Drüsiges Weidenröschen – Epilobium ciliatum

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Deutscher Name: Drüsiges Weidenröschen
Wissensch. Name: Epilobium ciliatum
(Raf.)
Großgruppe: krautige Blütenpflanzen
Taxonomie: Ordnung Myrtales / Familie Onagraceae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet
Status: Neophyt

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • Blattrosette am Grund
  • Blätter mit gezähntem Rand
Das Drüsige Weidenröschen ist meist unter einem Meter hoch. In selten Fällen kann es aber fast 1,5 Meter hoch werden. Blatt: Die Blätter sind länglich und haben einen gezähnten Blattrand. Sprossachse: Der Stängel ist kantig und im oberen Bereich drüsig behaart. Am Grund bildet er eine Blattrosette. Blüte: Die Blüten sind hellrosa bis weiß und trichterförmig. Frucht: Die Frucht ist eine drüsig behaarte Kapsel. Die Samen tragen einen Haarschopf.

Bilder


Beschreibung

Verwechslungsmöglichkeiten:

Berg-Weidenröschen Der Stängel des Berg-Weidenröschens ist normalerweise unverzweigt. Am Grund bildet er keine Blattrosette.
Zottiges Weidenröschen Der Stängel vom Zottigen Weidenröschen ist reich verzweigt. Am Grund bildet er keine Blattrosette.



Verbreitung nach Bundesland:
ganz Deutschland

Mensch und Stadt

Das Drüsige Weidenröschen wächst auf frischen, nährstoffreichen Lehmböden. Es bevorzugt Kahlschläge, Böschungen, Gärten, Waldränder und Röhricht.

Wissenswertes

  • Herkunft: Das Drüsige Weidenröschen kommt ursprünglich aus Nordamerika und ist in Deutschland seit 1927 nachgewiesen. Es gehört damit in Deutschland zu den nicht-einheimischen Pflanzen (Neophyt).
  • Seine Blütezeit ist von Juni bis Oktober.
  • Die Pflanze wird mehrere Jahre alt, blüht und fruchtet im Allgemeinen jährlich (ausdauernde Pflanze).

Quellen, Literatur, Weblinks