Eiche mit Granitfelsen
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Eiche mit Granitfelsen
Großgruppe: geschützter Einzelbaum
Schutzstatus: Naturdenkmal
Ortsangabe: Klappacher Str. 145, hinter dem Polizeipräsidium, 64285 Darmstadt
Was gibt es hier zu entdecken?
Eine Stieleiche, welche von Granitfelsen umgeben ist.
Beschreibung des Gebietes, Naturdenkmales etc.:
Die ca. 250 Jahre alte Eiche (Quercus robur) ist bereits seit 1938 ein Naturdenkmal. Sie wird auch Klappach-Eiche genannt, da sich an der Stelle früher der Weiler Klappach befunden haben soll. An ihrem Fuß befinden sich mehrere Granitfelsen, der Größte mit 2 – 3 m Durchmesser.
Sonstiges:
In Folge der Kollision zweier tektonischen Platten kam es zur Entstehung des Variszischen Gebirges, zu dem auch der Odenwald gehört. Dabei entstand durch langsames Abkühlen und Erstarren von Magma in der Erdkruste dieser Granit, wie auch die meisten kristallinen Gesteine im Odenwald. So gehört der Odenwald, wie auch der Spessart, zur Mitteldeutschen Kristallinschwelle. Infolge der später einsetzenden Extension und des Absinkens des Oberrheingrabens im Westen kam es zu einer Hebung des Odenwaldes. Vor allem der westliche Teil des Odenwaldes wurde starker Erosion ausgesetzt. Dadurch wurden die Deckschichten abgetragen und das magmatische Tiefengestein freigelegt. Da magmatische Gesteine hart und verwitterungsresistent sind, prägen diese die Landschaft im heutigen westlichen Teil des Odenwaldes. Wie auch am Felsenmeer bei Lauterbach zu beobachten, kommt es bei Granit zu der formgebenden Wollsackverwitterung. Während der letzten Eiszeiten konnten solche Granitblöcke auf dem gefrorenen Unterboden auch bei geringer Hangneigung gravitativ gleiten und solche Blockansammlungen bilden.
Einschränkung der Zugänglichkeit:
Privatgelände
Bilder
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