Gemeines Greiskraut – Senecio vulgaris

From Offene Naturführer
Jump to: navigation, search
Mit Formular bearbeiten
Deutscher Name: Gemeines Greiskraut
Wissensch. Name: Senecio vulgaris
(L.)
Weitere deutsche Namen: Gemeines Kreuzkraut
Großgruppe: krautige Blütenpflanzen
Taxonomie: Ordnung Asterales / Familie Asteraceae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • giftig
  • Blätter mit schwarzen Spitzen um das Blütenkörbchen
Das Gemeine Greiskraut kann bis zu 30 cm groß werden. Blatt: Die Blätter sind länglich und buchtig eingeschnitten (fiederschnittig). Sie variieren stark in ihrer Gestalt und stehen am Stängel abwechselnd (wechselständig). Sprossachse: Der Stängel ist aufrecht, unregelmäßig verzweigt und meist flaumig behaart. Blüte: Zahlreiche kleine, gelbe Röhrenblüten stehen zusammen in einem Blütenkorb, der auf den ersten Blick für die Blüte gehalten werden kann. Frucht: Die Pflanze bildet kleine, gefurchte, nussähnliche Früchte mit einem Haarkranz.

Bilder


Beschreibung

Blütezeit: Februar – November Lebensraum: Die Pflanze bevorzugt frische, nährstoffreiche Standorte auf mehr oder weniger humosen Böden. Verbreitung: weltweit

Mensch und Stadt

Das Greiskraut ist ein Kulturbegleiter und kommt überall in menschlich beeinflussten Gegenden wie z. B. in Gärten oder auf Baustellen vor. Es bevorzugt frische, nährstoffreiche Standorte auf mehr oder weniger humosen Böden.

Wissenswertes

  • Giftigkeit oder Verwendung: Das Gemeine Greiskraut kann bei Menschen Krebs und lebensbedrohliche Schäden der Leber verursachen.
  • Im Jahr 2009 wurden in Rucola Packungen Pflanzenteile des Greiskrautes gefunden. Da es sehr giftig ist, führte dies zu einem sogenannten "Rucola-Skandal".
  • Es blüht von Februar bis November. Die Blüten blühen auch im Winter.
  • Es ist Wirtspflanze für viele Tierarten, z. B. Schmetterlinge und Fliegen und bietet Nahrung für verschiedene Vogelarten.
  • Es ist eine einjährige Pflanze, d.h. die Pflanze stirbt nach der Reifung der Samen ab.

Quellen, Literatur, Weblinks