Getreidemotte (Sitotroga cerealella)
Biologie
Das Weibchen der Getreidemotte legt bis zu 400 Eier vorzugsweise an der Oberfläche feuchten, nicht ausgereiften Getreides ab. Getreide mit weniger als 9% Kornwassergehalt wird nicht befallen Die Raupen schlüpfen nach bis zu 14 Tagen und fressen sich in die Körner ein. Danach verkümmern die Beine. Die Larve höhlt das Korn vollständig aus und verpuppt sich darin. Zuvor frisst sie ein 1 bis 2 mm großes rundes Loch in die Schale, verschließt es nicht immer mit einem Gespinst und spinnt sich ein. Mitunter werden zwei Körner aneinander gesponnen. Der schlüpfende Falter verlässt den Samen durch die vorbereitete Öffnung. Kältegrade überlebt die Getreidemotte nicht. Temperaturen unter 10 °C verhindern eine Weiterentwicklung. Die Getreidemotte entwickelt sich innerhalb des Korns bis zum Falter. Der Falterflug .erfolgt von Mai bis Juni. Die Falter sitzen häufig an den Wänden der Lagerräume. Wahrscheinlich ist Mexiko die Heimat der Getreidemotte. In der gemäßigten Klimazone überlebt die Art nur in Bauwerken.