Häufige Veilchen trockener Standorte in Baden-Württemberg (Anette Rosenbauer)

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Korrekturversion: Dieser Beitrag ist noch nicht endgültig publiziert. Die Autoren sind zur Zeit gebeten, die Version auf Fehler durchzuschauen. (Zuletzt bearbeitet: 2012-03-01)
Hinweis: Dieser Artikel ist mit den Autorennamen gekennzeichnet und die Mitarbeit ist auf Anette Rosenbauer (Staatliches Museum für Naturkunde, Stuttgart) beschränkt. Auf der Diskussionseite sind Kritik und Verbesserungsvorschläge jedoch sehr willkommen.
Zitiervorschlag: Rosenbauer, Anette 2012. Häufige Veilchen trockener Standorte in Baden-Württemberg. http:/​/​offene-naturfuehrer.​de/​web/​Häufige_​Veilchen_​trockener_​Standorte_​in_​Baden-Württemberg_​(Anette_​Rosenbauer)
V. mirabilis V. reichenbachiana V. riviniana V. canina V. odorata. V. hirta
Behaarung Eine Haarreihe an Stängel und Blattstiel Kahl Kahl Kahl Zerstreut kurzhaarig bis kahl Dicht abstehend behaart
Wuchsform Ohne Rosette, Blüten in Achseln der Stängelblätter Ohne Rosette, Blüten in Achseln der Stängelblätter Ohne Rosette, Blüten in Achseln der Stängelblätter Ohne Rosette, Blüten in Achseln der Stängelblätter Rosettig, Blüten in Achseln der Grundblätter
Mit dünnen wurzelnden Ausläufern
Rosettig, Blüten in Achseln der Grundblätter
Mit dicken kurzen Ausläufern
Blätter Breit herzförmig, auffallend groß Herzförmig, Stängelblätter deutlich schmäler als die Grundblätter Herzförmig, Stängelblätter etwa so breit wie die Grundblätter Schmal mit gestutztem Grund Rundlich-herzförmig, vorne abgerundet Schmal-herzförmig
Nebenblätter ganzrandig Lang gefranst Lang gefranst Kurz gefranst Ganz kurz gefranst, fast ganzrandig Kurz gefranst
Kelchblätter Spitz Spitz Spitz Spitz Stumpf Stumpf
Sporn Dicklich, grünlichweiß Lang, dünn, dunkelviolett Kurz, dick, blass, unten gefurcht Kurz, dünn, gelblich Kurz, dick, Farbe wie Blüte: Violett, rosa, weiß Rötlich-violett
Duft Stark fehlt fehlt fehlt stark fehlt
Standort Auf Kalk, lichte Wälder Wälder, Schattige Standorte Lichte Wälder und Magerwiesen, auch auf sauren Böden Magerrasen und lichte Wälder, kalkmeidend Gärten, Parks, Gebüsche Magerrrasen, lichte Wälder. Meist auf Kalk
Verbreitung Vor allem Schwäbische Alb, Tauber, Gäu Weit verbreitet Weit verbreitet zerstreut Weit verbreitet Weit verbreitet, nicht im Schwarzwald und selten in Oberschwaben

Achtung: V. riviniana und V. reichenbachiana bastardisieren häufig (V. x bavarica), oft ist der Bastard häufiger als die Elternarten.

Viola odorata blüht dunkelviolett, lila oder weiß. Die seltene Viola alba unterscheidet sich von weißen Viola odorata durch zugespitzte Laubblätter, lang gefranste, lineale Nebenblätter und nicht wurzelnden Ausläufer.


Literatur:

  • Rothmaler (Hrsg.): Exkursionsflora von Deutschland Bd.4, 10. Auflage
  • Sebald, O., Seybold, S.,Philippi, G. (1990): Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs Bd. 2




Die Offenen Naturführer danken der Zentralstelle für die floristische Kartierung von Baden-Württemberg (www.flora.naturkundemuseum-bw.de, Staatliches Museum für Naturkunde, Rosenstein 1, 70191 Stuttgart) herzlich für die Unterstützung und die Lizenzierung dieser Bestimmungshilfe!