Hecken-Kälberkropf – Chaerophyllum temulum

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Deutscher Name: Hecken-Kälberkropf
Wissensch. Name: Chaerophyllum temulum
(L.)
Großgruppe: krautige Blütenpflanzen
Taxonomie: Ordnung Apiales / Familie Apiaceae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet
Status: Einheimisch

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • schwach giftig
  • würziger Geruch
  • rauhaarige Blätter und Stängel
Der Hecken-Kälberkropf kann fast 1,5 Meter hoch werden. Blatt: Die Blätter sind rauhaarig und zweifach geteilt (gefiedert). Sprossachse: Eine Pflanze hat mehrere Stängel. Die Stängel sind verzweigt, rund und steif borstig behaart. Zur Basis hin haben sie dunkelrote Flecken und keulenartige Verdickungen an den Verzweigungen. Blüte: Die Blüten sind klein und besitzen fünf weiße Kronblätter. Sie gruppieren sich sechs- bis zwölfstrahlig in mehrfachverzweigten Blütenständen (doppeldoldig). Frucht: Die Früchte sind schmal-oval bis länglich.

Bilder


Beschreibung

Biologie: Beim Anstoßen der trockenen, reifen Stängel wird ein Teil der Früchte weit fortgeschleudert. Blütezeit: Mai bis Juli Lebensraum: Der Hecken-Kälberkropf wächst auf frischen, nährstoffreichen Lehmböden. Er ist ein Stickstoffzeiger. Verbreitung: Er ist in fast ganz Europa und Nordafrika verbreitet.

Verbreitung nach Bundesland:
ganz Deutschland

Mensch und Stadt

Der Hecken-Kälberkropf wächst entlang von Waldrändern und auf Wiesen. Er bevorzugt stickstoffreiche, feuchte Lehmböden. Er kommt aber auch in trockenerem Gelände vor. Er ist ein Stickstoffzeiger.

Wissenswertes

  • Giftigkeit oder Verwendung: Er hat einen geringen Toxingehalt und ist für Menschen schwach giftig. Tiere, die den Hecken-Kälberkropf fressen, erleiden Lähmungen und fangen an zu taumeln.
  • Sein Geruch ist schwach würzig und erinnert an Möhren und Kümmel.
  • Die Früchte verbleiben im Winter oft an der Pflanze.
  • Die Blütezeit ist von Mai bis Juli.
  • Er ist eine zweijährige Pflanze. Das bedeutet die Pflanze wird zwei Jahre alt, blüht jedoch nur einmal und stirbt nach der Reifung der Samen ab.
  • Im Vorbeigehen stoßen Tiere die trockenen, reifen Stängel an. Dadurch werden die reifen Früchte weit fortgeschleudert und ausgebreitet.

Quellen, Literatur, Weblinks