Heidelbeere (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung

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Stichwort Teil der Pflanze Quellenangaben, Anmerkungen, Weiterführendes
Färben von WeinFrüchteDaffner (1893, S.77): »Beeren werden in Menge gesammelt und teils frisch, teils getrocknet verspeist; ihr Saft wird zum Färben der Rotweine vielfach verwendet.«

Hegi u.a. (Bd.5.3., 1927, S. 1679): »Der Farbstoff der Heidelbeere, das Myrtillin (C₂₂H₂₂O₁₂) hat Aehnlichkeit mit dem Farbstoff der Weintrauben, was denn auch schon frühzeitig Anlass gegeben hat, die Heidelbeeren zur Weinfärbung (Weiss- und Rotwein) zu benützen.«

Färben von Wein; Weinherstellung; färben; malenFrüchteChaumeton u.a. (1833, Bd.1, XI): »Les baies de myrtille, soumises à la fermentation avec une certaine dose de sucre, fournissent une très-bonne liqueur vinense. Les aubergistes s’en servent pour colorer, allonger, et même pour fabriquer de toutes pièces des vins qu’ils débitent comme naturels. Cette propriété colorante des baies de myrtille les rend fort utiles à l’art tinetorial et même à la peinture. (Übersetzt: Die Heidelbeeren, die mit einer gewissen Menge Zucker vergoren werden, ergeben einen sehr guten Weingeist. Gastwirte verwenden sie zum Färben, Verlängern und sogar zum Herstellen von Weinen aus dem Nichts, die sie als natürlich absetzen. Diese Färbeeigenschaft der Heidelbeere macht sie sehr nützlich zum Färben und sogar zum Malen. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com
ObstFrüchte;Chaumeton u.a. (1833, Bd.1, XI): »Mais ce sont spécialement les baies qui sont usitées dans l’économie domestique, dans les arts et dans la médecine. Très-apres avant leur maturité, elles acquièrent en mûrissant une saveuraigrelette qui plaît. Les habitans de nos campagnes les nomment raisins des bois, murets, brimbelles; ils les mangent comme rafraîchissans. Le peuple du nord de l’Angleterre est très-friand de ces baies, qu’il mêle à la crême, au lait, dont il fait des tartres, etc. (Übersetzt: Aber es sind vor allem die Beeren, die in der heimischen Wirtschaft, in der Kunst und in der Medizin verwendet werden. Sehr bitter vor ihrer Reife, erwerben sie durch die Reifung einen sauren Geschmack, der angenehm ist. Die Bewohner unseres Landes nennen sie „Trauben der Wälder“, „Muret“, „Brimbelle“; man isst sie als Erfrischung. Die Menschen in Nordengland mögen diese Beeren sehr gerne, die sie mit Sahne, Milch, Torten usw. mischen. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com
Obst; Milchflussunterdrückung; adstringierendes Mittel; Skorbuterkrankung; Durchfall (Diarrhö); Ruhrerkrankung; Limonadenherstellung; Sirupherstellung; übermäßige FlüssigkeitsströmeFrüchteChaumeton u.a. (1833, Bd.1, XI): »L’astriction légère et le goût acidule de ces fruits rendent leur emploi très-avantageux dans les affections scorbutiques, diarrhéiques et dysentériques. Tantôt on les administre tels que la nature nous les offre; tantôt on exprime le suc, avec lequel on peut préparer une espèce de limonade, un sirop, on bien que l’on réduit en rob par l’évaporation. Plusieurs médecins recommandent ces fruits desséchés et pulvérisés, à la dose d’un gros jusqu’à celle d’une once, surtout lorsqu’il s’agit deréprimerdes flux immodérés: d’autres les écrasent, ajoutent du sel marin , et font une sorte de cataplasme antilaiteux, qu’ils appliquent sur le sein des femmes en couche. (Übersetzt: Die leichte Adstriktion [Anm.: Zusammenziehende Wirkeigenschaft] und der saure Geschmack dieser Früchte machen sie sehr nützlich bei Skorbut-, Durchfall- und Ruhrerkrankungen. Manchmal verwendet man sie so, wie die Natur sie uns anbietet; manchmal drückt man den Saft aus, mit dem man eine Art Limonade, einen Sirup zubereiten kann, den man gut durch Verdampfung eindickt. Mehrere Ärzte empfehlen diese getrockneten und pulverisierten Früchte in einer Dosis von einer großen bis einer Unze [Anm.: 1 Unze = 28,35 g], vor allem, wenn es darum geht, übermäßige Flüssigkeitsströme zu unterdrücken: andere zerkleinern sie, geben Meersalz hinzu und stellen eine Art Anti-Milch-Wickel her, den sie schichtweise auf die Brüste von Frauen auftragen. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com
Obst; Weinherstellung; färben; EssigherstellungFrüchteDietrich (1840, Tafel 543): »Die Beeren sind eine schmackhafte Nahrung, getrocknet werden sie in der Medizin als Baccae Myrtillorum gebraucht; aus den frischen wird Wein bereitet und derselbe auch damit gefärbt, auch Essig daraus gemacht, so auch noch zum Färben von Zeugen und Flüssigkeiten verwendet.«
WildobstFrüchteDüll & Kutzelnigg (1994, S. 504)
Likörherstellung; Saftherstellung; Wildobst; KnödelfüllungFrüchteKołodziejska-Degórska (2012, S. 293): »Liköre; Saft; Knödelfüllung, roh gegessen; […] getrocknet gegessen;«
Obst; vergorenes Getränk; Gesundheitsgetränk; Grippemittel; Atemwegserkrankungen; Blutverdünnung; Nierensteine; Durchfall (Diarrhö); Weinherstellung; SchnapsherstellungFrüchteIn den Bergregionen Balkans volkstümlich verwendet laut Quave & Pieroni (2015, Appendix S.9): »40 Tage lang roh konsumiert oder in Wasser vergoren; die jeweils entfernte Menge des Gebräus wird durch neues Wasser ersetzt« verwendet dort als »Gesundheitsgetränk«, darüber hinaus »als Getränk, gemischt mit fermentiertem Saft von [dem Gemeinen Wacholder] Juniperus communis als Spezial-Gesundheitsgetränk«, bei »Durchfall (Diarrhö): Getrocknet, Abkochung/Sud oder Tee getrunken«; »getrunken: fermentiert und destilliert, um Raki zu machen« [Raki: vergorener oft auch gewürzter Früchteschnaps]
Süßigkeit; ObstFrüchteDaffner (1893, S.77f.): »Bei den weissen Beeren hat man es mit einer Albinoform zu thun, die von der französisch-belgischen bis zur ungarischen Grenze und von Südtirol bis zum Ostseestrande mehrfach gefunden worden ist. Gmelin hat sie bereits im vorigen Jahrhundert am Jenissei entdeckt. In manchen Gegenden wird die weisse Heidelbeere nicht genossen, in anderen essen sie die Kinder mit Vorliebe. Ihr fehlt die Gerbsäure, und man kann infolge dessen ihren Geschmack als süss, auch wohl als fade bezeichnen.«
Süßigkeit; Obst; Limonaden-Sirup; MusFrüchteHegi u.a. (Bd.5.3., 1927, S. 1679): »Die Heidelbeeren werden allgemein gesammelt und frisch oder eingekocht — und zwar für sich allein oder mit Zucker, Milch oder Wein — als gesundes und wohlschmeckendes Beerenobst oder aber als Konfitüren, Kompott, Sirup (auch Limonade-Sirup) oder Mus (früher auch als Suppe) genossen. Auch zur Bereitung von allerlei Backwerk (Heidelbeerkuchen) …«

Düll & Kutzelnigg (1994, S. 504): »als Kompott oder Marmelade«

Süßigkeit; Obst; Limonaden-Sirup; SpirituoseFrüchteMasclef (1891, S.157): »Dans les contrées septentrionales de l’Europe, le nord de l’Allemagne et de la Russie, la Scandinavie, etc., où l’Airelle Myrtille croit avec une abondance extrême, ces fruits constituent un des éléments ordinaires de l’alimentation. On les emploie soit dans leur état naturel et mêlés au lait, soit cuits et assaisonnés de diverses manières, soit encore, en les associant au miel, au sucre ou aux spiritueux, en conserves qui, pendant les longs hivers de ces climats, introduisent dans la nourriture une agréable variété. (Übersetzt: In den nördlichen Regionen Europas, Norddeutschlands und Russlands, Skandinaviens usw., wo die Heidelbeere in extremer Fülle wächst, stellen diese Früchte eines der üblichen Ernährungselemente dar. Sie werden entweder in ihrem natürlichen Zustand verwendet und mit Milch vermischt oder auf verschiedene Weise gekocht und gewürzt sowie mit Honig, Zucker oder Spirituosen in Konserven kombiniert, die in den langen Wintern dieses Klimas eine angenehme Vielfalt in die Speisen bringen. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com
Weinherstellung; Magen-Darmkatarrh; Durchfall (Diarrhö)FrüchteDaffner (1893, S.78.): »Es wird auch ein (herber) Heidelbeerwein, vinum myrtilli, fabriziert, welcher als Glühwein mit etwas Zucker, Zimmt und Gewürznelken als mildes Mittel — man muss nicht immer gleich zum Opium greifen — bei Magen-Darmkatarrh, Diarrhö, verwendbar ist.«
Durchfall; Magen-Darm-Beschwerden; MundraumentzündungenFrüchteHiller u.a. (1999, online): »zur unterstützenden Therapie unspezifischer Durchfallerkrankungen, bes. bei Schulkindern. Tagesdosis ca. 20-60 g Droge. Äußerlich als Abkochung zur lokalen Therapie leichter Entzündungen im Mund-Rachenraum.«
Durchfall; Magen-Darm-BeschwerdenFrüchteDüll & Kutzelnigg (1994, S. 504): »Frisch sind sie abführend, getrocknet jedoch stopfend (Gerbstoffwirkung) und werden daher arzneilich gegen Durchfälle, vor allem bei Kleinkindern, verwendet«
Weinherstellung; SchnapsherstellungFrüchteHegi u.a. (Bd.5.3., 1927, S. 1679): »… dann durch Gärung von Heidelbeerwein (auch Heidelbeersekt) und durch Brennen bezw. Destillieren von Heidelbeergeist finden sie reichlich Verwendung. Die Bestandteile des Heidelbeerweins sind Alkohol (mit Zuckerzusatz bis 12 g pro 100 ccm), Pektinstoffe, Zucker, Aepfelsäure, Phosphorsäure, Glyzerin, Mineralstoffe.« Hegi u.a. (Bd.5.3., 1927, S. 1679): »So wurden vor 1914 zu diesem Zwecke aus Deutschland ganze Wagen- bezw. Schiffsladungen nach Bozen und nach Frankreich (besonders nach Bordeaux) ausgeführt. Die Heidelbeerweinerzeugung Deutschlands ist überraschend gross. Sie erreichte im Frieden rund 60 000 hl und stellte nicht ganz 1/4 der deutschen Rotweinerzeugung dar. In Bayern gab es 1918 über 100 Heidelbeerwein-Keltereien. Die Fertigstellung des Heidelbeerweins dauert fast ein ganzes Jahr. Hundert kg Beeren geben bei der Pressung 80 bis 90 kg Saft. Um die richtige Gärung zu ermöglichen, muss dem Saft etwa 1/3 seines Gewichtes an Zucker zugesetzt werden.«

Düll & Kutzelnigg (1994, S. 504): »Auch Zu Heidelbeergeist und —wein verarbeitet«

Erfrischungsgetränk; WeinherstellungFrüchteMasclef (1891, S.157): »L’Airelle Myrtille est: utile 1°) dans l’économie domestique. […] Dans nos montagnes les paysans préparent avec ces fruits une boisson rafraichissante qu’ils emploient en guise de vin.« (Übersetzt: Die Heidelbeere wird: verwendet (1) in der heimischen Wirtschaft […] In unseren Bergen bereiten die Bauern mit diesen Früchten ein erfrischendes Getränk zu, das sie als Wein verwenden. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com)
Limonadenherstellung; EssigverfeinerungFrüchteDaffner (1893, S.78.): »Ferner gibt es eine Heidelbeerlimonade-Essenz, sirupus myrtilli, welche mit frischem Wasser vermischt ein angenehmes, durstlöschendes Getränk bildet. Vielleicht noch angenehmer schmeckt die gesäuerte oder citrierte Heidelbeerlimonade-Essenz, sirupus myrtilli acidulus, welcher noch reiner Citronensaft (nicht künstliche Säure) zugesetzt ist. Auch eine Heidelbeeressig-Essenz wird bereitet. Diese Heidelbeerfabrikate werden in Bayern in dem Etablissement des Dr. Pfannenstiel zu Regenstauf hergestellt.«
harndesinfizierendes MittelBlätterDüll & Kutzelnigg (1994, S. 504)
Tee; Husten; Nierenprobleme; BluthochdruckBlätterIn den Bergregionen Balkans volkstümlich verwendet laut Quave & Pieroni (2015, Appendix S.9): bei »Husten, Nierenproblemen, Hypertonie [Bluthochdruck]«

Anm.: als Tee

Tee; ViehfutterBlätterDietrich (1840, Tafel 543): »Die jungen Blätter geben einen guten Thee, die älteren Viehfutter.«
Durchfall; Magen-Darm-BeschwerdenBlätterDüll & Kutzelnigg (1994, S. 504): »Hierfür [gegen Durchfälle] werden auch die Blätter genommen, die aber […] schwach giftig sind.«
Durchfall; Magen-Darm-Beschwerden; Erkrankungen Harnorgane; rheumatischen Beschwerden; Hautleiden; Hämorrhoiden; Diabetes mellitus Typ II; Kosmetik und HautanwendungBlätterHiller u.a. (1999, online):  »volkstümlich bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, Erkrankungen der ableitenden Harnorgane, rheumatischen Beschwerden, Hautleiden, Hämorrhoidalerkrankungen sowie zur Unterstützung der Behandlung von Diabetes mellitus Typ II. Zur Teezubereitung verwendet man als Einzelgabe 1 g (1 Teelöffel ca. 0,6 g) fein zerschnittene Droge.«
Kosmetik und Hautanwendung; Entzündungen hemmenBlätterBährle-Rapp (2012, S.604): »Wirkungen: adstringierend, entzündungshemmend, anregend u.a. Kosmetik-Verwendung: Pflanzliche Inhaltsstoffe oder Zubereitungen werden für die Herstellung kosmetischer Produkte verwendet.«
gerben; Ziegenfutter; Schaffutter; TeeBlätter; Stängel;Chaumeton u.a. (1833, Bd.1, XI): »Les chèvres, et parfois les moutons, broutent les sommités de la myrtille, que les chevaux et les vaches négligent. On peut employer au tannage des cuirs la tige et les feuilles; ces dernières, convenablement séchées, sont, au rapport de Willich, un excellent succédané du thé. (Übersetzt: Ziegen und manchmal auch Schafe grasen auf den Spitzen der Heidelbeeren, die von Pferden und Kühen missachtet werden. Stiel und Blätter können zum Gerben von Leder verwendet werden; letztere sind, wenn sie richtig getrocknet sind, nach dem Bericht von Willich ein ausgezeichneter Ersatz für Tee. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com«
gerbenBlätter; Stängel;Masclef (1891, S.158): »L’Airelle Myrtille est: utile […] 2°) dans l’industrie. […] La tige et les feuilles peuvent être employées au tannage, elles renferment en effet une assez grande proportion de tannin. (Übersetzt: Der Stängel und die Blätter können zum Gerben verwendet werden, sie enthalten einen relativ hohen Anteil an Tannin. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com
Antidiabetika-TeeStängelKołodziejska-Degórska (2012, S. 293): »Stängel für Antidiabetika-Tees«
adstringierendes MittelStängelMasclef (1891, S.158): »L’Airelle Myrtille est: utile […] 3°) en médecine. — Grâce à cette présence du tannin dans sa tige et ses feuilles, l'Airelle Myrtille est quelquefois administrée comme astringent.« (Übersetzt: Die Heidelbeere wird: verwendet […] (3) in der Medizin – Dank dieses Vorhandenseins von Tannin im Stängel und in den Blättern wird die Heidelbeere manchmal als adstringierendes Mittel verabreicht. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com)
Fieber; Magen-Darm-Beschwerden; VerdauungsbeschwerdenunbekanntDietrich 2000

Weiterführende Literatur

Bährle-Rapp, M. 2012: Springer Lexikon Kosmetik und Körperpflege. 4. Auflage. Springer, Berlin, Heidelberg, ISBN 978-3-642-24687-6, S. I-VIII, 1–6551 (92 schwarz-weiß Abbildungen, 57 Abbildungen in Farbe).
Chaumeton, F. P., Chamberet, J. J. T. d., Lubrecht, H., Panckoucke, E., Poiret, J. & Turpin, P. J. F. 1833: Flore médicale. Bd. 1, Imprimerie de C.L.F. Panckoucke, Paris (Nouvelle publicationhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​101489).
Daffner, F. 1893: Die Voralpenpflanzen. Bäume, Sträuche [sic], Kräuter, Arzneipflanzen, Pilze, Kulturpflanzen, ihre Beschreibung, Verwertung und Sagen. Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig, doi:10.5962/bhl.title.9644.
Dietrich, A. 1840: Flora Regni Borussici. Flora des Königreichs Preussen oder Abbildung und Beschreibung der in Preussen wildwachsenden Pflanzen. Bd. 8, Verlag von Ludwig Oehmigke, Berlin (Mit 72 colorirten Abbildungenhttp://digitale-sammlungen.gwlb.de/resolve?PPN=307330443 (Anm.: enthält nur Abbildungen ohne Texte), abgerufen am 23. Juni 2019).
Dietrich, H. 2000: Vorlesung: Heil- und Gewürzpflanzen. Mitschrift und Vorlesungs-Skript-Kopien. Jena.
Düll, R. & Kutzelnigg, H. 1994: Botanisch-ökologisches Exkursionstaschenbuch. Das Wichtigste zur Biologie ausgewählter und kultivierter Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. 5. Auflage. Quelle & Meyer Verlag, Heidelberg, S. 590.
Hegi, G., Berger, H. & Marzell, H. 1927: Illustrierte Flora von Mitteleuropa: mit besonderer Berücksichtigung von Deutschland, Österreich und der Schweiz: zum Gebrauche in den Schulen und zum Selbstunterricht. Dicotyledones (IV. Teil), Sympetalae. Bd. 5. 3. Teil, J. F. Lehmanns Verlag, München, S. 1567–2250: Ill. (http:/​/​nbn-resolving.​de/​urn:nbn:de:hbz:061:2-170701, abgerufen am 23. Juni 2019).
Hiller, K., Melzig, M. F., Bader, G., Bauer, R., Buchbauer, G., Diettrich, B., Franz, C., Harnischfeger, G., Lindquist, U., Wiesenauer, M. & Wolters, B. 1999: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg (https:/​/​www.​spektrum.​de/​lexikon/​arzneipflanzen-drogen/​).
Kołodziejska-Degórska, I. 2012: Mental herbals—a context-sensitive way of looking at local ethnobotanical knowledge: examples from Bukovina (Romania). In: TRAMES Journal of the Humanities and Social Sciences. Bd. 16, Nr. 3, ISSN 14060922, S. 287–301. (Übersetzung: Mentale Kräuter – eine kontextsensitive Sichtweise auf lokales ethnobotanisches Wissen: Beispiele aus der Bukowina (Rumänien). In: TRAMES Zeitschrift für Human- und Sozialwissenschaften)
Masclef, A.; P. Klincksieck (Hrsg.) 1891: Atlas des plantes de France utiles, nuisibles et ornementales, 400 planches coloriées représentant 450 plantes communes Avec de nombreuses figures de détail et un texte explicatif des propriétés des plantes, de leurs usages et applications en médecine, agriculture, horticulture, dans l'industrie, l'économie domestique, etc. Complément de la Nouvelle flore de MM. Gaston Bonnier et Georges de Layens. Bd. 1, Librairie des sciences naturelles, Paris, S. [1]-8, [1]-367 (mit 400 farbigen Pflanzentafelnhttp:/​/​bibdigital.​rjb.​csic.​es/​ing/​Libro.​php?Libro=​5517&Pagina=​1, abgerufen am 6. Februar 2019). (Übersetzung: Atlas der Nutz-, Schad- und Zierpflanzen Frankreichs, 400 farbige Tafeln, die 450 gewöhnliche Pflanzen darstellen Mit zahlreichen detaillierten Abbildungen und einem erklärenden Text über die Eigenschaften von Pflanzen, ihre Verwendung und Anwendungen in der Medizin, Landwirtschaft, im Gartenbau, in der Industrie, in der Hauswirtschaft usw. ─ Ergänzend zu Die Neue Flora von Herrn Gaston Bonnier und Herrn Georges de Layens. Naturwissenschaftliche Bibliothek)
Quave, C. L. & Pieroni, A. 2. Februar 2015: A reservoir of ethnobotanical knowledge informs resilient food security and health strategies in the Balkans. In: Nature Plants. Bd. 1, Nr. 14021, S. 1-6, doi:10.1038/nplants.2014.21.