Herrgottsberg und Goethefelsen
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Herrgottsberg und Goethefelsen
Großgruppe: Naturschutzfläche
Schutzstatus: Naturdenkmal
Ortsangabe: Südöstlich des Böllenfalltor, nördlich der Teichschneise, 64285 Darmstadt
Was gibt es hier zu entdecken?
Ein Waldgebiet mit Felsbrocken.
Beschreibung des Gebietes, Naturdenkmales etc.:
Das Naturdenkmal umfasst ein 21.600 m² großes, mit Laubwald bewachsenes Gebiet mit einigen Felsbrocken und den Herrgottsberrg mit knapp 230 m Höhe.
Sonstiges:
Der Legende zufolge soll der Teufel von den Bewohnern Bessungens unter einem Vorwand dazu gebracht worden sein, auf dem Herrgottsberg eine christliche Kapelle zu errichten. Als er später die Überlistung bemerkte, soll er vergeblich versucht haben, die kleine Kirche mit einem Felsblock zu zerstören Auf diesem Felsblock, der Teufelskralle, sollen angeblich noch die Spuren der Krallen des Teufels sichtbar sein.
Tatsächlich aber stammt dieser Felsen aus einer Zeit, als es am Herrgottsberg zwei Steinbrüche gab. Aus den Steinbrüchen kamen u.a. die Steine zum Bau der Orangerie und des Schlosses. Unter der Teufelskralle soll Johann Wolfgang von Goethe das Gedicht "Fels-Weihgesang. An Psyche" verfasst haben. Daher trägt er auch den Namen Goethefelsen. Später wurde festgestellt, dass der wahre Goethefelsen weiter südwestlich an der Salzlackschneise steht.
Einschränkung der Zugänglichkeit:
keine Einschränkung
Bilder
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Quellen und Weblinks
• https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/de/h/herrgottsberg.html