Kolorado-Tanne – Abies concolor

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Deutscher Name: Kolorado-Tanne
Wissensch. Name: Abies concolor
((Gord. et Glend.) Lindl. ex Hildebr.)
Weitere deutsche Namen: Grau-Tanne
Großgruppe: holzige Blütenpflanzen
Taxonomie: Ordnung Coniferales / Familie Pinaceae
Deutsche Wikipedia-Seite
Status: Neophyt

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • Nadeln sehr lang
  • aufrecht stehende Zapfen
Die Kolorado-Tanne ist ein immergrüner Nadelbaum mit einer kegelförmigen Krone. Sie wird bis zu 25 Meter hoch. Blatt: Die Nadeln sind beidseitig graugrün, matt und aufwärts gebogen. Sie sitzen einzeln und locker am Ast. Mit einer Länge von bis zu acht Zentimetern sind sie besonders lang. Sprossachse: Die Rinde ist hell- bis dunkelgrau. Bei jungen Bäumen ist sie glatt. Mit zunehmendem Alter des Baumes wird die Rinde rauer. Blüte: Es gibt männliche und weibliche Blütenzapfen. Die männlichen Blüten wachsen im mittleren und unteren Bereich des Baumes. Sie sind rot oder rosa. Die weiblichen Blüten sind eher im oberen Drittel des Baumes. Sie haben teils eine gelbgrüne und teils eine rote Farbe. Frucht: Die reifen Zapfen sind hellbraun und haben eine Zylinderform. Sie stehen auf den Zweigen.

Bilder


Beschreibung

Ausführliche Beschreibung: Die Kolorado-Tanne wird in Europa nur etwa 25 Meter hoch. In ihrer Heimat jedoch erreicht sie Größen bis 40 Meter. Die Nadeln sind vier bis acht Zentimeter lang. Sie riechen zerrieben nach Zitrone. Die Blüten sind von untergeordneter Bedeutung und eher unscheinbar. Nach 15-20 Jahren bildet sie erste Zapfen aus. Diese stehen nur an der Spitze des Baumes. Diese werden 12 bis 14 Zentimeter lang. Sie ist sowohl Flach- als auch Tiefwurzler. Biologie: Eichhörnchen vergraben die Zapfen als Futtervorrat. Diese dienen dann oft als Samenquelle für Förster und verjüngen den Wald. Blütezeit: Mai bis Juli Lebensraum: Die Kolorado-Tanne braucht mäßig trockenen bis frische Standorte, sandig-lehmige Böden mit schwach saurem bis alkalischen pH-Wert. Der Standort sollte sonnig sein. Verbreitung: Die Kolorado-Tanne hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet im Westen Nordamerikas. In Europa ist sie als Park- und Gartenbaum weit verbreitet.

Mensch und Stadt

Die Kolorado-Tanne ist als Park- und Gartenbaum stark verbreitet. Sie hat nur geringe Standortansprüche und ist tolerant gegen Frost und Trockenheit. Aus diesem Grund gilt sie als guter Stadtbaum.

Wissenswertes

  • Herkunft: Die Kolorado-Tanne stammt aus dem Westen Nordamerikas. Sie wurde als Ziergehölz nach Europa gebracht und gehört zu den nicht-einheimischen Pflanzen (Neophyten).
  • Giftigkeit oder Verwendung: Das Holz der Kolorado-Tanne hat eine eher schlechte Qualität und wird daher nur für Sperrholz und zur Papierproduktion verwendet.
  • In Amerika ist sie ein sehr beliebter Weihnachtsbaum.
  • Die Zapfen werden häufig von Eichhörnchen als Futtervorrat vergraben.
  • Besonders große Alttannen werden in Amerika von Bären als Winterquartier genutzt.
  • Die Blütezeit ist von Mai bis Juli.

Quellen, Literatur, Weblinks

  • Spohn, M., Spohn, R.: Kosmos - Baumführer Europa. Verlag: Stuttgart: Kosmos 2011.
  • Mitchell, A.: Die Wald- und Parkbäume Europas. Ein Bestimmungsbuch. Verlag: Berlin und Hamburg: Verlag Paul Parey 1979.
  • Jacobi, F.: Das Pflanzenbestimmungsbuch. Gehölze. Verlag: Hamburg: F. Büchner, Handwerk und Technik 2006.
  • Seite „Kolorado-Tanne“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. Juni 2017, 14:24 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kolorado-Tanne&oldid=166768739 (Abgerufen: 14. November 2017, 09:54 UTC)
Quelle: Offene Naturführer, Das Wiki zu Bestimmungsfragen: Kolorado-Tanne – Abies concolor (Zuletzt geändert:
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4 Dezember 2020 13:10:23). Abgerufen am 18. Dezember 2024, 19:43 von https://offene-naturfuehrer.de/web/Kolorado-Tanne_–_Abies_concolor