Pharaoameise – Monomorium pharaonis

Aus Offene Naturführer
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mit Formular bearbeiten
Deutscher Name: Pharaoameise
Wissensch. Name: Monomorium pharaonis
(Linnaeus, 1758)
Großgruppe: Insekten
Taxonomie: Ordnung Hymenoptera / Familie Formicidae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • klein
  • bernsteingelb
Die Pharaoameise ist eine der kleinsten Ameisen. Sie ist bernsteingelb und hat eine dunkle Hinterleibsspitze. Die Männchen sind etwas größer als die Arbeiterinnen und schwarz gefärbt. Die Königin ist mehr als doppelt so groß wie die Arbeiterinnen und etwas dunkler als diese.

Bilder

Beschreibung


Verbreitung nach Bundesland:
ganz Deutschland

Mensch und Stadt

Da sie den Winter nicht im Freien überleben könnte, lebt sie vor allem in Gebäuden mit gleichbleibend hoher Temperatur, z.B. in Krankenhäusern, Großküchen und Bäckereien. Ihre Nester legt die Pharaoameise an gut versteckten Stellen im Mauerwerk an, wobei die wärmste Stelle im Haus bevorzugt wird.

Wissenswertes

  • Die Pharaoameise kommt ursprünglich aus Asien und wurde im 19. Jahrhundert nach Europa eingeschleppt.
  • Im Gegensatz zu anderen einheimischen Arten sind Pharaoameisen das ganze Jahr über aktiv.
  • Pharaoameisen sind Allesfresser und bevorzugen zucker- und eiweißhaltige Nahrung.
  • Da sie von Blut und Eiter angelockt wird, kann die Pharaoameise in Krankenhäusern unter Wundverbände von Patienten und in medizinische Geräte wie Kanülen und Katheter kriechen und diese somit verunreinigen. Da sie auch Krankheiten übertragen kann, stellt sie ein ernstzunehmendes Problem dar und wird deshalb bekämpft.
  • Pharaoameisen könnne auch in Computer eindringen und dort Systemabstürze und Elektrobrände verursachen.

Quellen, Literatur, Weblinks

  • H. Bellmann „Der neue Kosmos-Insektenführer“, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, 1999
  • H. Bellmann „Bienen Wespen Ameisen – Hautflügler Mitteleuropas“, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, 2005 (2. Auflage)
  • Seite „Pharaoameise“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18. Januar 2018, 07:39 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Pharaoameise&oldid=173055714 (Abgerufen: 1. Februar 2018, 14:55 UTC)
  • SAURE, C. 2005: Rote Liste und Gesamtartenliste der Bienen und Wespen(Hymenoptera part.) von Berlin mit Angaben zu den Ameisen. In: DER LANDESBEAUFTRAGTE FÜR NATURSCHUTZ UND LANDSCHAFTSPFLEGE/SENATSVERWALTUNG FÜR STADTENTWICKLUNG (Hrsg.): Rote Listen der gefährdeten Pflanzen und Tiere von Berlin.CD-ROM.
Quelle: Offene Naturführer, Das Wiki zu Bestimmungsfragen: Pharaoameise – Monomorium pharaonis (Zuletzt geändert:
Dieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.
1 Februar 2018 14:57:35). Abgerufen am 6. März 2025, 14:03 von https://offene-naturfuehrer.de/web/Pharaoameise_–_Monomorium_pharaonis