Rotbrauner Leistenkopfplattkäfer (Cryptolestes ferrugineus)
Biologie
Käfer und Larven treten häufig in Getreidevorräten auf. Sie befallen zunächst hauptsächlich den Keimling und fressen an beschädigten Körnern, Mehl, Zwieback und anderen Getreideprodukten. Auch Ölfrüchte, wie z. B. Sonnenblumenkerne werden befallen. Im Freien kann der Rotbraune Leistenkopfplattkäfer unter der Rinde abgestorbener Bäume überleben. Die Gesamtentwicklung vom Ei bis zum Käfer dauert im Sommer fünf Wochen und verlängert sich bei niedrigen Temperaturen bis auf 12 Wochen. Bei Massenbefall bewirken die erhöhten Getreidetemperaturen eine Verkürzung der Entwicklung und es schlüpfen schon innerhalb von etwa drei Wochen Käfer der nächsten Generation. Wegen dieser schnellen Generationsfolge ist der Leistenkopfplattkäfer wie auch der Getreideplattkäfer Oryzaephilus surinamensis in der Getreidelagerei gefürchtet.