Rotpelzige Sandbiene – Andrena fulva
Aus Offene Naturführer
Deutscher Name: | Rotpelzige Sandbiene |
Wissensch. Name: | Andrena fulva (O. F. Müller, 1766) |
Weitere deutsche Namen: | Goldbiene |
Großgruppe: | Insekten |
Taxonomie: | Ordnung Hymenoptera / Familie Andrenidae |
Deutsche Wikipedia-Seite |
Rote Liste Deutschland: | nicht gefährdet |
Rote Liste Berlin: | nicht gefährdet |
Inhaltsverzeichnis
Merkmale
Besondere Merkmale:
Die Rotpelzige Sandbiene ist schwarz behaart. Auffällig ist die dichte, lange, gelbrote bis rotbraune Behaarung der Oberseite der Brust und Hinterleibs. Bei alten Tieren kann der Pelz abnutzen und verbleichen. Die Männchen sind etwas kleiner als die Weibchen. Sie sind am ganzen Körper rotbraun behaart. Sie haben lange Mundwerkzeuge (Mandibeln) und einen Zahn an der Basis. Es ist im Feld kaum sicher von anderen Sandbienen Männchen zu unterscheiden.
- schwarz und rotbraun behaart (Weibchen)
Bilder
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Beschreibung
Verbreitung nach Bundesland:
ganz Deutschland
Mensch und Stadt
Die Rotpelzige Sandbiene lebt in lichten Wäldern, auf trockenen Rasen, in Parks und in Gärten. Ihre Erdnester legt sie im Boden an kahlen, sonnigen bis halbschattigen Stellen an.
Wissenswertes
- Die Männchen fliegen von März bis April. Die Weibchen fliegen von Mitte April bis Ende Mai.
- Sie bildet keine Staaten. Jedes Weibchen hat ein eigenes Nest.
- Die Wespenbienen Nomada panzeri, Nomada flava und Nomada signata sind Brutparasiten.
- Im Projekt "Insekten Sachsen" kannst du deine Kenntnisse zu Insekten vertiefen und dich als Bürgerforscher*in betätigen. www.insekten-sachsen.de
Quellen, Literatur, Weblinks
- SAURE, C. 2005: Rote Liste und Gesamtartenliste der Bienen und Wespen(Hymenoptera part.) von Berlin mit Angaben zu den Ameisen. In: DER LANDESBEAUFTRAGTE FÜR NATURSCHUTZ UND LANDSCHAFTSPFLEGE/SENATSVERWALTUNG FÜR STADTENTWICKLUNG (Hrsg.): Rote Listen der gefährdeten Pflanzen und Tiere von Berlin.CD-ROM.
- H. Bellmann „Der neue Kosmos-Insektenführer“, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, 1999
- H. Bellmann „Bienen Wespen Ameisen – Hautflügler Mitteleuropas“, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, 2005 (2. Auflage)
- Seite „Rotpelzige Sandbiene“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. September 2017, 21:59 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rotpelzige_Sandbiene&oldid=168970548 (Abgerufen: 8. Februar 2018, 13:23 UTC)
- https://www.insekten-sachsen.de/Pages/TaxonomyBrowser.aspx?Id=231424
- Bundesamt für Naturschutz (BfN) (2011): Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Band 3, Wirbellose Tiere (Teil 1)Band 3.