Weiße Maulbeere – Morus alba
Aus Offene Naturführer
Deutscher Name: | Weiße Maulbeere |
Wissensch. Name: | Morus alba (Linnaeus) |
Großgruppe: | holzige Blütenpflanzen |
Taxonomie: | Ordnung Rosales / Familie Moraceae |
Deutsche Wikipedia-Seite |
Status: | Neophyt |
Inhaltsverzeichnis
Merkmale
Besondere Merkmale:
Die Weiße Maulbeere ist ein kleiner, sommergrüner Baum oder Strauch mit einer rundlichen, lichtbelaubten Krone. Er kann bis zu 15 m hoch werden. Blatt: Die zugespitzten Blätter wachsen am Zweig zueinander versetzt (wechselständig). Der Blattrand ist grob gesägt und der Blattstiel enthält eine milchige Flüssigkeit. Die Blätter eines Baumes können in der Form sehr stark variieren. Sie können ganzrandig, breit eiförmig bis tief unregelmäßig gelappt sein. Sprossachse: Die Rinde ist graubraun mit einer rissigen Borke. Blüte: Die Blüten sind grünlich unauffällig und stehen zusammen in Trauben (den Blütenständen). Es gibt weibliche und männliche Blüten. Die weiblichen Blütenstände sind weißliche, kleine „Köpfchen“. Die männlichen Blütenstände sind „Kätzchen“ mit langem Stiel. Frucht: Die Frucht ist die Maulbeere. Sie kann in der Farbe von weiß bis dunkelviolett variieren. Sie ist eine Sammelsteinfrucht.
- variable Blätter
Bilder
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Beschreibung
Ausführliche Beschreibung: Die Blüten sind eingeschlechtlich und ein- oder zweihäusig verteilt und stehen in traubigen, grünlichen, unauffälligen Blütenständen. Die weiblichen Blütenstände sind bis 1,2 cm lange "Köpfchen" mit weißlichen Narben. Biologie: Fruchtreife erfolgt Juni bis August. Blütezeit: Mai Lebensraum: Sonnige, frische und windgeschützte Standorte werden bevorzugt. Verbreitung: Ostasien, Süd- und Mitteleuropa
Mensch und Stadt
Die Weiße Maulbeere steht meist in Gärten, ist aber auch in Alleen zu finden. Sie bevorzugt sonnige, frische und windgeschützte Standorte.
Wissenswertes
- Herkunft: Sie stammt ursprünglich aus Ostasien und wird seit ca. 1596 in Europa kultiviert. Sie gehört zu den nicht-einheimischen Pflanzen (Neophyten).
- Giftigkeit oder Verwendung: Die Früchte sind essbar und schmecken süß.
- Das Laub wird in Asien, früher auch in Europa, bei der Aufzucht von Seidenraupen eingesetzt.
- Sie blüht im Mai.
- Die Fruchtreife erfolgt im Juni bis August.
Quellen, Literatur, Weblinks
- Aas, G., Riedmiller, A.: Laubbäume: Bestimmen - Kennenlernen – Schützen. Gondrom , 2002.
- Amann, G., Richter, P.: Bäume und Sträucher des Waldes. Neumann, 1962.
- Böhlmann, D.: Laubbäume: temperierter Klimate mit ihrer Artenvielfalt. Patzer, 2015.
- Mitchell, A.: Die Wald- und Parkbäume Europas. Ein Bestimmungsbuch für Dendrologen und Naturfreunde. Parey , 1975.
- Seite „Weiße Maulbeere“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 31. Dezember 2015, 11:05 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wei%C3%9Fe_Maulbeere&oldid=149630885 (Abgerufen: 19. Mai 2016, 13:11 UTC)
An diesem Artikel sind folgende Autoren beteiligt: Alice Kracht