Fitis – Phylloscopus trochilus: Unterschied zwischen den Versionen
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|Ordnung=Passeriformes | |Ordnung=Passeriformes | ||
|Familie=Sylviidae | |Familie=Sylviidae | ||
− | | | + | |Besondere Merkmale=*gelblicher Überaugenstreif |
− | |Beschreibung kurz= | + | |Beschreibung kurz=Der Fitis ist klein und eher unscheinbar. Er hat eine grün-braune Oberseite und eine gelblichweiße Unterseite. Über den Augen hat er einen gelblichen Streifen. Die Beine sind hellbraun. |
|Beschreibung lang=Fitise haben eine Größe von 10 cm, eine Flügellänge von 6-7 cm, eine Schnabellänge von 1-1,5 cm und ein Gewicht von 7-11 g. | |Beschreibung lang=Fitise haben eine Größe von 10 cm, eine Flügellänge von 6-7 cm, eine Schnabellänge von 1-1,5 cm und ein Gewicht von 7-11 g. | ||
Kein Geschlechtsdimorphismus vorhanden. | Kein Geschlechtsdimorphismus vorhanden. | ||
− | |Lebensweise und Fortpflanzung=Zugverhalten: Zugvogel, der Ende September | + | |Lebensweise und Fortpflanzung=Zugverhalten: Zugvogel, der Ende September ins tropische und südliche Afrika zieht und Mitte April nach Deutschland zurückkehrt. |
+ | |Verwechslungsart 1 Name=[[Zilpzalp – Phylloscopus collybita|Zilpzalp]] | ||
+ | |Verwechslungsart 1 Unterschiede=Der Zilpzalp hat dunklere Beine. Am deutlichsten sind die beiden Arten jedoch am Gesang zu unterscheiden. | ||
+ | |Verwechslungsart 1 Bild=File:Phylloscopus_collybita_1.jpg | ||
+ | |Verwechslungsart 1 Bildbeschreibung=Zilpzalp | ||
+ | |Verwechslungsart 1 Bild Urheber und Lizenz=Semprempe, CC BY-SA 3.0 | ||
+ | |Verwechslungsart 2 Name=[[Waldlaubsänger – Phylloscopus sibilatrix|Waldlaubsänger]] | ||
+ | |Verwechslungsart 2 Unterschiede=Der Waldlaubsänger hat einen deutlicheren Augenüberstreif. Das Gefieder ist gelbgrünlich. | ||
+ | |Verwechslungsart 2 Bild=File:Flickr_-_Rainbirder_-_Wood_Warbler_(Phylloscopus_sibilatrix).jpg | ||
+ | |Verwechslungsart 2 Bildbeschreibung=Waldlaubsänger | ||
+ | |Verwechslungsart 2 Bild Urheber und Lizenz=Steve Garvie, CC BY-SA 2.0 | ||
+ | |Verwechslungsart 3 Name=[[Gelbspötter – Hippolais icterina|Gelbspötter]] | ||
+ | |Verwechslungsart 3 Unterschiede=Der Gelbspötter hat eine auffällig gelbe Unterseite. Auch der Gesang der beiden Vögel unterscheidet sich. | ||
+ | |Verwechslungsart 3 Bild=File:Hippolais_icterina_vogelartinfo_chris_romeiks_R7F2916.jpg | ||
+ | |Verwechslungsart 3 Bildbeschreibung=Gelbspötter | ||
+ | |Verwechslungsart 3 Urheber und Lizenz=chris_romeiks (Vogelartinfo), GFDL 1.2 | ||
|Bild 1=File:Willow Warbler Phylloscopus trochilus.jpg | |Bild 1=File:Willow Warbler Phylloscopus trochilus.jpg | ||
|Bild 1 Beschreibung=Fitis | |Bild 1 Beschreibung=Fitis | ||
− | |Bild 1 Urheber und Lizenz=Andreas Trepte | + | |Bild 1 Urheber und Lizenz=Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5 |
− | |Beschreibung Audio=Der Lockruf beschreibt ein kurzes leises ''fuid''. Der Gesang des Männchens ist eine kraftvolle langsame und allmählich abfallende ''dididididididi''-Reihe die in leise zwitscherndes ''dea-dea-due-da-da'' verklingt. | + | |Bild 2=File:Phylloscopus trochilus - Willow Warbler, Adana 2017-01-15 10-1.jpg |
+ | |Bild 2 Kategorie=Alttier (adult) | ||
+ | |Bild 2 Urheber und Lizenz=Zeynel Cebeci, CC BY-SA 4.0 | ||
+ | |Bild 3=File:Phylloscopus trochilus - Willow Warbler, Adana 2017-01-15 06-1.jpg | ||
+ | |Bild 3 Kategorie=Alttier (adult) | ||
+ | |Bild 3 Urheber und Lizenz=Zeynel Cebeci, CC BY-SA 4.0 | ||
+ | |Beschreibung Audio=Der Lockruf beschreibt ein kurzes, leises ''fuid''. Der Gesang des Männchens ist eine kraftvolle, langsame und allmählich abfallende ''dididididididi''-Reihe, die in leise zwitscherndes ''dea-dea-due-da-da'' verklingt. | ||
|Audio 1=File:Phylloscopus trochilus TSA-medium.mp3 | |Audio 1=File:Phylloscopus trochilus TSA-medium.mp3 | ||
|Audio 1 Kurzfassung=File:Phylloscopus trochilus TSA-short.mp3 | |Audio 1 Kurzfassung=File:Phylloscopus trochilus TSA-short.mp3 | ||
|Audio 1 Beschreibung=Gesang | |Audio 1 Beschreibung=Gesang | ||
− | |Audio 1 Urheber und Lizenz=Frommolt | + | |Audio 1 Urheber und Lizenz=Frommolt, CC BY-SA 3.0 |
|Lebensraum=Lebt in bewaldeten Heiden, Lichtungen mit Gebüsch und Uferbewuchs. | |Lebensraum=Lebt in bewaldeten Heiden, Lichtungen mit Gebüsch und Uferbewuchs. | ||
+ | |Status=Zugvogel | ||
|Rote Liste Berlin=nicht gefährdet | |Rote Liste Berlin=nicht gefährdet | ||
|Rote Liste Deutschland=nicht gefährdet | |Rote Liste Deutschland=nicht gefährdet | ||
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|Verbreitungskarte 1 Beschreibung=Verbreitung des Fitis in Europa | |Verbreitungskarte 1 Beschreibung=Verbreitung des Fitis in Europa | ||
|Verbreitungskarte 1 Urheber und Lizenz=Alice Chodura (CC-BY-SA-3.0) | |Verbreitungskarte 1 Urheber und Lizenz=Alice Chodura (CC-BY-SA-3.0) | ||
+ | |Lebensraum Stadt=Der Fitis kommt in zahlreichen Lebensräumen vor. In der Stadt besiedelt er Parks, Friedhöfe und Gärten. | ||
+ | |Wissenswertes 1=Der Fitis beginnt von April bis Juni 22 Minuten vor Sonnenaufgang zu singen. | ||
+ | |Wissenswertes 2=Er ist ein Zugvogel, der Ende September ins tropische und südliche Afrika zieht. Ab Mitte April kann man ihn wieder in Deutschland beobachten. Abreisezeit und Flugrichtung sind angeboren. | ||
+ | |Wissenswertes 3=Der Fitis baut sein Nest aus Moos und Gras am Boden. | ||
|Wissenswertes Namensherkunft=Der Gattungsname "Phylloscopus" setzt sich aus den griechischen Wörtern "phyllon" = "Blatt" und "scopos" = "Ziel, Zweck" zusammen. | |Wissenswertes Namensherkunft=Der Gattungsname "Phylloscopus" setzt sich aus den griechischen Wörtern "phyllon" = "Blatt" und "scopos" = "Ziel, Zweck" zusammen. | ||
|Quellen=*Witt, K. & Steiof, K. (2013): Rote Liste und Liste der Brutvögel von Berlin, 3.Fassung, 15.11.2013. In: Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft e.V. (Hrsg.): Berliner Ornithologischer Bericht, Berlin, 23: 1-23. | |Quellen=*Witt, K. & Steiof, K. (2013): Rote Liste und Liste der Brutvögel von Berlin, 3.Fassung, 15.11.2013. In: Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft e.V. (Hrsg.): Berliner Ornithologischer Bericht, Berlin, 23: 1-23. | ||
− | * {{smallcaps|Vladimir Bejcek}} (1988): Zugvögel: S.196, Verlag Werner Dausien, Hanau/Main. | + | *{{smallcaps|Vladimir Bejcek}} (1988): Zugvögel: S.196, Verlag Werner Dausien, Hanau/Main. |
+ | *NABU Bundesverband (CC BY-SA 3.0) Vogeluhr. 1. Auflage 05/2016: https://www.nabu.de/nabu_vogeluhr2/index.php?iframed=1 | ||
|Link zu Wikipedia=https://de.wikipedia.org/wiki/Fitis | |Link zu Wikipedia=https://de.wikipedia.org/wiki/Fitis | ||
}} | }} |
Aktuelle Version vom 10. Dezember 2020, 10:55 Uhr
Deutscher Name: | Fitis |
Wissensch. Name: | Phylloscopus trochilus (Linnaeus, 1758) |
Weitere deutsche Namen: | Fitislaubsänger |
Großgruppe: | Vögel |
Taxonomie: | Ordnung Passeriformes / Familie Sylviidae |
Deutsche Wikipedia-Seite |
Rote Liste Deutschland: | nicht gefährdet |
Rote Liste Berlin: | nicht gefährdet |
Status: | Zugvogel |
Inhaltsverzeichnis
Merkmale
- gelblicher Überaugenstreif
Bilder
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Beschreibung
Ausführliche Beschreibung: Fitise haben eine Größe von 10 cm, eine Flügellänge von 6-7 cm, eine Schnabellänge von 1-1,5 cm und ein Gewicht von 7-11 g.
Kein Geschlechtsdimorphismus vorhanden.
Verwechslungsmöglichkeiten:
Zilpzalp | Der Zilpzalp hat dunklere Beine. Am deutlichsten sind die beiden Arten jedoch am Gesang zu unterscheiden. | ![]() |
Waldlaubsänger | Der Waldlaubsänger hat einen deutlicheren Augenüberstreif. Das Gefieder ist gelbgrünlich. | ![]() |
Gelbspötter | Der Gelbspötter hat eine auffällig gelbe Unterseite. Auch der Gesang der beiden Vögel unterscheidet sich. | ![]() |
Laute: Der Lockruf beschreibt ein kurzes, leises fuid. Der Gesang des Männchens ist eine kraftvolle, langsame und allmählich abfallende dididididididi-Reihe, die in leise zwitscherndes dea-dea-due-da-da verklingt.
Lebensweise und Fortpflanzung: Zugverhalten: Zugvogel, der Ende September ins tropische und südliche Afrika zieht und Mitte April nach Deutschland zurückkehrt.
Lebensraum: Lebt in bewaldeten Heiden, Lichtungen mit Gebüsch und Uferbewuchs.
Mensch und Stadt
Der Fitis kommt in zahlreichen Lebensräumen vor. In der Stadt besiedelt er Parks, Friedhöfe und Gärten.
Wissenswertes
- Name: Der Gattungsname "Phylloscopus" setzt sich aus den griechischen Wörtern "phyllon" = "Blatt" und "scopos" = "Ziel, Zweck" zusammen.
- Der Fitis beginnt von April bis Juni 22 Minuten vor Sonnenaufgang zu singen.
- Er ist ein Zugvogel, der Ende September ins tropische und südliche Afrika zieht. Ab Mitte April kann man ihn wieder in Deutschland beobachten. Abreisezeit und Flugrichtung sind angeboren.
- Der Fitis baut sein Nest aus Moos und Gras am Boden.
Quellen, Literatur, Weblinks
- Witt, K. & Steiof, K. (2013): Rote Liste und Liste der Brutvögel von Berlin, 3.Fassung, 15.11.2013. In: Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft e.V. (Hrsg.): Berliner Ornithologischer Bericht, Berlin, 23: 1-23.
- Vladimir Bejcek (1988): Zugvögel: S.196, Verlag Werner Dausien, Hanau/Main.
- NABU Bundesverband (CC BY-SA 3.0) Vogeluhr. 1. Auflage 05/2016: https://www.nabu.de/nabu_vogeluhr2/index.php?iframed=1