Zilpzalp – Phylloscopus collybita

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Deutscher Name: Zilpzalp
Wissensch. Name: Phylloscopus collybita
(Vieillot, 1817)
Weitere deutsche Namen: Weidenlaubsänger
Großgruppe: Vögel
Taxonomie: Ordnung Passeriformes / Familie Sylviidae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet
Status: Brutvogel, Strichvogel

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • wiederholter Gesang "zilp-zalp"
Der Zilpzalp ist ein kleiner kompakter Vogel mit eher unauffällig graubraunem bis graugrünem Federkleid, die Beine sind dunkelbraun bis schwarz. Kehle und Körperunterseite sind schmutzig weiß gefärbt. Charakteristisch ist vor allem der Gesang, eine ständige Wiederholung seines Namens „zilp-zalp“.

Bilder

Beschreibung

Ausführliche Beschreibung: Zilpzalpe sind kleine, kompakte und kurzflügelige Laubsänger mit recht großem Kopf und ohne auffallende Zeichnungen. Sie haben eine Größe von 10cm, eine Flügellänge von 6cm, eine Schnabellänge von ca. 1cm und Gewicht von 7-10g. Es besteht kein Geschlechtsdimorphismus.

Verwechslungsmöglichkeiten:

Fitis Der Fitis hat einen etwas schmaleren Körperbau, längere Flügel und hellere Beine. Am besten lassen sich die Vogelarten anhand ihres Gesangs unterscheiden. Fitis:  Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5
Waldlaubsänger Der Waldlaubsänger hat eine weiße Bauchseite und ein gelbgrünliches Gefieder. Auch der Gesang ist gut zu unterscheiden. Waldlaubsänger:  Steve Garvie, CC BY-SA 2.0

Verhalten: Der Zilpzalp verlässt im Winter sein Brutrevier und zieht von Oktober bis Februar in die wärmeren Mittelmeerländer (Strichvogel).

Laute:

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Kurz:
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Verbreitung: Der Zilpzalp kommt von den Niederungen bis in Hochgebirge in verschiedenen Waldhabitaten vor. Bevorzugt werden Waldbereiche mit strukturierter Baum- und Strauchschicht und vorhandener Krautschicht sowie entsprechend strukturierte Grünanlagen. In Beständen mit fehlendem Unterwuchs kommt die Art kaum vor. In Mitteleuropa werden besonders Erlenbruchwälder und feuchte Auwälder besiedelt. Nach Norden nimmt die Siedlungsdichte stark ab. In den Alpen kommt er in Höhen zwischen 1800 und 2060m vor.

Mensch und Stadt

In der Stadt findet man ihn in größeren Gärten, Parks und auf Friedhöfen. Teilweise bleibt der Zilpzalp im Winter in der Stadt und vermeidet den beschwerlichen Weg in den Süden.

Wissenswertes

  • Name: Der Gattungsname "Phylloscopus" setzt sich aus den griechischen Wörtern "phyllon" = "Blatt" und "scopos" = "Ziel, Zweck" zusammen.
  • Sein Gesang beginnt von März bis Juli ca. 35 Minuten vor Sonnenaufgang.
  • Im Englischen ahmt sein Name ebenfalls seinen Gesang nach. Hier heißt er jedoch "Chiffchaff".
  • Der Zilpzalp verlässt im Winter sein Brutrevier und zieht von Oktober bis Februar in die wärmeren Mittelmeerländer (Strichvogel).

Quellen, Literatur, Weblinks

  • Vladimir Bejcek (1988): Zugvögel: S.194, Verlag Werner Dausien, Hanau/Main.
  • Witt, K. & Steiof, K. (2013): Rote Liste und Liste der Brutvögel von Berlin, 3.Fassung, 15.11.2013. In: Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft e.V. (Hrsg.): Berliner Ornithologischer Bericht, Berlin, 23: 1-23.
  • Seite „Zilpzalp“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. Juli 2015, 14:50 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zilpzalp&oldid=144272156 (Abgerufen: 18. Februar 2016, 14:23 UTC)
  • NABU Bundesverband (CC BY-SA 3.0) Vogeluhr. 1. Auflage 05/2016: https://www.nabu.de/nabu_vogeluhr2/index.php?iframed=1
Quelle: Offene Naturführer, Das Wiki zu Bestimmungsfragen: Zilpzalp – Phylloscopus collybita (Zuletzt geändert:
Dieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.
7 Dezember 2017 14:09:12). Abgerufen am 6. März 2025, 12:05 von https://offene-naturfuehrer.de/web/Zilpzalp_–_Phylloscopus_collybita