Fitis – Phylloscopus trochilus: Unterschied zwischen den Versionen
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− | |Beschreibung kurz=Der Fitis ist klein und eher unscheinbar. Er hat eine grün-braune Oberseite und eine gelblichweiße Unterseite. Die Beine sind hellbraun. | + | |Besondere Merkmale=*gelblicher Überaugenstreif |
+ | |Beschreibung kurz=Der Fitis ist klein und eher unscheinbar. Er hat eine grün-braune Oberseite und eine gelblichweiße Unterseite. Über den Augen hat er einen gelblichen Streifen. Die Beine sind hellbraun. | ||
|Beschreibung lang=Fitise haben eine Größe von 10 cm, eine Flügellänge von 6-7 cm, eine Schnabellänge von 1-1,5 cm und ein Gewicht von 7-11 g. | |Beschreibung lang=Fitise haben eine Größe von 10 cm, eine Flügellänge von 6-7 cm, eine Schnabellänge von 1-1,5 cm und ein Gewicht von 7-11 g. | ||
Aktuelle Version vom 10. Dezember 2020, 10:55 Uhr
Deutscher Name: | Fitis |
Wissensch. Name: | Phylloscopus trochilus (Linnaeus, 1758) |
Weitere deutsche Namen: | Fitislaubsänger |
Großgruppe: | Vögel |
Taxonomie: | Ordnung Passeriformes / Familie Sylviidae |
Deutsche Wikipedia-Seite |
Rote Liste Deutschland: | nicht gefährdet |
Rote Liste Berlin: | nicht gefährdet |
Status: | Zugvogel |
Inhaltsverzeichnis
Merkmale
- gelblicher Überaugenstreif
Bilder
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Beschreibung
Ausführliche Beschreibung: Fitise haben eine Größe von 10 cm, eine Flügellänge von 6-7 cm, eine Schnabellänge von 1-1,5 cm und ein Gewicht von 7-11 g.
Kein Geschlechtsdimorphismus vorhanden.
Verwechslungsmöglichkeiten:
Zilpzalp | Der Zilpzalp hat dunklere Beine. Am deutlichsten sind die beiden Arten jedoch am Gesang zu unterscheiden. | ![]() |
Waldlaubsänger | Der Waldlaubsänger hat einen deutlicheren Augenüberstreif. Das Gefieder ist gelbgrünlich. | ![]() |
Gelbspötter | Der Gelbspötter hat eine auffällig gelbe Unterseite. Auch der Gesang der beiden Vögel unterscheidet sich. | ![]() |
Laute: Der Lockruf beschreibt ein kurzes, leises fuid. Der Gesang des Männchens ist eine kraftvolle, langsame und allmählich abfallende dididididididi-Reihe, die in leise zwitscherndes dea-dea-due-da-da verklingt.
Lebensweise und Fortpflanzung: Zugverhalten: Zugvogel, der Ende September ins tropische und südliche Afrika zieht und Mitte April nach Deutschland zurückkehrt.
Lebensraum: Lebt in bewaldeten Heiden, Lichtungen mit Gebüsch und Uferbewuchs.
Mensch und Stadt
Der Fitis kommt in zahlreichen Lebensräumen vor. In der Stadt besiedelt er Parks, Friedhöfe und Gärten.
Wissenswertes
- Name: Der Gattungsname "Phylloscopus" setzt sich aus den griechischen Wörtern "phyllon" = "Blatt" und "scopos" = "Ziel, Zweck" zusammen.
- Der Fitis beginnt von April bis Juni 22 Minuten vor Sonnenaufgang zu singen.
- Er ist ein Zugvogel, der Ende September ins tropische und südliche Afrika zieht. Ab Mitte April kann man ihn wieder in Deutschland beobachten. Abreisezeit und Flugrichtung sind angeboren.
- Der Fitis baut sein Nest aus Moos und Gras am Boden.
Quellen, Literatur, Weblinks
- Witt, K. & Steiof, K. (2013): Rote Liste und Liste der Brutvögel von Berlin, 3.Fassung, 15.11.2013. In: Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft e.V. (Hrsg.): Berliner Ornithologischer Bericht, Berlin, 23: 1-23.
- Vladimir Bejcek (1988): Zugvögel: S.196, Verlag Werner Dausien, Hanau/Main.
- NABU Bundesverband (CC BY-SA 3.0) Vogeluhr. 1. Auflage 05/2016: https://www.nabu.de/nabu_vogeluhr2/index.php?iframed=1