Claytonia – Claytonie (Deutschland und Österreich)

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Claytonia (Claytonie; Portulacaceae)
By: Jürgen Klotz
Geographic Scope: Deutschland und Österreich — Source: Abgeleitet vom Schlüssel zu den Portulacaceae (inkl. Montiaceae) – Portulakgewächsen in Deutschland und Österreich (Jürgen Klotz); die hier vorliegende Fassung darf verändert und illustriert werden. Verwendete Literatur: Jäger et al. (2011), Fischer et al. (2008), Oberdorfer (1983). — Collaboration: openContributors: Jürgen Klotz
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Die beiden Hochblätter (Tragblätter) unter dem Blütenstand zu einem (oft asymmetrisch 2-spitzigen) Trichter verwachsen, nur unterste Blüten mit Deckblatt, Blüten kurz gestielt, 5–8 mm breit, Perigonblätter vorn abgerundet oder schwach ausgerandet, am Grund etwas verwachsen, weiß. 
 Tellerkraut (Kubaspinat, Durchwachsene Claytonie)  –  Claytonia perfoliata Willd.
(= Montia perfoliata (Willd.) Howell)
Pflanze einjährig, Höhe 7–20(–35) cm, Blüte April–Juni(–Juli).
Grünanlagen (Baumscheiben), Ruderalstellen; seltene Salatpflanze, Neophyt (1851; Heimat N- und Mittel-Amerika).
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Die beiden eiförmigen, zugespitzten Hochblätter (Tragblätter) des Blütenstands frei, Blüten den Deckblättern gegenüberstehend, lang gestielt, (10–)15–20 mm breit, Perigonblätter tief ausgerandet bis gespalten, am Grund sehr kurz verwachsen, rosa bis weiß, mit dunkleren Nerven (Gypsophila-ähnlich). 
 Sibirische Claytonie  –  Claytonia sibirica L.
(= Claytonia alsinoides Sims, Montia sibirica (Willd.) Howell)
Pflanze einjährig, Höhe 5–30 cm, Blüte April–Juni.
Feuchte, beschattete Sandböden, kalkmeidend; seltener, unbeständiger Neophyt (?; Heimat Kamtschatka, westliches N-Amerika).