Geranium columbinum – Stein-Storchschnabel (JKI-Pflanzenportraits)

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Unkrautgarten
Aus dem Unkrautgarten des Julius Kühn-Institutes
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(Bild: W. Wohlers, JKI)

Geranium columbinum, der Stein- oder Tauben-Storchschnabel gehört zur Familie der Geraniaceae (Storchschnabelgewächse). Der englische Name ist Long-storked Cranesbill. EPPO-Code GERCO.

Der Stein-Storchschnabel ist in Europa und Asien verbreitet, nach Nordamerika wurde er verschleppt. Er kommt nicht überall in Deutschland vor, so fast gar nicht im Gebiet zwischen Elbe, Weser und Ems. In Österreich wächst er zerstreut im gesamten Land. In Südeuropa ist er selten, da er feuchte, schattige Standorte liebt, wenn sie nicht zu kalt sind! Man findet ihn meistens auf kalkhaltigen Böden. Er wächst an Wegen und Heckensäumen, in Gärten und an Ackerrändern.

Die ein- oder zweijährige Pflanze kann bis zu 60 cm hoch werden. Sie bildet eine Rosette aus, die aufgrund der langgestielten Blätter auffällt. Die Blätter sind fast bis zum Grund geschlitzt, drei bis fünflappig. Die Stängel sind leicht und kurz behaart. Die Blütenstiele sind etwa 2 cm lang. Die rosa oder purpurnen Blüten stehen meistens zu zweit auf einem Stängel. Blütezeit ist Juni bis September.

Verfasser: Wohlert Wohlers, JKI. November 2011