Japanischer Schnurbaum – Styphnolobium japonicum

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Deutscher Name: Japanischer Schnurbaum
Wissensch. Name: Styphnolobium japonicum
((L.) Schott)
Weitere deutsche Namen: Honigbaum, Japanischer Perlschnurbaum, Japanischer Pagodenbaum
Wissensch. Synonyme: Sophora japonica L.
Großgruppe: holzige Blütenpflanzen
Taxonomie: Ordnung Fabales / Familie Fabaceae
Deutsche Wikipedia-Seite
Status: Neophyt

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • Zweige ohne Dornen
  • zugespitzte Fiederblättchen
Der Japanische Schnurbaum ist ein bis zu 25 m hoher, sommergrüner Baum. Die Krone ist unregelmäßig, dünn bewachsen und oft ausladend. Blatt: Das Blatt besteht aus mehreren Teilblättchen. Diese Fiederblätter sind eiförmig und zugespitzt mit aufgesetzten kleinen Spitzen (Granen). Der Blattrand ist ganzrandig und die Unterseite ist fein behaart. Sie schließen mit einem einzelnen Endblättchen ab (unpaarig gefiedert). Sprossachse: Die Borke ist dunkelgrau bis braun und breit netzartig gefurcht. Blüte: Die Blüten sind gelbgrün bis weißlich und stehen zahlreich in großen, reich verzweigten Trauben. Frucht: Die Früchte sind lange grüne Hülsen, die perlschnurartig gegliedert sind und mehrere Samen enthalten.

Bilder


Beschreibung

Ausführliche Beschreibung: Schmetterlingsblüten

Verwechslungsmöglichkeiten:

Gemeine Robinie Charakteristisch für die Robinie sind zwei seitlichen Dornen an der Blattbasis. Auch sind die Teilblätter abgerundet und ohne Granen.

Biologie: Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Bienen. Die Früchte werden hauptsächlich von dem Wind Ausgebreitet. Früchte öffnen sich an beiden Seitennähten zum Zeitpunkt der Reife in September - Oktober. Blütezeit: August - September Lebensraum: Trockene und sonnige Standorte werden bevorzugt. Verbreitung: Korea, China.

Mensch und Stadt

Der Japanische Schnurbaum bevorzugt trockene und sonnige Standorte wie man sie häufig in der Stadt hat. In Mitteleuropa ist er ein Parkbaum. In Frankreich kommt er auch als Straßenbaum vor.

Wissenswertes

  • Herkunft: Der Japanische Schnurbaum stammt ursprünglich aus Korea und China. Er gehört zu den nicht-einheimischen Pflanzen (Neophyten).
  • Giftigkeit oder Verwendung: Mit Ausnahme der Blüten sind alle Pflanzenteile stark giftig.
  • Die Blüten werden in China als Zutat in Eierkuchen verarbeitet.
  • Trotz der Artbezeichnung kommt der Schnurbaum nicht aus Japan.
  • Er blüht von August bis September.
  • Die Fruchtreife ist im September bis Oktober.

Quellen, Literatur, Weblinks

  • Aas, G., Riedmiller, A.: Laubbäume: Bestimmen - Kennenlernen – Schützen. Gondrom , 2002.
  • Roloff, A.: Bäume in der Stadt. Besonderheiten, Funktion, Nutzen, Arten, Risiken. Verlag Eugen Ulmer, 2013.
  • Böhlmann, D.: Laubbäume: temperierter Klimate mit ihrer Artenvielfalt. Patzer, 2015.
  • Mitchell, A.: Die Wald- und Parkbäume Europas. Ein Bestimmungsbuch für Dendrologen und Naturfreunde. Parey , 1975.
  • Seite „Japanischer Schnurbaum“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. Januar 2016, 01:03 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Japanischer_Schnurbaum&oldid=150448295 (Abgerufen: 27. Mai 2016, 10:31 UTC)

An diesem Artikel sind folgende Autoren beteiligt: Alice Kracht