Kleiner Klappertopf (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Wissenswertes
Aus Offene Naturführer
Stichwort | Teil der Pflanze | Quellenangaben, Anmerkungen, Weiterführendes |
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; ; | gesamte Pflanze | Braune (Bd.2, 1797), S.606: »Gebrauch. Die Blumen werden von den Bienen besucht, welche aus selben Stoff zu Wachs und Honig sammeln. Übrigens ist diese Pflanze, welche auch Klapperkraut, Rodel, und Glitsch genennt wird, sehr verhaßt; indem das Brod, wenn sich der Saame dieser Pflanze in grosser Menge unter dem Getreide befindet, blau wird. Der hiesige Landmann jätet diese Pflanze soviel als möglich ist aus den Korn- und Weizen Saaten, wo sie oft in ausserordentlicher Menge im Gebirglande wächst; man nennt diese Arbeit das Klaffen: denn diese Pflanze führet auch hier im Lande, wie um Schönberg (8. y.) die Benennung Klaff, welche von dem Klappern des Saamens herrührt, das nach dem Verblühen bey dessen Reife wahrzunehmen ist. 8. y.: Baierisch. flora. a. a. D. p. 153« |
Weiterführende Literatur
Braune, F. A. v. 1797: Salzburgische Flora, oder Beschreibung der in dem Erzstifte Salzburg wildwachsenden Pflanzen, nebst Angabe ihrer Wohnorte, Blühezeiten, Dauer, Gestalt u. ihrer Anwendbarkeit in der Heilkunde und Haushaltungswissenschaft, und ihrem Nutzen für Mahler, Färber, Gärber, Bienenzieher, Förster und Landwirthe. Bd. 2., Verlag Mayersche Buchhandlung, Salzburg (mit Kupfern – https://www.biodiversitylibrary.org/item/218041, abgerufen am 30. Januar 2019).