Knäuel-Hornkraut – Cerastium glomeratum

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Deutscher Name: Knäuel-Hornkraut
Wissensch. Name: Cerastium glomeratum
(Thuill.)
Großgruppe: krautige Blütenpflanzen
Taxonomie: Ordnung Caryophyllales / Familie Caryophyllaceae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet
Status: Archäophyt?

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • gespaltene Blütenblätter
  • Blüten in einem Knäuel
Das Knäuel-Hornkraut kann bis zu 40 cm hoch werden. Blatt: Die Blätter stehen sich am Stängel gegenüber (gegenständig). Sie sind rundlich bis eiförmig. Sie sind blass- bis fast gelbgrün und leicht behaart. Sprossachse: Der Stängel ist ebenfalls gelbgrün und leicht behaart. Blüte: Die Blüten haben fünf weiße Kronblätter, die am oberen Rand gespalten sind. Sie sitzen dicht zusammen in einem Knäuel. Frucht: Die Frucht ist eine kleine, gekrümmte Zähnchenkapsel.

Bilder


Beschreibung

Verwechslungsmöglichkeiten:

Gewöhnliches Hornkraut Die Blätter sind dunkler. Die Blüten sitzen nicht in einem Knäuel zusammen.
Sand-Hornkraut Die Blüten sitzen nicht in einem Knäuel zusammen. Die oberen Blätter haben einen breiten hellen Rand.

Biologie: Die Blüten werden durch Insekten bestäubt. Die Kapselfrucht springt bei Trockenheit auf und die Samen werden durch den Wind ausgeblasen. Blütezeit: März bis September Lebensraum: Das Knäuel-Hornkraut bevorzugt feuchten, nährstoffreichen, kalkarmen, sandigen oder reinen Lehm- und Tonboden. Häufig ist es auf gehackten Äckern zu finden. Verbreitung: Ursprünglich kommt es in Europa, Nordafrika, auf der Arabischen Halbinsel und in Westasien vor. Mittlerweile ist es aber auf der ganzen Welt verbreitet.

Mensch und Stadt

Als Ackerkulturbegleiter wächst das Knäuel-Hornkraut besonders häufig auf Äckern. Es ist aber auch auf Schuttflächen, Trockenrasenflächen und an Wegrändern zu finden. Es bevorzugt feuchte, nährstoffreiche, kalkarme, sandige oder reine Lehm- und Tonböden.

Wissenswertes

  • Herkunft: Das Knäuel-Hornkraut kommt ursprünglich in Europa, Nordafrika, auf der Arabischen Halbinsel und in Westasien vor.
  • Name: Der wissenschaftliche Name Cerastium kommt aus dem Griechischen und bedeutet „gehörnt“. Er bezieht sich auf die hornartige Kapselfrucht. Das Wort glomeratum bedeutet im Lateinischen „geknäult“ und beschreibt den Blütenstand.
  • Die Blütezeit ist von März bis September.
  • Es ist eine ein- bis zweijährige Pflanze. Das bedeutet eine Pflanze wird ein oder zwei Jahre alt, blüht jedoch nur einmal und stirbt nach der Reifung der Samen ab.
  • Die Blüten werden durch Insekten bestäubt.
  • Die Kapselfrucht springt bei Trockenheit auf und die Samen werden durch den Wind ausgeblasen und ausgebreitet.

Quellen, Literatur, Weblinks