Micropterix schaefferi

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Micropteryx schaefferi Heath, 1975

Diagnose

♂: Salzburg, Hohe Tauern, Stubachtal, Enzingerboden, 1500 m, 1994.05.13, coll. Michael Kurz
♂-Genitalapparat, Präparat-Nr. 715 M.Kurz: Lombardei, Umgebung Como, Nähe Cavargna, 1997.05.03, coll. Michael Kurz

In Mitteleuropa kann M. schaefferi relativ leicht erkannt werden durch die Kombination von goldenem Innenrand, goldenem Außenrand und kleinem Costalfleck bei 2/3. Lediglich Micropterix osthelderi Heath, 1975 ist hier sehr ähnlich, kann aber daran erkannt werden, dass die Binde bei 1/4 dieselbe bronzegoldene Färbung aufweist wie der anschließende Innenrand, während bei M. schaefferi diese Binde innen deutlich aufgehellt ist. Im Süden und Südosten des Verbreitungsgebietes (Italien und Balkan) gibt es noch weitere ähnliche Arten, die oft nur durch Genitaluntersuchung sicher erkannt werden können (Micropterix vulturensis Heath, 1981, Micropterix zangheriella Heath, 1963 und Micropterix facetella Zeller, 1851).

Verbreitung

Die Art ist in Mitteleuropa in Mischwäldern weit verbreitet und ist eine der häufigsten Arten der Gattung. Sie erreicht im Norden die Niederlande und Dänemark, im Süden und Südosten Korsika, die Toskana und angeblich auch Bulgarien (Zeller et al. 2007). Die Höhenverbreitung erstreckt sich von zumindest 200 - 2300 m (Kurz et al. 2010).

Weiterführende Informationen

Siehe auch die Gattung Micropterix.

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft
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Literatur

  • Kurz, M. A., M. E. Kurz & H. C. Zeller-Lukashort 2000–2010. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 01 März 2010].
  • Zeller-Lukashort, H. C., M. E. Kurz, D. C. Lees & M. A. Kurz 2007: A review of Micropterix Hübner, 1825 from northern and central Europe (Micropterigidae); Nota lepidopterologica 30 (2): 235 – 298