Salicaceae (Österreich)

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Salicaceae — Weidengewächse: Bäume oder Sträucher; Laubblätter wechselständig, meist mit (abfallenden oder bleibenden) Nebenblättern, sommergrün; Spreite meist ungeteilt, selten gelappt; Blüten eingeschlechtig, zweihäusig (sehr selten einhäusig) verteilt; Blütenstand Ähren oder ährenähnliche Trauben, kätzchenartig; Blüten in den Achseln von schuppenförmigen Deckblättern, Blütenhülle fehlend oder (sehr selten) vorhanden; Staubblätter 2–30(–110); Fruchtblätter 2 (od. 4), miteinander verwachsen; Fruchtknoten oberständig, einfächrig, mit wandständigen Plazenten; Frucht eine 2- bis 4-klappige, vielsamige Kapsel; Samen zahlreich, mit grundständigem Haarschopf, meist nur wenige Tage keimfähig, ohne Endosperm. — Insekten- oder Windbestäubung; Windausbreitung — 3 Gattungen mit ca. 560 Arten, fast weltweit, besonders holarktisch; in Europa 2 Gattungen mit 67 Arten.

Gattungsschlüssel der Salicaceae (Weidengewächse; Salicales)
By: Wolfgang Willner
Die Originalfassung dieses Schlüssels ist die Bearbeitung der Salicaceae in der Online-Flora von Österreich von Wolfgang Willner (V.I.N.C.A.). Hierher übertragen und bearbeitet mit Erlaubnis des Autors. Die Weidengewächse werden traditionell in die eigene Ordnung "Salicales" gestellt. Neuere Systematiken ordnen Sie jedoch bei den Malpighiales ein.
Geographic Scope: Österreich — Audience: Experten • Interessierte — Collaboration: openContributors: G. Hagedorn
1
Winterknospen mehrschuppig; Kätzchen stets herabhängend; Deckblätter zerschlitzt oder gezähnt; Blüten am Grund mit einem becherförmigen Organ (Diskus); Staubblätter (3–)8–30. 
 Pappeln  –  Populus
Winterknospen 1-schuppig; Kätzchen aufrecht bis abstehend (selten herabhängend); Deckblätter ganzrandig; Blüten am Grund mit 1–2 Nektardrüsen; Staubblätter 2(–6). 
 Weiden  –  Salix