Sinapis (Deutschland)

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Sinapis (Senf; Brassicaceae)
By: Sabine von Mering
Geographic Scope: Deutschland — Source: Daten nach Oberdorfer (1983), Schmeil-Fitschen (2009), Rothmaler (2005), Fischer et al. (2008), Rothmaler (2007), Weymar (1988b), Haeupler & Muer (2000)Audience: Allgemein — Collaboration: open — Status: Erstfassung beendet
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Obere Stängelblätter sitzend, meist ungeteilt, ungleich grob gezähnt, nur untere Blätter leierförmig; Früchte 4-kantig, kahl oder mit wenigen kurzen Haaren; Samen schwarz 
 Acker-Senf  –  Sinapis arvensis
Blüten gelb. Pflanze 30-60 cm hoch, Blüte Juni-Oktober.
Äcker, Wegränder, Schuttplätze, Brachen.
Für Vieh giftig.
Obere Stängelblätter gestielt, leierförmig fiederschnittig bis gefiedert; Früchte meist borstig behaart; Samen gelblich 
  ▼▼ a  –   Weißer Senf  –  Sinapis alba
Blüten gelb. Pflanze 30-60 cm hoch, Blüte Juni-Juli.
Kulturpflanze, auch Wegränder und Schuttplätze.
Öl-, Gewürz- und Futterpflanze.
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Früchte stark behaart 
  S. alba subsp. alba
Häufige Gründüngungspflanze.
Früchte wenig behaart bis fast kahl; Blätter stark zerschlitzt 
  S. alba subsp. dissecta (Lag.) Simonkai
(= Sinapis dissecta Lag.)
Unkraut, vorwiegend in Leinfeldern. Selten.

Weiterführende Literatur

Fischer, M. A., Oswald, K. & Adler, W. 2008: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterr. Landesmuseen, Linz.
Haeupler, H. & Muer, T. 2000: Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Ulmer, Stuttgart.
Jäger, E. J. (Hrsg.) 2007: Exkursionsflora von Deutschland. Atlasband. 11. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg (Begründet von Werner Rothmaler).
Jäger, E. J. & Werner, K. (Hrsg.) 2005: Exkursionsflora von Deutschland. Kritischer Band. 10. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg (Begründet von Werner Rothmaler).
Oberdorfer, E. 1983: Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Ulmer, Stuttgart.
Schmeil, O. & Fitschen, J. 2009: Flora von Deutschland und angrenzender Länder. 94. Auflage. Quelle & Meyer Verlag, Wiebelsheim.
Weymar, H. 1988: Buch der Kreuzblütler. Neumann Verlag, Radebeul.