Sympodiales Rhizom (Grasartige)

Aus Offene Naturführer
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sympodiales Rhizom ([griechisch] sym = zusammen; podós = Fuß): Bei den behandelten [Scheingras-]Arten am häufigsten. Die Triebspitze der Ausläufer bildet den Tochtertrieb, an dessen Grund werden eine oder mehrere Knospen wieder zu Ausläufern (Abb. 1). Der Querschnitt des Rhizoms weist vor allem in der Ausbildung der Innenrinde brauchbare Merkmale auf (Abb. 2); der von Außen- und Innenrinde umgebene Zentralzylinder ist meist kompakt mit auf dem Querschnitt diffus verteilten Gefäßbündeln. Er kann auch von einem einfachen oder zuweilen zusammengesetzten zentralen Hohlraum durchzogen sein. Nicht als Ausläufer ausgebildete Rhizome bilden an jedem Knoten Triebe aus. Bei langen Rhizomgliedern (Internodien) ergibt das einen aufgelockert rasenartigen, bei kurzen Rhizomgliedern einen fast horstartigen Wuchs der Pflanzen. Die Niederblätter am Rhizom können dauerhaft oder hinfällig sein, im letzteren Fall hinterlassen sie entweder Fasern oder verschwinden ganz. — Quelle: Foerster (2008); Etymologie: Hentschel & Wagner (1996), Sauermost (1994). Siehe auch monopodiales Rhizom
Quelle: Offene Naturführer, Das Wiki zu Bestimmungsfragen: Sympodiales Rhizom (Grasartige) (Zuletzt geändert:
Dieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.
7 September 2010 12:00:03). Abgerufen am 6. März 2025, 14:53 von https://offene-naturfuehrer.de/web/Sympodiales_Rhizom_(Grasartige)