Waldkiefer – Pinus sylvestris

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Deutscher Name: Waldkiefer
Wissensch. Name: Pinus sylvestris
(L.)
Großgruppe: holzige Blütenpflanzen
Taxonomie: Ordnung Coniferales / Familie Pinaceae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • aufrechte Zapfen
  • lange, paarige Nadeln
Die Waldkiefer ist ein immergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 50 Metern und einen Stammdurchmesser von bis zu einem Meter erreichen kann. Blatt: Die blaugrünen Nadeln sind lang und stehen paarweise. Sie sind steif, stechend und mehr oder weniger gedreht. Sprossachse: Die Borke ist anfangs glatt und gräulich. Später bilden sich grobe braunrote, tiefrissige Schuppen. Blüte: Die männlichen Blüten entstehen zahlreich unterhalb der jüngsten Langtriebe. Sie sind anfangs rundlich und grüngelb und später rotbraun. Am Ende der Kurztriebe stehen einige weibliche Blüten. Sie sind rötlich. Aus ihnen entwickeln sich später die samentragenden Zapfen. Frucht: Die reifen Zapfen sind dunkel graubraun und rundlich. Sie enthalten zahlreiche, geflügelte Samen.

Bilder


Beschreibung

Verwechslungsmöglichkeiten:

Schwarzkiefer Die Nadeln sind länger. Die Borke ist braun-grau mit tiefen, dunklen Rissen. Die nur bei geöffnetem Zapfen sichtbaren Teile der Zapfenschuppen sind schwarz.

Blütezeit: April - Mai Lebensraum: Trockene bis nasse Standorte mit sandigen, nährstoffarmen Böden werden bevorzugt. Verbreitung: Europa, Asien

Mensch und Stadt

In der Stadt ist die Kiefer meist im Kiefernforst zu finden. Zusätzlich wird sie bei der Gestaltung von Parks und Gärten gerne als Solitärgehölz eingesetzt. Als Einzelbaum erreicht sie nicht die gewohnte Form mit geradem, astlosen Stamm, sondern eine unregelmäßige und knorrige Wuchsform. Sie bevorzugt trockene bis nasse Standorte mit sandigen, nährstoffarmen Böden.

Wissenswertes

  • Giftigkeit oder Verwendung: Das Harz ist hautreizend und wenig giftig.
  • In Deutschland kommt die Waldkiefer nur an wenigen Standorten natürlich vor.
  • Die Blütezeit ist von April bis Mai.
  • Das Öl aus den Kiefernnadeln wird in der Naturmedizin bei Bronchitis eingesetzt.
  • Die Kiefer liefert einen beträchtlicher Anteil an Holz für die Möbelherstellung.
  • Das Alter jüngerer Kiefern kann an der Anzahl der Astquirle abgelesen werden. Pro Jahr wird genau ein Astquirl gebildet.

Quellen, Literatur, Weblinks

  • Roth, L., Daunderer, M., Kormann, K.: Giftpflanzen - Pflanzengifte : Vorkommen, Wirkung, Therapie. Allergische und phototoxische Reaktionen. Verlag: Hamburg : Nikol 2008.
  • Seite „Waldkiefer“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. März 2017, 07:17 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Waldkiefer&oldid=163991872 (Abgerufen: 3. April 2017, 08:05 UTC)