Kleine Brennnessel – Urtica urens
Deutscher Name: | Kleine Brennnessel |
Wissensch. Name: | Urtica urens (Linnaeus) |
Großgruppe: | krautige Blütenpflanzen |
Taxonomie: | Ordnung Rosales / Familie Urticaceae |
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Inhaltsverzeichnis
Merkmale
- Blätter rundlich und gesägt
- Brennhaare
Bilder
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Beschreibung
Ausführliche Beschreibung: Sie verzweigt sich nur unten etwas mit langen Trieben, oben sind die Seitentriebe sehr kurz.
Verwechslungsmöglichkeiten:
Große Brennnessel | Die Große Brennnessel ist deutlich größer und hat scharf zugespitzte Blätter. |
Biologie: Die Bestäubung erfolgt mit dem Wind. Die Ausbreitung der Früchte erfolgt meist mit dem Wind. Blütezeit: Mai - November Lebensraum: Sie wächst gut auf humosen, stickstoffreichen Böden, die nicht zu sauer sein dürfen. Verbreitung: Die Kleine Brennnessel ist in Europa und Asien heimisch. Nach Nordamerika und nach Australien wurde sie verschleppt.
Mensch und Stadt
In Gärten, Obstanlagen, Weinbergen, aber auch auf Gemüsefeldern kann man die Kleine Brennnessel finden. Sie wächst gut auf humosen, stickstoffreichen Böden, die nicht zu sauer sein dürfen.
Der Mensch sorgt unter anderem für stickstoffreiche Böden in dem an Straßenrändern uriniert wird. Hier breitet sich die Brennnessel besonders gut aus.
Wissenswertes
- Name: Der Gattungsname "Urtica" lässt sich von dem lateinischen Wort "urere" = "brennen" ableiten.
- Das bekannte Brennen entsteht, wenn die Spitze der Brennhaare bei Berührung abbricht und in die nur kleine Hautwunde ein Gemisch von Stoffen entlässt.
- Man kann sie spinatähnlich, als Salat oder als Tee zubereiten. Sie schmeckt nussig.
- Nass oder verarbeitet als Spinat brennt sie nicht mehr.
Quellen, Literatur, Weblinks
- Urtica urens – Kleine Brenn-Nessel (JKI-Pflanzenportraits) in: Aus dem Unkrautgarten des Julius Kühn-Institutes
- Seite „Kleine Brennnessel“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. Juni 2016, 12:40 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kleine_Brennnessel&oldid=155568521 (Abgerufen: 13. Juli 2016, 13:21 UTC)
- Fleischhauer, Steffen G., Guthmann, Jürgen und Spiegelberger, Roland (2007): Essbare Wildpflanzen, 200 Arten bestimmen und verwenden. Baden und München: AT Verlag.
- Lippert, Wolfgang und Podlech, Dietrich (1993): GU Naturführer Blumen, München: Gräfe und Unzer.
- Needon, Christoph und Petermann, Johannes (1991): Urania-Naturführer Pflanzen, Leipzig Jena Berlin: Urania-Verlag.
- Scherf, Gertrud (2006): Wildpflanzen neu entdecken, München: BLV Buchverlag.