Abfrage: Verwendung von Pflanzen nachschlagen

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Verwendung 
enthält „ätherisches Öl“
dazu fanden sich 3 Stichworte: ätherisches Öl; ätherisches Öl als Hemmwirkstoff und ätherisches Öl der Pflanze
  1. Verwendung: ätherisches Öl (… auf Seite Bärwurz (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung; A B blühende Pflanze. 1 Blüte; 2 reife Frucht; 3 Teilfrüchtchen vom Rücken; 4 Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung aus Thomé & Müller (1888); Teil der Pflanze: Wurzel; Art: Me­um a­tha­man­ti­cum Jacq.; Umgangssprachlich: Bärwurz, Haarblättrige Bärwurz, Bärenfenchel, Mutterwurz; Quellenangaben: Hegi u.a. (1926), S. 1303: »Die Pflanze besitzt (besonders in der Wurzel und in der Frucht) einen durchdringenden, auch im getrockneten Zustande (im Herbarium) sich lange Zeit erhaltenden, gewürzhaften Geruch nach Fenchel (Foeniculum vulgare) und Bocksklee (Trigonella Fœnum Graecum) oder Schabziegerklee (Trigonella caerulea) und einen scharfen, fast brennenden Geschmack. Die getrocknete Wurzel war ehedem als Rádix Méi (athamántini) s. Radix Meu, r. Antéthi ursini, r. Foeniculi ursini, gleich der Frucht (Frúctus Méi [athamántini]) gebräuchlich. Beide haben einen balsamischen Geruch und einen scharf aromatischen Geschmack. Die Wurzel enthält 0,67 % ätherisches Oel (vom Geruch des Liebstöckelöles), Harz, Gummi, viel Stärke (28 %), Zucker, etwas fettes Oel, Wachs, Pektin usw., jedoch kein Umbelliferon. Sie wurde ehedem als Aromaticum, Stomachicum, Tonicum, bei Uteruskrankheiten, gegen Hysterie, Katarrh, Menostase, Fluor albus usw. angewendet; heute hat sie höchstens in der Tierarzneikünde noch einige Bedeutung. Die Früchte dienen gelegentlich zur Verfälschung der Fenchelfrüchte. Auch finden sie sich ab und zu in europäischen Grassaaten. Im Erzgebirge wird das Kraut als Einlage bei der Bereitung der „Köppernickelsuppe“ benützt, während die kräftig würzige Wurzel vielerorts zum Ansetzen eines magenstärkenden Schnapses verwendet wird. Vom Weidevieh wird die frische Pflanze gemieden, nicht aber die getrocknete, welche ihr würziges Aroma dem Heu mitteilt und deshalb in erster Linie den Charakter einer Futterwürze besitzt. Als solche übernimmt sie in den Mittelgebirgen öfters die Rolle der Muttern (Ligusticum Mutellina), ähnlich wie Angelica Pyrenaea in den Pyrenäen. Immerhin kann sie bei massenhaftem Auftreten den Heuertrag einer Wiese beeinträchtigen. In der Landschaftsgärtnerei wird die Bärwurz als Zierpflanze für Rasenflächen verwendet; als Deutsche Gartenpflanze (wohl zu Arzneizwecken?) wird sie bereits von Conrad Gesner (1561) erwähnt. Thal kennt sie für den Harz (1577) als wilde Pflanze unter dem Namen Libanotis narthekoeides maior. Im Herbarium von Rostius in Lund (1610) ist sie als Daucus Creticus, beren wurtzell, vertreten. Die Aussaat der Früchte geschieht nach der Samenreife; die Keimkraft hält 1 Jahr an, die Keimung erfolgt sehr unregelmässig.«; Anmerkungen:  ; Fluor albus : s. Leukorrhöe (grch.), = Weißer Fluß, übermäßige Schleimabsonderung aus den weiblichen Geschlechtsteilen ; Katarrh : ‘Schleimhautentzündung (besonders der Atmungsorgane) mit vermehrter Flüssigkeitsabsonderung’, in den Arzneibüchern zu Anfang des 16. Jhs. (wie umgangssprachlich vielfach noch heute) ‘Schnupfen’. Es ist aus lat. catarrhus, griech. katárrhūs (κατάρρους) ‘Schnupfen’, eigentlich ‘das Herabfließen’, entlehnt, zu griech. katarrhé͞in (καταρρεῖν) ‘herab-, herunterfließen’ ; Menostase : (grch.), krankhafte Unterdrückung der Menstruation (Regelblutung) ; Stomachicum : (Medizin) Mittel, das den Appetit anregt u. die Verdauung fördert ; Tonicum : (v. lat. tonus) stärkend, spannend; tonische Mittel (Tonica) )
  2. Verwendung: ätherisches Öl als Hemmwirkstoff (… auf Seite Gemeiner Thymian (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung; Gesamte Pflanze mit Pflanzendetails (v.l.n.r): Blatt, Blütenkelch, Blütenkrone (seitlich aufgeschnitten mit 4 Staubblättern) und Zeichnung des 4-kantigen Stengels (i.d.R. auf den Kanten behaart)—Abbildung aus Boswell u.a. (1867); Teil der Pflanze: unbekannt; Art: Thymus pulegioides L.; Umgangssprachlich: Gemeiner Thymian, Gewöhnlicher Arznei-Thymian, Arznei-Thymian, Feld-Thymian, Arznei-Feld-Thymian, Echter Quendel; Quellenangaben: Ristić u.a. 2010: »The essential oil of T. pulegioides L. has been studied extensively in the world and several chemotypes were recorded (carvacrol-type, thymol-type, linalool-type or geraniol-type)[…]. According to different studies, T. pulegioides essential oil is a broad-spectrum agent that inhibits the growth of moulds and yeasts (Candida sp., Aspergillus sp.) and bacteria[…]. (Übersetzung: Das ätherische Öl von T. pulegioides L. wurde weltweit umfassend untersucht und mehrere Chemotypen (Carvacrol-, Thymol-, Linalool- oder Geraniol-Typ) aufgezeichnet[…]. Nach verschiedenen Studien ist T. pulegioides ätherisches Öl ein Breitbandmittel, das das Wachstum von Schimmelpilzen und Hefen (Candida, Aspergillus) und Bakterien hemmt[…]).«)
  3. Verwendung: ätherisches Öl der Pflanze (… auf Seite Gemeiner Thymian (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung; Gesamte Pflanze mit Pflanzendetails (v.l.n.r): Blatt, Blütenkelch, Blütenkrone (seitlich aufgeschnitten mit 4 Staubblättern) und Zeichnung des 4-kantigen Stengels (i.d.R. auf den Kanten behaart)—Abbildung aus Boswell u.a. (1867); Teil der Pflanze: Blätter; Art: Thymus pulegioides L.; Umgangssprachlich: Gemeiner Thymian, Gewöhnlicher Arznei-Thymian, Arznei-Thymian, Feld-Thymian, Arznei-Feld-Thymian, Echter Quendel; Quellenangaben: Ristić u.a. 2010: »Thymus pulegioides and T. glabrescens from Romania are important sources of essential oils, the yield of essential oil being 0.7–1.0 % (v/d.w. herbal drug). The main constituents of the essential oil are monoterpenoid phenols (especially carvacrol) in T. pulegioides, and monoterpenoid alcohols (especially geraniol) in T. glabrescens (Übersetzung: Thymus pulegioides und T. glabrescens aus Rumänien sind wichtige Quellen für ätherische Öle, wobei die Ausbeute an ätherischem Öl 0,7-1,0 % beträgt (v/Tr.Gew. pflanzliche Droge). Die Hauptbestandteile des ätherischen Öls sind monoterpenoide Phenole (insbesondere Carvacrol) in T. pulegioides und monoterpenoide Alkohole (insbesondere Geraniol) in T. glabrescens.)«)

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