Abfrage: Verwendung von Pflanzen nachschlagen
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- Verwendung: Blähung (Volksheilkunde) (… auf Seite Bärwurz (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung;
; Teil der Pflanze: Wurzel; Art: Meum athamanticum Jacq.; Umgangssprachlich: Bärwurz, Haarblättrige Bärwurz, Bärenfenchel, Mutterwurz; Quellenangaben: Losch (1903, Kräuterbuch. Unsere Heilpflanzen in Wort und Bild), S. 103: Die Samen sammelt man im August, das Kraut in der Blüte, die Wurzel im Herbst. Die ganze Pflanze riecht, besonders getreten und gerieben, sehr stark, angenehm balsamisch; der Geschmack von Wurzel, Kraut und Samen ist gewürzhaft scharf. Anwendung. Früher war die Bärwurzel, Radix Mei, officinell. Sie wirkt reizend und blähung-treibend, und kam [sic], für giftwidrig geltend, zum Theriak; hat dieselben Eigenschaften, wie die Engelwurz. Der Name Bärwurz rührt von ihrer Wirkung auf die Gebärmutter her. Aus Kräuterbüchern: „Bärdillen, die Wurzel in Wein oder Wasser gesotten und getrunken, treibt den verstandenen Harn aus den verstopften Nieren und Blase. Desgleichen wirkt sie gepulvert eingenommen. Sie verteilt die Blähungen des Magens, stillt das Bauchgrimmen, heilt alle Gebrechen der Mutter. Die Wurzel wird in den edlen Theriak auch andere Arzneien, welche dem Gift Widerstand tun, gemischt. Den Weibern wird ihre Zeit gefördert, wenn sie von der abgesottenen Wurzel Dämpfe nehmen oder darin baden. Den jungen Kindern, welche den Harn beschwerlich lassen, hilft diese Wurzel, mit weißem Wein und Baumöl einmal aufgesotten und pflastersweise warm über die Blase geschlagen.“)