Abfrage: Verwendung von Pflanzen nachschlagen

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Verwendung 
enthält „Gewürzbestandteil“
dazu fanden sich 2 Stichworte: Gewürzbestandteil und Gewürzbestandteil (Käse)
  1. Verwendung: Gewürzbestandteil (… auf Seite Bärwurz (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung; A B blühende Pflanze. 1 Blüte; 2 reife Frucht; 3 Teilfrüchtchen vom Rücken; 4 Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung aus Thomé & Müller (1888); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Me­um a­tha­man­ti­cum Jacq.; Umgangssprachlich: Bärwurz, Haarblättrige Bärwurz, Bärenfenchel, Mutterwurz; Quellenangaben: Berendes & Bingen (Die Physica der heiligen Hildegard, 1898): * S. 42: »Cap.135. Berwurtz (Athamanta Meum). Der Bärenfenchel ist warm und hat eine trockene Kraft. Das Pulver ist ein Mittel gegen hochgradiges, hitziges Fieber und gegen Gicht. Die grüne Wurzel in Essig zerrieben, dient gegen Gelbsucht« * S. 55 f.: »Die Frucht, die Birne, ist schwer und rauh ; im Uebermaasse und roh genossen macht, sie Migräne und Dempfigkeit in der Brust, geschmort und gebraten sind die Birnen gesund und zuträglich. Eine Latwerge „utilius purissimo auro et pretiosius auro“, also sehr nützlich und kostbar, gegen Migräne, wird auf folgende Weise bereitet. Birnen werden ohne das Kernenhaus gekocht, ferner wird „Berwurcz“, Galgan, Süssholz, „Peterkrut“, in Ermangelung von Berwurcz Fenchelwurzeln mit, Honig erwärmt und dem Birnenbrei unter fleissigem Umrühren zugemischt. Davon soll man nüchtern einen kleinen Esslöffel voll, nach der Mahlzeit zwei und vor dem Schlafengehen drei Löffel voll nehmen.«)
  2. Verwendung: Gewürzbestandteil (… auf Seite Bärwurz (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung; A B blühende Pflanze. 1 Blüte; 2 reife Frucht; 3 Teilfrüchtchen vom Rücken; 4 Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung aus Thomé & Müller (1888); Teil der Pflanze: Blätter; Art: Me­um a­tha­man­ti­cum Jacq.; Umgangssprachlich: Bärwurz, Haarblättrige Bärwurz, Bärenfenchel, Mutterwurz; Quellenangaben: Hegi u.a. (1926), S. 1303: »Die Pflanze besitzt (besonders in der Wurzel und in der Frucht) einen durchdringenden, auch im getrockneten Zustande (im Herbarium) sich lange Zeit erhaltenden, gewürzhaften Geruch nach Fenchel (Foeniculum vulgare) und Bocksklee (Trigonella Fœnum Graecum) oder Schabziegerklee (Trigonella caerulea) und einen scharfen, fast brennenden Geschmack. Die getrocknete Wurzel war ehedem als Rádix Méi (athamántini) s. Radix Meu, r. Antéthi ursini, r. Foeniculi ursini, gleich der Frucht (Frúctus Méi [athamántini]) gebräuchlich. Beide haben einen balsamischen Geruch und einen scharf aromatischen Geschmack. Die Wurzel enthält 0,67 % ätherisches Oel (vom Geruch des Liebstöckelöles), Harz, Gummi, viel Stärke (28 %), Zucker, etwas fettes Oel, Wachs, Pektin usw., jedoch kein Umbelliferon. Sie wurde ehedem als Aromaticum, Stomachicum, Tonicum, bei Uteruskrankheiten, gegen Hysterie, Katarrh, Menostase, Fluor albus usw. angewendet; heute hat sie höchstens in der Tierarzneikünde noch einige Bedeutung. Die Früchte dienen gelegentlich zur Verfälschung der Fenchelfrüchte. Auch finden sie sich ab und zu in europäischen Grassaaten. Im Erzgebirge wird das Kraut als Einlage bei der Bereitung der „Köppernickelsuppe“ benützt, während die kräftig würzige Wurzel vielerorts zum Ansetzen eines magenstärkenden Schnapses verwendet wird. Vom Weidevieh wird die frische Pflanze gemieden, nicht aber die getrocknete, welche ihr würziges Aroma dem Heu mitteilt und deshalb in erster Linie den Charakter einer Futterwürze besitzt. Als solche übernimmt sie in den Mittelgebirgen öfters die Rolle der Muttern (Ligusticum Mutellina), ähnlich wie Angelica Pyrenaea in den Pyrenäen. Immerhin kann sie bei massenhaftem Auftreten den Heuertrag einer Wiese beeinträchtigen. In der Landschaftsgärtnerei wird die Bärwurz als Zierpflanze für Rasenflächen verwendet; als Deutsche Gartenpflanze (wohl zu Arzneizwecken?) wird sie bereits von Conrad Gesner (1561) erwähnt. Thal kennt sie für den Harz (1577) als wilde Pflanze unter dem Namen Libanotis narthekoeides maior. Im Herbarium von Rostius in Lund (1610) ist sie als Daucus Creticus, beren wurtzell, vertreten. Die Aussaat der Früchte geschieht nach der Samenreife; die Keimkraft hält 1 Jahr an, die Keimung erfolgt sehr unregelmässig.«; Anmerkungen:  ; Fluor albus : s. Leukorrhöe (grch.), = Weißer Fluß, übermäßige Schleimabsonderung aus den weiblichen Geschlechtsteilen ; Katarrh : ‘Schleimhautentzündung (besonders der Atmungsorgane) mit vermehrter Flüssigkeitsabsonderung’, in den Arzneibüchern zu Anfang des 16. Jhs. (wie umgangssprachlich vielfach noch heute) ‘Schnupfen’. Es ist aus lat. catarrhus, griech. katárrhūs (κατάρρους) ‘Schnupfen’, eigentlich ‘das Herabfließen’, entlehnt, zu griech. katarrhé͞in (καταρρεῖν) ‘herab-, herunterfließen’ ; Menostase : (grch.), krankhafte Unterdrückung der Menstruation (Regelblutung) ; Stomachicum : (Medizin) Mittel, das den Appetit anregt u. die Verdauung fördert ; Tonicum : (v. lat. tonus) stärkend, spannend; tonische Mittel (Tonica) )
  3. Verwendung: Gewürzbestandteil (Käse) (… auf Seite Bärwurz (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung; A B blühende Pflanze. 1 Blüte; 2 reife Frucht; 3 Teilfrüchtchen vom Rücken; 4 Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung aus Thomé & Müller (1888); Teil der Pflanze: Wurzel; Art: Me­um a­tha­man­ti­cum Jacq.; Umgangssprachlich: Bärwurz, Haarblättrige Bärwurz, Bärenfenchel, Mutterwurz; Quellenangaben: Boswell u.a., Bd. 4, 1877, S. 141: »In the Highlands, where it grows, the root is eaten, and is esteemed as a carminative and stomachic. The fruits have the same properties, and are aromatic and hot in taste. The whole plant possesses these qualities, and communicates them to milk and butter made from cows feeding on it. A strong infusion of the herb is said to give to cheese the taste and smell of the Swiss schabzieger or chapsegar, which is so highly esteemed. In the genuine cheese it is produced by the pressed flowers or bruised seeds of the Melilotus officinalis.«(Übersetzt: In den Hochlandregionen, wo sie wächst, wird die Wurzel gegessen, die als Karminativum und Magenmittel geschätzt wird. Die Früchte haben die gleichen Eigenschaften, sind aromatisch und scharf im Geschmack. Die ganze Pflanze besitzt diese Eigenschaften und überträgt sie auf Milch und Butter von Kühen, die sich von ihr ernähren. Ein starker Aufguss des Krauts soll dem Käse den Geschmack und Geruch des so geschätzten Schweizer Schabziegers oder Chapsegars verleihen. Beim echten Käse wird er aus den gepressten Blüten oder gequetschten Samen des Melilotus officinalis hergestellt. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com); Anmerkungen: Karminativum = Mittel gegen Blähungen)

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