Abfrage: Verwendung von Pflanzen nachschlagen

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Verwendung 
enthält „Windkolik (Volksheilkunde)“
dazu fand sich 1 Stichwort: Windkolik (Volksheilkunde)
  1. Verwendung: Windkolik (Volksheilkunde) (… auf Seite Bärwurz (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung; A B blühende Pflanze. 1 Blüte; 2 reife Frucht; 3 Teilfrüchtchen vom Rücken; 4 Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung aus Thomé & Müller (1888); Teil der Pflanze: Wurzel; Art: Me­um a­tha­man­ti­cum Jacq.; Umgangssprachlich: Bärwurz, Haarblättrige Bärwurz, Bärenfenchel, Mutterwurz; Quellenangaben: Vietz u. a. (Bd.3 1806), S. 123 f. »Der Nutzen dieses Gewächses erstreckt sich eigentlich nur auf die Heilkunst. Man weiß zwar, daß die Wurzel desselben von den Holländern begierig gegessen wird; allein diese Gewohnheit wird sonst in keinem Lande nachgeahmt, folglich kommt sie als wirkliches Nahrungsmittel nicht in Betrachtung. Von den Aerzten wird vorzüglich die Wurzel, wegen ihrer würzhaften, harzigen, öhlichten und flüchtigen Bestandtheilen, als ein reizendes, stärkendes, den zähen Schleim zertheilendes, den Auswurf, die Blähungen, die monatliche Reinigung, den Schweiß und Harn befördendes Arzneymittel gerühmt. Man gebraucht sie daher gegen die schleimige Engbrüstigkeit, gegen dreytägige kalte Fieber-, Mutterbeschwerungen, gegen die Bleichsucht, Windkolik, Harnverhaltung u.d.gl. Die alten Aerzte pflegten sich derselben zu diesem Endzwecke nicht allein in Pulver, mit Wasser angerührt, oder in Wein und anderem Getränke eingeweicht, öfters zu bedienen, sondern sie wußten sie auch bey vielen zusammengesestzten Arzneyen, als beym Theriak und bey der Theriakessenz, zu gebrauchen. Ohne Vorschrift eines Arzneyverständigen will ich jedoch den Gebrauch derselben Niemanden anrathen, weil sie als ein stark wirksames reizendes und erhitzendes Mittel, wenn nicht eine wahre Anzeige zu ihrer Verordnung vorhanden ist, leicht schädlich werden könnte, was aber nur Aerzte zu unterscheiden und zu bestimmen im Stande sind. — Einige wollen auch von dieser Wurzel, wenn sie den Kindern äußerlich auf das Schambein aufgelegt wird, den nützlichen Erfolg gesehen haben, daß dadurch das Tröpfeln des Harns (incontinentia urinæ) geheilt worden wäre; allein ob sich diese gepriesene Wirkung wirklich bestättiget, kann ich wegen Mangel an zuverläßigen Erfahrungen nicht bestimmen. Auch in der Thierarzneykunst wird die Bärwurzel zuweilen verwendet; so pflegen z.B. die Landwirthe in Mähren ihren Kühen einen Trank von dieser Wurzel zu geben, um ihnen die Milch zu vermehren, und sie überhaupt vor Krankheiten zu verwahren. Auch unter das sogenannte große und kleine Bienenpulver wird sie als ein Bestandtheil genommen. Will man dieses Gewächs durch Kultur vermehren, so geschieht es entweder durch die Wurzel, welche man zu Ende des Septembers theilet, oder durch den Saamen, der gleich, nachdem er reif geworden ist, ausgesäet werden muß. Sonst hat die Bärwurzel keine sonderliche Pflege nothwendig, nur ist zu bemerken, daß sie das Zertheilen der Wurzeln nicht am besten verträgt, sondern ungleich leichter und vortheilhafter von Saamen gezogen wird.«)

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Artname:
Teil der Pflanze: