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In Baden-Württemberg sind im Verlauf der l … In Baden-Württemberg sind im Verlauf der letzten 100 Jahre 61 Fischarten und Neunaugen aus 19 Familien nachgewiesen worden. Von diesen gehören 5 Arten (Sonnenbarsch, Regenbogenforelle, Bachsaibling, Blaubandbärbling, Zwergwels) nicht zur ursprünglichen Fischfauna des Gebietes. Die Bestände dieser eingebürgerten Arten haben sich aber sehr stabil entwickelt, so dass sie hier berücksichtigt sind. Andere eingeführte Arten (Gras-, Marmor- und Spiegelkarpfen) sind nach ihrer Einfuhr gezielt wieder zurückgedrängt worden und nur noch in Restbeständen präsent. Sie finden hier keine Berücksichtigung. Einige einheimische Arten hingegen sind aus verschiedenen Gründen verschwunden oder verschollen und werden daher nicht mehr berücksichtigt (Stör, Maifisch, Finte, Flunder). Andere verschollene, extrem seltene und nur lokal verbreitete Arten (Atlantischer Lachs, Nordseeschnäpel, Frauennerfling, Zobel, Huchen, Schrätzer, Zingel) finden ebenfalls keine Berücksichtigung.
Die verbleibenden 47 Arten werden aufgeschlüsselt. Dabei erfolgt konsequent zunächst eine Aufschlüsselung bis auf Familienniveau, im Anschluss auf Artniveau. Die Weißfische sind in einem separaten Schlüssel angehängt. Der Gebrauch des Schlüssels soll es in der Regel ermöglichen, Fische auch im Aquarium oder nach einem Tauchgang zu bestimmen. In einigen Fällen ist das jedoch nur mit viel Erfahrung sicher möglich. Zum Erlernen der einheimischen Fischfauna bleibt es unerlässlich, die Bestimmung mit Handexemplaren einzuüben.
Als aktuelle Literatur zum baden-württembergischen Fischbestand wird Dubling & Berg (2001) [Fische in BW, Min. f. Ernährung und Ländl. Raum, Stuttgart] empfohlen.
'''Abkürzungen''': '''A'''= Analis, Afterflosse; '''C'''= Caudalis, Schwanzflosse; '''D'''= Dorsalis, Rückenflosse; '''P'''= Pectoralis, -ia, Brustflosse(n); '''V'''= Ventralis, -ia, Bauchflosse(n), K= Körper; NÖ= Nasenöffnung, S= Schnorcheln; T= Tauchen = Nasenöffnung, S= Schnorcheln; T= Tauchen +
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