Triglochin (Mitteleuropa)
Aus Offene Naturführer
Triglochin (Dreizack; Juncaginaceae)
Von: Sabine von Mering
Die nahezu weltweit in den temperaten Gebieten verbreitete Gattung ist in Mitteleuropa mit nur zwei Arten vertreten. Im Mittelmeergebiet treten zusätzlich die zwiebelbildenden Arten Triglochin barrelieri und T. laxiflora sowie die Neophyten T. striata und T. scilloides auf. Siehe dazu auch den Schlüssel für die Gattung in Europa.
Geographischer Geltungsbereich: Mitteleuropa — Quelle: Daten nach Haeupler & Muer (2000), Fischer et al. (2008), Schmeil-Fitschen (2009), Rothmaler (2005), Buchenau (1936), Lambinon et al. (2004) — Zielgruppe: Allgemein — Zusammenarbeit: offen — Stand: Erstfassung beendet
Die nahezu weltweit in den temperaten Gebieten verbreitete Gattung ist in Mitteleuropa mit nur zwei Arten vertreten. Im Mittelmeergebiet treten zusätzlich die zwiebelbildenden Arten Triglochin barrelieri und T. laxiflora sowie die Neophyten T. striata und T. scilloides auf. Siehe dazu auch den Schlüssel für die Gattung in Europa.
Geographischer Geltungsbereich: Mitteleuropa — Quelle: Daten nach Haeupler & Muer (2000), Fischer et al. (2008), Schmeil-Fitschen (2009), Rothmaler (2005), Buchenau (1936), Lambinon et al. (2004) — Zielgruppe: Allgemein — Zusammenarbeit: offen — Stand: Erstfassung beendet
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Die Pflanzen besitzen bei Verletzung der ± sukkulenten Blätter einen eigenartigen, chlorartigen Geruch. Durch sekundäre Inhaltsstoffe (cyanogene Glykoside) sind viele Triglochin-Arten für Vieh giftig.
Hinweis zur Nomenklatur: Obwohl Linné in seiner Erstbeschreibung Triglochin als neutrum behandelte, wird aufgrund botanischer Tradition und weil das griechische Wort glochin weiblich ist, im International Code of Botanical Nomenclature (Art. 62.2, Ex. 5) eindeutig geregelt, dass Triglochin weiblich ist.
Trotz einer Vielzahl anderslautender Angaben in verschiedenster, auch relativ neuer Literatur sind die korrekten Namen Triglochin maritima und T. palustris.