Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung
Stichwort | Teil der Pflanze | Quellenangaben, Anmerkungen, Weiterführendes |
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; ; ; | Blüte; Blätter; Blütenknospen; junge Triebe; | Fleischhauer u.a. (2019), S.405. |
oberirdische Pflanzenteile; | Boswell u.a. (Bd.3, 1864), S.88: »Dr. Plot, in his “Natural History of Staffordshire,” says that this and the Wood Vetch advance starved or weak cattle above any other provender. The Vetches yield abundance of food; but the great difficulty in the way of their cultivation as fodder is that, away from their native situations, where they hang and support themselves by their spiral tendrils on hedges or trees that may be near them, they would doubtless be very troublesome, and probably choke themselves for want of support.«
Dr. Plot sagt in seiner „Naturgeschichte von Staffordshire“, dass diese und die Waldwicke verhungertes oder schwaches Vieh über jedes andere Viehfutter stellen. Die Wicken liefern Nahrung im Überfluss; die große Schwierigkeit bei der Art und Weise, wie sie als Futtermittel angebaut werden, besteht jedoch darin, dass sie außerhalb ihrer heimatlichen Umgebung, wo sie sich an ihren Spiralranken an Hecken oder Bäumen, die sich in ihrer Nähe befinden können, aufhängen und sich an ihren Spiralranken abstützen, zweifellos sehr lästig wären und sich wahrscheinlich aus Mangel an Unterstützung selbst erdrücken würden. (Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator) | |
; | oberirdische Pflanzenteile; | Curtis u.a. (Bd.5, 1777): »Gentlemen who wish to decorate the hedges of their plantations cannot select a more proper plant, as it is not apt, like the great Bindweed, Travellers-joy, and other strong growing plants, to suffocate the shrubs which support it.
It is recommended also, by some authors, as affording excellent fodder for cattle.« Die Herren, die die Hecken ihrer Plantagen schmücken wollen, können sich keine geeignetere Pflanze aussuchen, da sie nicht wie die Waldzaunwinde, Gewöhnliche Waldrebe und andere stark wachsende Pflanzen geeignet ist, die Sträucher, die sie tragen, zu ersticken. Einige Autoren empfehlen sie auch als ausgezeichnetes Futtermittel für das Vieh. (Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator) |
; | oberirdische Pflanzenteile; | Spach (Histoire Naturelle des Végétaux, Bd. 9, 1834), S. 301: »On peut la cultiver avec avantage comme fourrage , et ses fleurs sont assez apparentes pour lui valoir une place dans les jardins.«
Sie kann mit Vorteil als Futtermittel angebaut werden, und ihre Blüten sind gut sichtbar und verschaffen ihr einen Platz in Gärten. (Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator) |
oberirdische Pflanzenteile; | Sinclair & Friedrich (Hortus Gramineus Woburnensis 1826), S. 389 : »Dieſe Wickenart findet man wild in Wäldern und Hecken; und nur zweimal habe ich ſie unter dem Kraute bewäſſerter Wieſen gefunden. Wenn ſie unter Buſchwerk wächst, ſo gibt der gewöhnlich in dieſem Werke angenommene Raum 48 Unz. Kraut, oder dreimal ſo viel, als wenn ſie in offener Lage gezogen wird. Dr. Plot ſagt in ſeiner Geſchichte von Staffordſhire, daß Vicia cracca und Vicia sylvatica ausgehungertes oder ſchwaches Vieh ſchneller vorwärts bringe, als irgend etwas anderes; und Dr. Anderſon rühmt dieſe Pflanze ebenfalls ſehr. Sie enthält weniger Nahrungsſtoff, als Vicia sylvatica; dagegen aber weit weniger überflüſſige Feuchtigkeit. Dieß muß ihr in Beziehung auf nährende Eigenſchaften einen Vorzug vor andern Wicken geben, welche mehr Feuchtigkeit enthalten. Allein ſie hat eine ſtarkkriechende Wurzel, weshalb man ſie auf Ackerland nicht gebrauchen kann. Auf zähem Boden würde ſie ſich am beſten ſchicken, um wie Luzerne gebraucht zu werden, weil ſie viel nährender iſt, obgleich ſie einen weit geringern Ertrag liefert.« | |
; | oberirdische Pflanzenteile; Früchte; Samen; | Braune (Salzburgische Flora, Bd.2, 1797), S. 334f.: »714. Vogelwicke. Vicia cracca. […] Gebrauch. Diese Pflanze ist ein vortreffliches Futterkraut (11.t.) Auch die Schweine fressen sie gerne, so lange sie noch jung ist. Der Saame wird von den Tauben sehr geliebt; die Blumen werden von den Bienen besucht.«
Anm.: für (11.t.) ist angegeben »Haller a.a.O., Mattuschka. a.a.O.« die nach Braune (Bd.1, 1797) Seite XLVII aufgeschlüsselt werden als »Haller. (Albert de) Hiſtoria ſtirpium Helvetiae indigenarum. III. vol. fol. Bernae. 1768« und Seite XLIX: »Mattuschka. (Hein. Gott. Graf. v.) Flora silesiaca. 2 Bände. 8. Breßlau und Leipzig. 1776-1777.« |
; | oberirdische Pflanzenteile; Früchte; Samen; | Sturm (Deutschlands Flora, Abt.1, Heft 31, 1811): »Auch diese Art ist ein gutes Viehfutter: das Geflügel frißt die Saamen gerne und die Blüthen werden von den Bienen besucht.« |
; ; | oberirdische Pflanzenteile; Früchte; Samen; | Palmstruch u.a. (Svensk Botanik Bd.3, 1804), Nr. 166: »Till boskapsfoder är växten ganska förmånlig, emedan den växer tätt, frodigt, är bladrik och ätes gerna af alla hemtamda kreatur både torr och färsk. På ängar förqväfver den Mossan genom sin täta växt. — Svin, Fåglar och i synnerhet Dufvor äta gerna fröen, som kunna malna strös på hackelse åt hästar. Med 3 delar Råg, 2 delar Korn och 1 del Vicker, hvilka malas till mjöl, kan bröd tillredas, ehuru det blir tort och sträft till smaken.«
Als Viehfutter ist die Pflanze recht vorteilhaft, denn sie wächst dicht, üppig, ist blattreich und wird von allen Hausrindern sowohl trocken als auch frisch gefressen. Auf Wiesen vermehrt sie durch ihre dichte Pflanzendecke Moos. – Schweine, Vögel und vor allem Tauben fressen am liebsten die Samen, die beim Mähen für Pferde zerrieben und verstreut werden. Mit 3 Teilen Roggen, 2 Teilen Gerste und 1 Teil Wicke, die zu Mehl gemahlen wird, kann Brot zubereitet werden, das allerdings herb und scharf im Geschmack wird. (übersetzt mit translate.yandex.com, www.DeepL.com) |