Wiesen-Kammgras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung

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Stichwort Teil der Pflanze Quellenangaben, Anmerkungen, Weiterführendes
Futterpflanze für Weidetiere gesamte PflanzeCurtis u.a., Bd.2-Faszikel 6, 1798, Seite [3] in Flora Londinensis: »IT is chiefly from the great character which this grass bears as a favourite and wholesome food for sheep, and from its being found in our soundest and best pastures, that it is here recommended. It grows naturally in dry situations, and will not thrive in meadows that are very wet: it flowers about the same time as the Meadow Fescue-Grass, and is not very productive of foliage. As its flowering stems are always left untouched by cattle, its seeds may easily be collected, where the pasturage is fed, not mown.
(Übersetzt: Es ist vor allem von dem großen Charakter, den dieses Gras als beliebte und gesunde Nahrung für Schafe trägt, und von seinem Fundort auf unseren gesündesten und besten Weiden, dass es hier empfohlen wird. Es wächst auf natürliche Weise in trockenen Situationen und gedeiht nicht auf sehr nassen Wiesen: Es blüht etwa zur gleichen Zeit wie das Wiesenschwingelgras und ist nicht sehr laubproduktiv. Da die blühenden Stängel immer von Rindern unberührt bleiben, können die Samen leicht gesammelt werden, wo die Weide gefüttert und nicht gemäht wird. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com
Flechtarbeiten; Futterpflanze für Weidetiere; Herstellung von Hüten; Materialverwendung als Heu oder Stroh gesamte PflanzeBoswell u.a., Bd.11, 1872, Seite 134 in English Botany: »This is a common grass in dry pastures, often forming a considerable portion of the turf on gravelly and chalky soils. It seldom grows more than 18 inches high, and in very dry situations is often not above half that size. On dry upland pastures this grass forms the principal herbage, and being relished by sheep, must be regarded as one of our most useful kinds; but upon moist land its produce is too small to recommended for cultivation. The slender stem of this grass is valuable for making hats and bonnets, being superior to any for this purpose.
(Übersetzt: Dies ist ein häufiges Gras auf trockenen Weiden, das oft einen beträchtlichen Teil der Grasnarbe auf kiesigen und kalkhaltigen Böden bildet. Es wird selten mehr als 18 Zoll hoch, und unter sehr trockenen Bedingungen ist es oft nicht größer als die Hälfte dieser Größe. Auf trockenen Hochlandweiden bildet dieses Gras den Hauptanteil der Kräuter, und da es von Schafen genossen wird, muss es als eine unserer nützlichsten Arten angesehen werden; aber auf feuchtem Land ist es zu klein, um es für den Anbau zu empfehlen. Der schlanke Stiel dieses Grases ist wertvoll für die Herstellung von Hüten und Hauben und ist allen anderen für diesen Zweck überlegen. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com
Flechtarbeiten; Herstellung von Hüten; Materialverwendung als Heu oder Stroh gesamte PflanzeSinclair & Friedrich (1826) – Hortus Gramineus Woburnensis, Seite 166: »Die Halme werden zur Verfertigung von Strohhüten geſchäzt.« Siehe auch Anhang II selbiges Buch ab Seite 411ff. mit dem Abschnitt „Von den Gräſern, welche das beſte Stroh zu Livorneſer Strohhüten geben“.

Anm.: Auszug des Textes siehe Benutzer:Andreas Plank/Materialien für das Flechten

Flechtarbeiten; Herstellung von Hüten; Materialverwendung als Heu oder Stroh gesamte PflanzeBaxter, Bd.3, 1837 – British Phaenogamous Botany, Nr.216: »The culms of the crested Dog’s-tail-grass are considered amongst the very best of the British Grasses that yield a material for the manufacture of plat for Leghorn bonnets and hats. A list of the British Grasses which have been found most suitable for the purpose of making this plat, together with the method of preparing them for use, &c. may be seen In SINCLAIR’ s Hortus Gramineus Wobunensis, and CEBBETT’S Cottage Economy
(Übersetzung: Die Halme des Kammgrases gelten als die besten der britischen Gräser, die ein Material für die Herstellung zum Flechten für Florentiner-Hüte und -Hauben liefern. Eine Liste der britischen Gräser, die sich für die Herstellung dieses Flechtens am besten eignen, sowie die Methode ihrer Herstellung, etc. sind in SINCLAIRS Hortus Gramineus Wobunensis und CEBBETT' S Cottage Economy zu finden. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com)
Anlage von Rasen; Futterpflanze für Weidetiere gesamte PflanzeSturm & Lutz, Bd.3, 1900 – J. Sturms Flora von Deutschland in Abbildungen nach der Natur, Seite 116: »Das Kammgras wächst auf trockenen Wiesen und Triften und ist ein zartes, gutes Futtergras. Es wird auch zur Anlage von Rasen verwendet.«
Futterpflanze für Weidetiere gesamte PflanzeMasclef, Bd.1, 1891 – Atlas des plantes de France, Seite 311: »Le Cynosure à crêtes est brouté volontiers par les bestiaux quand il est jeune.« (Übersetzt: Die Kamm-Cynosure wird vom Vieh bereitwillig abgeweidet, wenn sie jung ist.)
Futterpflanze für Weidetiere; Futterpflanze für Wintervögel gesamte PflanzeBaxter, Bd.3, 1837 – British Phaenogamous Botany, Nr.216: »The culms are of a wiry nature, being remarkably hard and tough, and as they shoot up at a season when the leaves of all the grasses are very plentiful, they are not cropped by cattle but are suffered for the most part to perfect their seeds, which keep firm in the husks, and are not easily shed, and hence it is that in Winter, when the ground is covered with snow, we see the seed spikes of this grass above its surface, attracting groups of partridges, pigeons and smaller birds generally, at a season when their food is very scarce. See Baxter’s Lib. of Agricul. and Horticul. Knowledge.«
(Übersetzt: Die Halme sind drahtiger Natur, bemerkenswert hart und zäh, und da sie in einer Jahreszeit, in der die Blätter aller Gräser sehr reichlich vorhanden sind, aufschießen, werden sie nicht von Rindern abgefressen, sondern größtenteils ertragen, um ihre Samen zu vervollkommnen, die in den Spelzen fest bleiben, und werden nicht so leicht abgeworfen, und deshalb sehen wir im Winter, wenn der Boden mit Schnee bedeckt ist, die Samenähren dieses Grases auf der Erdoberfläche, sie ziehen im Allgemeinen Gruppen von Rebhühnern, Tauben und kleineren Vögeln an, zu einer Zeit, in der ihre Nahrung sehr knapp ist. Siehe Baxter's Lib. of Agricul. and Horticul. Knowledge. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com)
Geschmack von Hammelfleisch; Schafsfutter gesamte PflanzeBraune, Bd.1, 1797 – Salzburgische Flora, Seite 76: »Gebrauch. Dieses Gras empfiehlt sich durch ſeine Magerheit, und unbeträchtliche Höhe nicht zum Anbaue, indessen ist es zur Mastung der Schaafe gedeihlich, und das Hammelfleisch erhält nach Stilingflets Bemerkung einen sehr angenehmen Geschmack. (s.)
(s.) Schreber Gräſer. I. 69. tab. 116. n.1.«

Weiterführende Literatur

Baxter, W. 1837: British Phænogamous Botany, or Figures and Descriptions of the Genera of British Flowering Plants. Bd. 3, Oxford (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​192490, abgerufen am 30. Januar 2019).
Boswell, J. T., Sowerby, J., Sowerby, J. d. C., Salter, J. W. & Sowerby, J. E. 1872: English Botany; or Coloured Figures Of British Plants. 3. Auflage. Bd. 11, Robert Hardwicke, London, S. 1-218; MDCLXXXVI-MDCCCXXIV (=1686-1824) (Graminahttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​186196, abgerufen am 28. Mai 2019).
Braune, F. A. v. 1797: Salzburgische Flora, oder Beschreibung der in dem Erzstifte Salzburg wildwachsenden Pflanzen, nebst Angabe ihrer Wohnorte, Blühezeiten, Dauer, Gestalt u. ihrer Anwendbarkeit in der Heilkunde und Haushaltungswissenschaft, und ihrem Nutzen für Mahler, Färber, Gärber, Bienenzieher, Förster und Landwirthe. Bd. 1., Verlag Mayersche Buchhandlung, Salzburg (mit Kupfernhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​217296, abgerufen am 30. Januar 2019).
Curtis, W., Darton, W., Edwards, S., Kilburn, W., Sansom, F., Sowerby, J. & White, B. 1798: Flora Londinensis. or, Plates and descriptions of such plants as grow wild in the environs of London: with their places of growth, and times of flowering, their several names according to Linnæus and other authors: with a particular description of each plant in Latin and English: to which are added, their several uses in medicine, agriculture, rural œconomy and other arts. Bd. 2-fasc06, Printed for and sold by the author, London (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​210661).
Masclef, A.; P. Klincksieck (Hrsg.) 1891: Atlas des plantes de France utiles, nuisibles et ornementales, 400 planches coloriées représentant 450 plantes communes Avec de nombreuses figures de détail et un texte explicatif des propriétés des plantes, de leurs usages et applications en médecine, agriculture, horticulture, dans l'industrie, l'économie domestique, etc. Complément de la Nouvelle flore de MM. Gaston Bonnier et Georges de Layens. Bd. 1, Librairie des sciences naturelles, Paris, S. [1]-8, [1]-367 (mit 400 farbigen Pflanzentafelnhttp:/​/​bibdigital.​rjb.​csic.​es/​ing/​Libro.​php?Libro=​5517&Pagina=​1, abgerufen am 6. Februar 2019). (Übersetzung: Atlas der Nutz-, Schad- und Zierpflanzen Frankreichs, 400 farbige Tafeln, die 450 gewöhnliche Pflanzen darstellen Mit zahlreichen detaillierten Abbildungen und einem erklärenden Text über die Eigenschaften von Pflanzen, ihre Verwendung und Anwendungen in der Medizin, Landwirtschaft, im Gartenbau, in der Industrie, in der Hauswirtschaft usw. ─ Ergänzend zu Die Neue Flora von Herrn Gaston Bonnier und Herrn Georges de Layens. Naturwissenschaftliche Bibliothek)
Sinclair, G. & Schmidt, F.; J. G. C. Buchhandlung (Hrsg.) 1826: Hortus gramineus Woburnensis oder Versuche über den Ertrag und die Nahrungskräfte verschiedener Gräser und Pflanzen, welche zum Unterhalt der nützlichern Hausthiere dienen, veranstaltet durch Johann, Herzog von Bedford. mit vielen Abbildungen der Pflanzen und Samen erläutert, womit diese Versuche gemacht wurden, nebst praktischen Bemerkungen über ihre natürlichen Eigenschaften, und die Erdarten, welche am besten für sie taugen; sammt Angaben über die besten Gräser für dauernde Weiden, bewässerte Wiesen, hochliegendes Weideland, und zur Wechselwirthschaft, begleitet mit den unterscheidenden Merkmalen der Arten und Abarten. Stuttgart und Tübingen, S. I-XIX,[XX], 1-418 (Ist eine Übersetzung George Sinclairs Englischen Originalshttps:/​/​books.​google.​de/​books?id=​3EZXAAAAcAAJ&hl=​de, abgerufen am 29. Juli 2019).
Sturm, J.; Lutz, K. G. (Hrsg.) 1900: J. Sturms Flora von Deutschland in Abbildungen nach der Natur. Echte Gräser, Gramineae. 2. Auflage. Bd. 3, Verlag von K. G. Lutz, Stuttgart (Mit 56 lithogr. Tafeln und 9 Abbildungen im Texthttps:/​/​biodiversitylibrary.​org/​page/​55370102, abgerufen am 24. September 2018).