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Margerite (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung
Beschreibung zu Pflanzen Habitate und Wohnort  +
Pflanzenbeschreibung auf Seite Margerite (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung +
Portraitbild Pflanze Datei:Leucanthemum vulgare (Masclef et al. 1891, Tome 2, planche 181) clean, no-description.jpg +
Portraitbild Pflanze Beschriftung '''A)''' Pflanze unterer Teil; '''B)''' Bl
'''A)''' Pflanze unterer Teil; '''B)''' Blütenstiel; '''1)''' ungeöffnete Körbchen-Hülle; '''2)''' Hüllblatt der Körbchen; '''3)''' Blüte am Rand, weiblich; '''4)''' Scheiben- oder Röhrenblüte (im Zentrum der Blume) mit Staubgefäßen und Stempeln; '''5)''' Schnitt davon; '''6)''' Staubgefäße; '''7)''' Griffel; '''8)''' Frucht, nat. Größe und vergrößert — Abbildung nach [[ #Masclef - Atlas des plantes de France 02 1891|<span style="font-variant:small-caps">Masclef (Bd. 2, 1891)</span>]], Tafel 181 verändert
1891)</span>]], Tafel 181 verändert  +
Portraitbild Pflanze Miniaturbild [[Datei:Leucanthemum vulgare (Masclef et a
[[Datei:Leucanthemum vulgare (Masclef et al. 1891, Tome 2, planche 181) clean, no-description.jpg|x120px|rahmenlos|'''A)''' Pflanze unterer Teil; '''B)''' Blütenstiel; '''1)''' ungeöffnete Körbchen-Hülle; '''2)''' Hüllblatt der Körbchen; '''3)''' Blüte am Rand, weiblich; '''4)''' Scheiben- oder Röhrenblüte (im Zentrum der Blume) mit Staubgefäßen und Stempeln; '''5)''' Schnitt davon; '''6)''' Staubgefäße; '''7)''' Griffel; '''8)''' Frucht, nat. Größe und vergrößert — Abbildung nach [[ #Masclef - Atlas des plantes de France 02 1891|<span style="font-variant:small-caps">Masclef (Bd. 2, 1891)</span>]], Tafel 181 verändert]]
891)</span>]], Tafel 181 verändert]]  +
Quellenangaben [[ #Schmeil & Fitschen - Pflanzen der
[[ #Schmeil & Fitschen - Pflanzen der Heimat 1913|<span style="font-variant:small-caps">Schmeil & Fitschen (Pflanzen der Heimat, 1913)</span>]], Nr. 58: »Die weiße Wucherblume.<br />(Chrysánthemum leucánthemum L.)<br />Die Pflanze verdankt ihren Namen dem Umstande, daß einige ihrer nächsten Verwandten die Fähigkeit besitzen, sich ungemein rasch zu verbreiten und in kürzester Zeit von einer großen Bodenfläche Besitz zu ergreifen. Besonders ist es eine gelbblühende Art, die in vielen Gegenden als schädliches Ackerunkraut auftritt. Die weiße Wucherblume, auch »Margarite« genannt, ist allerdings nicht gefürchtet, da sie die Saatfelder meidet und nur an lichten Waldstellen, an Feldrainen und besonders auf Wiesen vorkommt.<br />Der meist unverzweigte Stengel trägt an seinem oberen Ende eine langgestielte, tellerförmige „Blume“ von ansehnlicher Größe. Wie aber ein Längsschnitt erkennen läßt, ist diese aus vielen kleinen, ungestielten Blüten zusammengesetzt, die dem stark verbreiterten oberen Ende des Stengels, dem Blütenboden, aufsitzen. Was demnach bei flüchtigem Hinsehen für eine Einzelblüte gehalten werden könnte, ist in Wirklichkeit ein Blütenstand, den man seiner Form nach als Köpfchen bezeichnet. Sämtliche Blüten sind von mehreren grünen Blättern umgeben, die das Köpfchen vor dem Aufblühen vollständig einhüllen. Durch diesen sog. Hüllkelch erhält der Blütenstand das Aussehen eines mit vielen Blüten gefüllten Körbchens, weshalb man ein so gebildetes Köpfchen treffend auch Blütenkörbchen nennt („Korbblütler“). Die in der Mitte der Blumenscheibe stehenden Blüten haben je eine kleine, goldgelbe, röhrenförmige Blumenkrone, die dem Fruchtknoten aufsitzt und in fünf Zipfel gespalten ist. Ihr sind die Fäden der fünf Staubblätter eingefügt, deren Beutel gleichfalls zu einer Röhre verwachsen. Der Griffel, der sich in dieser Röhre emporstreckt, endigt in eine Narbe, deren beide Äste aber erst im letzten Zustande der Blütenentwicklung auseinander spreizen. Die weißen, randständigen Blüten des Köpfchens zeigen im wesentlichen denselben Bau. Sie besitzen aber keine Staubblätter, und ihre sehr kurze Blütenröhre ist zu einem langen Bande oder einer Zunge ausgezogen. Die Blüten des Körbchens kann man also nach ihrer Stellung als Scheiben und Randblüten, nach der Form ihrer Blumenkronen aber als Röhren und Zungenblüten unterscheiden. Wegen der Bestäubung vgl. folgende Seite.<br />Eine in Ostasien heimische nahe Verwandte der Wucherblume ist die Stammutter der zahlreichen Chrysanthemumformen (»Winterastern«), die in immer größerer Blütenpracht von den Gärtnern gezogen werden.<br />Wiesen, Triften. 6—10. H. 30—60 cm. — Korbblütler.«
riften. 6—10. H. 30—60 cm. — Korbblütler.«  +
Synonymliste ''Bellis major'' Garsault; ''Chamaemelum l
''Bellis major'' Garsault; ''Chamaemelum leucanthemum'' (L.) E.H.L.Krause; ''Chrysanthemum dentatum'' Gilib.; ''Chrysanthemum ircutianum'' Turcz.; ''Chrysanthemum lanceolatum'' Pers.; ''Chrysanthemum lanceolatum'' Vest; ''Chrysanthemum leucanthemum'' L.; ''Chrysanthemum montanum'' Willd.; ''Chrysanthemum praecox'' (M.Bieb.) DC.; ''Chrysanthemum pratense'' Salisb.; ''Chrysanthemum sylvestre'' Willd.; ''Chrysanthemum vulgare'' (Lam.) Gaterau; ''Leucanthemum lanceolatum'' DC.; ''Leucanthemum leucanthemum'' (L.) Rydb.; ''Leucanthemum praecox'' (Horvatić) Villard; ''Matricaria leucanthemum'' (L.) Desr.; ''Matricaria leucanthemum'' (L.) Scop.; ''Pontia heterophylla'' (Willd.) Bubani; ''Pontia vulgaris'' Bubani; ''Pyrethrum leucanthemum'' (L.) Franch.; ''Tanacetum leucanthemum'' (L.) Sch.Bip.
; ''Tanacetum leucanthemum'' (L.) Sch.Bip.  +
Teil der Pflanze gesamte Pflanze  +
Umgangssprachliche Artnamen Margerite, Wiesen-Margerite, Wiesen-Wucherblume, Große Gänseblume, Große Maßliebe  +
Wissenschaftlicher Artname Leucanthemum vulgare Lam.  +
Wissenschaftlicher Artname formatiert ''Leuc<u>a</u>nthemum vulg<u>a</u>re'' Lam.  +
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Margerite (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung + Hat Unterobjekt
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