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Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung
Anmerkungen [[ #Röhling et al Deutschlands Flora 01 18
[[ #Röhling et al Deutschlands Flora 01 1823|<span style="font-variant:small-caps">Röhling u.a. (Bd.1, 1823)</span>]] * <em>Linea</em>, 1‴ der zwölfte Theil eines Zolls [1 Linie, 1‴ = 0,21cm]. * <em>Pollex</em>, Zoll 1″ der zwölfte Theil eines Fuſses [1 Zoll, 1″ = 2,54cm]. * <span style="letter-spacing:0.5ex">Fuſs</span>, <em>pes</em>, = 12.″ die Länge des Vorderarms, oder der Abstand des Ellhogengelenks von der Handwurzel [1 Fuß, 1′ = 30,48 cm].
von der Handwurzel [1 Fuß, 1′ = 30,48 cm].  +
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Portraitbild Pflanze Datei:Vicia cracca (Icones Florae Germanicae et Helveticae 1903, v22, plate 230) clean, no-description.jpg +
Portraitbild Pflanze Beschriftung '''Fig. I''' von ''Vicia Cracca'' L. f. ''
'''Fig. I''' von ''Vicia Cracca'' L. f. ''linearis'' Peterm. Teil blühende Pflanze. '''1.''' Blüte. '''2.''' Fahne. '''3.''' Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). '''4.''' Schiffchen. '''5.''' Stempel. '''6.''' Kelch. '''7.''' Frucht. '''8.''' Same. '''9.''' Blättchen. — '''Fig. II'''. Blatt von ''Vicia Cracca'' L. f. ''latifoliae'' Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 [[ #Reichenbach et al. - Ic. Fl. Germ. et Helv. 22 1903|<span style="font-variant:small-caps">Reichenbach u.a. (1903)</span>]] verändert
nbach u.a. (1903)</span>]] verändert  +
Portraitbild Pflanze Miniaturbild [[Datei:Vicia cracca (Icones Florae German
[[Datei:Vicia cracca (Icones Florae Germanicae et Helveticae 1903, v22, plate 230) clean, no-description.jpg|x120px|rahmenlos|'''Fig. I''' von ''Vicia Cracca'' L. f. ''linearis'' Peterm. Teil blühende Pflanze. '''1.''' Blüte. '''2.''' Fahne. '''3.''' Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). '''4.''' Schiffchen. '''5.''' Stempel. '''6.''' Kelch. '''7.''' Frucht. '''8.''' Same. '''9.''' Blättchen. — '''Fig. II'''. Blatt von ''Vicia Cracca'' L. f. ''latifoliae'' Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 [[ #Reichenbach et al. - Ic. Fl. Germ. et Helv. 22 1903|<span style="font-variant:small-caps">Reichenbach u.a. (1903)</span>]] verändert]]
ach u.a. (1903)</span>]] verändert]]  +
Quellenangaben [[ #Röhling et al Deutschlands Flora 05 18
[[ #Röhling et al Deutschlands Flora 05 1839|<span style="font-variant:small-caps">Röhling u.a. (Bd.5, 1839)</span>]]: »2161. Vicia Cracca. Linne. Vogel-Wicke. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Trauben</span> reichblüthig, gedrungen, so lang als das Blatt, oder länger; die <span style="letter-spacing:0.5ex">Blätter</span> meist zehnpaarig; die <span style="letter-spacing:0.5ex">Blättchen</span> länglich oder lanzettlich, nervig-aderig, flaumig von angedrückten Haaren; die <span style="letter-spacing:0.5ex">Nebenblätter</span> halbspiesformig, ganzrandig; die <span style="letter-spacing:0.5ex">Platte</span> der Fahne so lang als ihr Nagel; die obern <span style="letter-spacing:0.5ex">Kelchzähne</span> aus einer breitern Basis plötzlich pfriemenförmig, sehr kurz; die <span style="letter-spacing:0.5ex">Hülsen</span> lineallänglich, ihr <span style="letter-spacing:0.5ex">Fruchtstiel</span> kürzer als die Kelchröhre an ihrer untern Seite. : Abbild. Sturm Heft 31. Flor. Dan. t. 804. Curt. Lond. fasc.5. t.54. Engl. bot. t. 1168. : Getr. Samml. ''Vicia Kitaibelii'' Fl. germ. exsicc. n.768. und ''V. tenuifolia'' Fl. germ. exsicc. n.769. : Synon. ''Vicia Cracca'' Linn. Spec. pl. p. 1035. Willd. Spec. pl. p. 1098. De Cand. Prodr. 2. p. 357, ''V. Cracca α. vulgaris'' Koch Syn, p. 193. Die ''Vicia Cracca'' und die folgenden 5 Arten mit vielblüthigen Trauben unterscheiden sich von den vorhergehenden durch die nervig-aderigen Blätter; das unterste Paar der Adern in den Blättchen nämlich ist bedeutend länger als die übrigen und zieht bis zur Hälfte, und auch bis über die Hälfte, in die Blattfläche hinauf; dadurch wird das Blatt an seiner hintern Hälfte dreinervig. Unter sich sind diese fünf Arten dem Kraute nach sehr ähnlich und auch hinsichtlich der Blüthen, nur ''V. onobrychioides'' fällt durch ihre groſsen, entfernt-gestellten, aufrechten oder nur abstehenden, nicht hängenden, auf dicklichen Stielchen sitzenden Blüthen sogleich in die Augen. Die übrigen vier Arten lassen sich durch Folgendes unterscheiden. ''Vicia villosa'' hat lange Nägel der Blumenblätter, welche in eine Röhre zusammenschlieſsen, die noch einmal so lang ist als die Fahne, ferner nimmt der Nabel nur ungefähr den zehnten Theil vom Umfange des Samens ein. An ''Vicia Cracca'' und ''Gerardi'' ist die Fahne so lang wie diese Röhre, aber bei jener ist das Stielchen der Frucht kürzer als die Kelchröhre, bis zum Anfange der drei untern Zähne gerechnet, und der Nabel zieht um ein Drittel des Umfanges vom Samen herum; bei dieser, der ''V. Gerardi'', ist das Stielchen der Frucht länger als die Kelchröhre, auch an der benannten Stelle, und der Nabel ist kürzer; er zieht nur um ein Viertel vom Umfange des Samens herum. An ''Vicia tenuifolia'' ist die Fahne fast noch einmal so lang als die Röhre, welche durch die zusammenschlieſsenden Nägel der Blumenblätter gebildet wird, und der Nabel ist kurz, noch kürzer als bei ''V. Gerardi''. Das Stielchen ist ebenfalls kürzer, nach obiger Bezeichnung. Die ''V. onobrychioides'' hat, wie bemerkt, die groſsen, lockergestellten Blüthen, der Same hat einen langen Nabel, welcher etwa um ein Drittel des Umfanges herumzieht, wie bei ''V. Cracca''. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Hülse</span> aber ist nach der Basis bemerklich länger-verschmälert, das eigentliche Stielchen jedoch ist nur halb so lang als die Kelchröhre. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Wurzel</span> besteht in einem dünnen, fädlichen Rhizome von der Dicke eines Strohhalmes, welches sich unter der Erde verzweigt, in lockerm Boden weit und breit umherkriecht und Wurzelköpfe hervortreibt, die mehrere Stengel erzeugen. Diese liegen nieder oder klimmen in Hecken und zwischen andern Pflanzen in die Höhe, werden 2–3′ [61–91 cm] hoch und höher, sind viereckig-zusammengedrückt, und gerieft, ästig, nebst den Blatt- und Blüthenstielen mit einem kurzen Flaumhaare bedeckt. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Blätter</span> wechselständig, fast sitzend, aus 20–24 Blättchen zusammengesetzt, in eine einfache oder dreispaltige Wickelranke endigend. Der gemeinschaftliche Blattstiel rinnig. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Blättchen</span> sehr kurz-gestielt, lineal-lanzettlich oder länglich–lanzettlich, nach vorne zu schmäler zulaufend, stumpf, die obern Spitz, alle mit einem Stachelspitzchen endigend, auf beiden Seiten mit zerstreuten, anliegenden Härchen bewacbsen oder oberseits kahl. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Nebenblätter</span> lanzettlich, zugespitzt, an der Basis mit einem abstehenden Zahne versehen und deswegen halbspontonförmig; die obersten auch ohne Zahn. Der <span style="letter-spacing:0.5ex">Hauptblüthenstiel</span> kantig-gefurcht, mit der Blüthentraube gewöhnlich länger als das Blatt; die obern zuweilen auch kürzer als dasselbe, Die Trauben reichblüthig, einerseitswendig, mit hängenden, auf einander liegenden Blüthen, die jedoch während des eigentlichen Aufblühens etwas mehr abstehen. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Blüthenstielchen</span> nur halb so lang als der Kelch. Dieser kurz-glockig, violett angelaufen, an der Basis schief, aber doch nicht hinterwärts sackförmig hervorgetrieben, wie bei ''Vicia villosa''. Die drei untern Zähne lanzettpfriemlich, der unterste ungefähr so lang als die Kelchröhre; die beiden andern ein wenig kürzer; die beiden obersten sehr kurz, dreieckig und zugespitzt, aufwärts gekrümmt. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Korolle</span> auswendig röthlich-violett, inwendig lichtblau, mit gesättigtern Linien auf der Fahne und auf den Flügeln, und mit einem dunkelblauen Flecken vor dem Ende des Schiffchens. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Fahne</span> verkehrt-herzförmig, so lang als ihr Nagel, von der Stelle an gerechnet, wo der mittlere Nerv des Nagels sich in Seitennerven verzweigt, welche die Fahne durchziehen. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Flügel</span> länglich, fast gleichbreit, so lang oder kaum ein wenig kürzer als die Fahne. Das <span style="letter-spacing:0.5ex">Schiffchen</span> sehr viel kürzer, stumpf. Der <span style="letter-spacing:0.5ex">Griffel</span> auf allen Seiten bis fast zur Basis behaart, aber dabei unter der Narbe auf der vordern Seite dichter und länger gebärtet. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Hülse</span> länglich, gewöhnlich 1″ [2,5 cm] lang und 3‴ [0,64 cm] breit, kahl, braun. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Samen</span> kugelig, braun, oft mit dunklem Fleckchen bezeichnet. Der <span style="letter-spacing:0.5ex">Nabel</span> linealisch, ein Drittel. des Samens umziehend. Die Pflanze varirt kleiner, mit schmälern, 1‴ breiten Blättchen, und grofs mit breitem, 3‴ breiten Blättchen, sie ist manchmal nur 1′ [30,5 cm] lang, manchmal steigt sie in Hecken 4–5′ [122–152 cm] in die Höhe. Auch die Blüthen ändern wie die verwandten Arten in der Gröſse ab. Auf Wiesen, besonders auf Bergwiesen, an Büschen und Zäunen, im Weidengebüsch der Bach- und Fluſsufer. Jun.–Aug. ♃.«
sch der Bach- und Fluſsufer. Jun.–Aug. ♃.«  +
Synonymliste ''Cracca major'' Gren. & Godr.; ''Vicia heteropus'' Freyn; ''Vicia macrophylla'' (Maxim.) B.Fedtsch.; ''Vicia oiana'' Honda  +
Teil der Pflanze gesamte Pflanze  +
Umgangssprachliche Artnamen Vogel-Wicke, Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu, Kracka  +
Wissenschaftlicher Artname Vi­ci­a crac­ca L.  +
Wissenschaftlicher Artname formatiert ''V<u>i</u>­ci­a cr<u>a</u>c­ca'' L.  +
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