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Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Wissenswertes
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Portraitbild Pflanze Datei:Vicia cracca (Icones Florae Germanicae et Helveticae 1903, v22, plate 230) clean, no-description.jpg +
Portraitbild Pflanze Beschriftung '''Fig. I''' von ''Vicia Cracca'' L. f. ''
'''Fig. I''' von ''Vicia Cracca'' L. f. ''linearis'' Peterm. Teil blühende Pflanze. '''1.''' Blüte. '''2.''' Fahne. '''3.''' Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). '''4.''' Schiffchen. '''5.''' Stempel. '''6.''' Kelch. '''7.''' Frucht. '''8.''' Same. '''9.''' Blättchen. — '''Fig. II'''. Blatt von ''Vicia Cracca'' L. f. ''latifoliae'' Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 [[ #Reichenbach et al. - Ic. Fl. Germ. et Helv. 22 1903|<span style="font-variant:small-caps">Reichenbach u.a. (1903)</span>]] verändert
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Portraitbild Pflanze Miniaturbild [[Datei:Vicia cracca (Icones Florae German
[[Datei:Vicia cracca (Icones Florae Germanicae et Helveticae 1903, v22, plate 230) clean, no-description.jpg|x120px|rahmenlos|'''Fig. I''' von ''Vicia Cracca'' L. f. ''linearis'' Peterm. Teil blühende Pflanze. '''1.''' Blüte. '''2.''' Fahne. '''3.''' Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). '''4.''' Schiffchen. '''5.''' Stempel. '''6.''' Kelch. '''7.''' Frucht. '''8.''' Same. '''9.''' Blättchen. — '''Fig. II'''. Blatt von ''Vicia Cracca'' L. f. ''latifoliae'' Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 [[ #Reichenbach et al. - Ic. Fl. Germ. et Helv. 22 1903|<span style="font-variant:small-caps">Reichenbach u.a. (1903)</span>]] verändert]]
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Quellenangaben [[ #Schmeil & Fitschen - Pflanzen der
[[ #Schmeil & Fitschen - Pflanzen der Heimat 1913|<span style="font-variant:small-caps">Schmeil & Fitschen (1913, Nr.31)</span>]]: »Die Vogelwicke. (Vicia cracca L.) Betrachtet man die im Grase und Gebüsch, sowie an Zäunen nicht selten vorkommende Pflanze genauer, so findet man vielfach kaum ein Exemplar, das nicht von Ameisen besucht wäre. Die nach süßen Säften lüsternen Tiere werden durch den Honig angelockt, der von bräunlichen Drüsen auf der Unterseite der kleinen Nebenblätter oft in so reichem Maße abgesondert wird, daß er zu je einem großen, glänzenden Tropfen zusammenfließt. Während die Insekten beim Einsammeln des Blütenstaubes oder beim Saugen des Honigs — gewissermaßen als Gegendienst — die Bestäubung der Pflanzen vollziehen, scheint es hier, als ob die Ameisen, die nicht bis zu den Blüten vordringen und infolge ihrer Kleinheit und ihres glatten Körpers Überhaupt durchaus ungeeignet sind, die Rolle der Bestäuber zu übernehmen, sich an dem so bequem dargebotenen Safte sättigten, ohne dafür der Pflanze in irgendeiner Weise zu nützen. Nun ist aber längst bekannt, daß die Ameisen eifrige Vertilger von Raupen und anderen Pflanzenschädlingen sind. Die Gewächse, die von Ameisen fleißig besucht werden, sind deshalb vor denjenigen, die diese Besuche nicht erhalten, im Vorteil, weil jedes blattfressende Insekt, das sich auf ihnen ansiedelt, meist sofort eine Beute der bissigen Tiere wird. Die Ameisen werden daher gleichsam als eine Schutzgarde der Wicke betrachtet. Der Honig wäre dann das Mittel, die streitbaren Helfer anzulocken. An den Wurzeln der Vogelwicke bilden sich zahlreiche Knöllchen deren Wesen und Bedeutung man erst in jüngerer Zeit erkannt hat. Sie werden durch Spaltpilze (Bakterien) verursacht, die imstande sind, den Stickstoff der atmosphärischen Luft aufzunehmen und in Eiweiß überzuführen. Nach einiger Zeit sterben die Spaltpilze ab, und die in ihnen aufgespeicherten Stoffe werden Von der Pflanze aufgesogen. Außer der Vogelwicke besitzt auch eine Anzahl anderer Schmetterlingsblütler (Erbse, Bohne, Lupine u.a.) die merkwürdige Fähigkeit, mit Hilfe von Bakterien den freien Stickstoff der Luft zu verarbeiten, während alle anderen Pflanzen das wertvolle Element den Bodensalzen entnehmen müssen. Einem Felde, dessen Stickstoffgehalt infolge früherer Ernten erschöpft ist, kann der für die Samenbildung besonders notwendige Baustoff also dadurch wieder zugeführt werden, daß man einen jener ›Stickstoffsammler‹ auf ihm anbaut und unterpflügt, eine Tatsache, die für die Landwirtschaft von höchster Bedeutung ist. Wiesen, Gebüsch, Hecken, häufig. 5—8. H. 60—80 cm. — Schmetterlingsblütler.«
—8. H. 60—80 cm. — Schmetterlingsblütler.«  +
Synonymliste ''Cracca major'' Gren. & Godr.; ''Vicia heteropus'' Freyn; ''Vicia macrophylla'' (Maxim.) B.Fedtsch.; ''Vicia oiana'' Honda  +
Teil der Pflanze gesamte Pflanze  +
Umgangssprachliche Artnamen Vogel-Wicke, Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu, Kracka  +
Wissenschaftlicher Artname Vi­ci­a crac­ca L.  +
Wissenschaftlicher Artname formatiert ''V<u>i</u>­ci­a cr<u>a</u>c­ca'' L.  +
Wissenswertes zu Pflanzen anlocken (Ameisen)  +
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