Semantisches Browsen
Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung |
Anmerkungen |
[[ #Röhling et al Deutschlands Flora 01 18 … [[ #Röhling et al Deutschlands Flora 01 1823|<span style="font-variant:small-caps">Röhling u.a. (Deutschlands Flora Bd.1, 1823)</span>]] S.108 »<span style="letter-spacing:0.5ex">ausdauernd</span>, <span style="letter-spacing:0.5ex">bleibend</span> […] Man bezeichnet sie, wenn blos ihre Wurzel im Winter lebt, die Theile über der Erde aber absterben, mit dem Zeichen des Jupiters ♃ […]« erben, mit dem Zeichen des Jupiters ♃ […]« +
|
---|---|
Beschreibung zu Pflanzen | gesamte Pflanze + |
Pflanzenbeschreibung auf Seite | Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung + |
Portraitbild Pflanze | Datei:Heracleum sphondylium (Thomé Bd.3 1905, BHL-81509, Tafel 451) clean, no-description.jpg + |
Portraitbild Pflanze Beschriftung |
'''A''' Teil der Pflanze, '''1''' Stempel; … '''A''' Teil der Pflanze, '''1''' Stempel; '''2''' halbreife Frucht; '''3''' Fruchtträger mit den Früchtchen; '''4''' Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung nach Tafel 451 in [[ #Thomé & Müller Bd.03 1905|<span style="font-variant:small-caps">Thomé & Müller u. a. (1905)</span>]] verändert ller u. a. (1905)</span>]] verändert +
|
Portraitbild Pflanze Miniaturbild |
[[Datei:Heracleum sphondylium (Thomé Bd.3 … [[Datei:Heracleum sphondylium (Thomé Bd.3 1905, BHL-81509, Tafel 451) clean, no-description.jpg|x120px|rahmenlos|'''A''' Teil der Pflanze, '''1''' Stempel; '''2''' halbreife Frucht; '''3''' Fruchtträger mit den Früchtchen; '''4''' Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung nach Tafel 451 in [[ #Thomé & Müller Bd.03 1905|<span style="font-variant:small-caps">Thomé & Müller u. a. (1905)</span>]] verändert]] er u. a. (1905)</span>]] verändert]] +
|
Quellenangaben |
[[ #Röhling et al Deutschlands Flora 02 18 … [[ #Röhling et al Deutschlands Flora 02 1826|<span style="font-variant:small-caps">Röhling u.a. (Deutschlands Flora Bd.2, 1826)</span>]] S.372f.: »855. HERACLEUM Sphondylium. Linn. Gemeines Heilkraut.
Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Blätter</span> scharf-rauchhaarig, gefiedert, die <span style="letter-spacing:0.5ex">Blättchen</span> lappig, oder handförmig getheilt, ungleich-gekerbt-gesägt; die <span style="letter-spacing:0.5ex">Dolden</span> strahlend; der <span style="letter-spacing:0.5ex">Fruchtknoten</span> kurzhaarig; die <span style="letter-spacing:0.5ex">Früchte</span> oval, stumpf, ausgerandet, endlich kahl.
: Beschreib. Pollich, Roth, und andere Floren.
: Abbild. Schk. t.67. Plenk off. t.175. Engl. b. t.959.
: Getr. Samml. Schles. Cent. 10.
Synon. ''Heracleum Sphondylium'' Linn. Spec. pl. I. 558. R. et S. VI. 572. ''H. proteiforme'' Crantz Austr.III. 11. ''H. Branca ursina'' Allion. Ped. nr. 1291. — ''Sphondylium Branca'' Scop. Carn. I. S.204. ''S. Branca ursina'' Hoffm. Umb. gen. 152.
Die dicke, spindelige, ästige <span style="letter-spacing:0.5ex">Wurzel</span> auswendig gelblich, inwendig weiſs. Der <span style="letter-spacing:0.5ex">Stengel</span> 2-4′ [60,96-121,92 cm], aufrecht, gefurcht, steifhaarig, röhrig, nach oben ästig. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Blätter</span> mehr oder weniger rauchhaarig, und scharf anzufühlen, wellig, gefiedert, mit 2 Paar Blättchen und einem ungepaarten; das erste Baar gestielt, der 2te stiellos, die Blättchen lappig-fiederspaltig, die Lappen der einen, der nach der Basis des Blattes zugekehrten Seite, mehr verlängert, und der unterste auf dieser Seite gröſser, ausgesperrt, an dem stiellosen Blättchenpaare kreuzweise gestellt; das Endblättchen handförmig, dreispaltig oder dreitheilig, die Fetzen meist wieder lappig, sämmtlich ungleich—gekerbt—gesägt; die untern Blätter auf rinnigen Blattstielen, die obern auf den groſsen aufgeblasenen, oft mit dem Stengel braunroth gefärbten Scheiden sitzend, die blütheständigen nicht selten entgegengesetzt. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Dolden</span> groſs, flach, 15-30 strahlig, Strahlen und Blüthenstielchen inwendig mit etwas klebrigen Drüsenhärchen besetzt. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Hülle</span> fehlend oder aus 1–2, zuweilen doch auch aus 5–6 lanzettpfriemlichen Blättchen bestehend, die Hüllchen vielblättrig, die Blättchen pfriemlich. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Blüthen</span> ungleich, die äussern doppelt gröſser, strahlend. Der <span style="letter-spacing:0.5ex">Fruchtknoten</span> kurzhaarig. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Frucht</span> oval, am Ende stumpf und ausgerandet, anfänglich kurzhaarig, bei der Reife fast kahl. Die <span style="letter-spacing:0.5ex">Striemen</span> zwischen den feinen Riefen bis etwas über die Hälfte hinabziehend, fast parallel laufend, und so wie die beiden der Berührungsfläche sehr deutlich. — Die Pflanze ändert vielfach ab, und bietet in Hinsicht der Form der Blätter, der breitern und schmälern, kürzern und, längern Fetzen derselben, und in der Gröſse und Farbe der Blüthe, gerade wie die folgende Art, eine Reihe von Varietäten dar, die oft einander so nahe stehen, daſs man nur mit Schwierigkeit unterscheidet, was zu ''H. Sphondylium'' oder ''sibiricum'' gehört. Bei jenem ist die Dolde strahlend, jedoch in verschiedenem Grade, oft sehr stark, oft nur wenig strahlend, die Blumen sind meistens weiſs, der Fruchtknoten und die unreife Frucht sind flaumhaarig, die Frucht ist länglicher—oval und weniger ausgerandet; bei diesem, dem ''H. sibiricum'' sind die Blumen fast gleich, meist grün, der Fruchtknoten ist kahl, die Frucht breiter, am Ende mehr herzförmig ausgeschnitten. — Die Blüthe von ''H. sphondylium'' ist zwar meist weiſs, varirt aber nicht selten grünlich weiſs, oder die Blumenblätter sind weiſs, mit 2 grünen Flecken am Grunde, oder die ganze Blume ist hellgrün, oder das Hellgrüne hat einen röthlichen Anstrich, oder seltner ist die ganze Blume rosenroth. Die Fetzen der Blätter sind mehr eyförmig, oder schmäler und länglich, oder auch sehr schmal und lang. Zu der breitblättrigen auf jeder Wiese wachsenden Form gehört: ''H. Sphondylium'' der Autoren, <span style="font-variant:small-caps">Rivin.</span> t.4. und die oben angeführten Abbildungen. — Eine andere Abart hat längliche, schmalere Fetzen, dahin gehört: ''H. elegans'' <span style="font-variant:small-caps">Jacq.</span> Austr. t.175, ''H. angustifolium'' <span style="font-variant:small-caps">Jacquin</span> Vindob. 117. t.2. f.1, ''H. proteiforme'' γ ''elegans'' <span style="font-variant:small-caps">Crantz</span> Umb. 58. t.2, Stirp. austr. 157. — Oder die Fetzen der Blätter sind sehr lang gezogen und schmal, bei Fingersbreite bis zu <span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">2</sub></span>′ [15,24 cm] lang und darüber. Dahin gehört: ''H. longifolium'' <span style="font-variant:small-caps">Jacq.</span> Austr. t.174, ''H. angustifolium'' <span style="font-variant:small-caps">Jacq.</span> Vindob. t.2. f.2, nicht <span style="font-variant:small-caps">Linné’s</span>. (<span style="font-variant:small-caps">Willdenow</span> in der Sp. pl. zieht das ''H. longifollium'' <span style="font-variant:small-caps">Jacq.</span> zu, ''H. angustifolium'' <span style="font-variant:small-caps">Linné</span>, welches keine strahlenden Blumen hat, als Abart β, und zu seinen ''H. flavescens'', welches strahlende Blumen haben soll, das mit gleichförmigen begabte ''H. angustifolium'' <span style="font-variant:small-caps">Jacq.</span> Austr. t.175, und nennt, um die Konfusion noch recht zu vermehren, die Blüthen von ''H. Sphondylium'' fast gleichförmig.) Wir sind hier einer Anordnung der Varietäten, welche unser verehrter Freund <span style="font-variant:small-caps">Treviranus</span> uns brieflich mitgetheilt hat, gefolgt, und glauben der Wahrheit am nächsten auf der Spur zu seyn. — Die Pflanze kommt ferner an allen Theilen und selbst auf den Früchten steifhaarig vor: ''H. Sphondyliam β lasiocarpum'' <span style="font-variant:small-caps">Bönnigh.</span> Prodr.89. — In Wiesen und Wäldern überall, auf den niedrigen Gegenden sowohl, als auf Gebirgen bis auf die Alpen; β und γ hauptsächlich auf höhern Bergen. Juni—Juli, nach dem Abmähen der Wiesen im August und September daselbst zum zweiten Male. ♃;« d September daselbst zum zweiten Male. ♃;« +
|
Synonymliste | ''Heracleum laciniatum'' Desf.; ''Heracleum australe'' Hartm. + |
Teil der Pflanze | gesamte Pflanze + |
Umgangssprachliche Artnamen | Wiesen-Bärenklau, Gemeiner Bärenklau, Bärentatze, Gemeines Heilkraut + |
Wissenschaftlicher Artname | Heracleum sphondylium L. + |
Wissenschaftlicher Artname formatiert | ''Heracl<u>e</u>um sphond<u>y</u>lium'' L. + |
verstecke Attribute die hierhin verlinken |
Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung + | Hat Unterobjekt „Hat Unterobjekt“ ist ein softwareseitig fest definiertes Attribut, das ausschließlich semantische Annotationen (Zuweisungen von Attributwerten zu Attributen) speichert und sich somit ähnlich einer Wikiseite verhält, dessen Inhalt für den Benutzer nicht direkt einsehbar ist.
|
---|