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Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung
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Portraitbild Pflanze Datei:Heracleum sphondylium (Thomé Bd.3 1905, BHL-81509, Tafel 451) clean, no-description.jpg +
Portraitbild Pflanze Beschriftung '''A''' Teil der Pflanze, '''1''' Stempel;
'''A''' Teil der Pflanze, '''1''' Stempel; '''2''' halbreife Frucht; '''3''' Fruchtträger mit den Früchtchen; '''4''' Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung nach Tafel 451 in [[ #Thomé & Müller Bd.03 1905|<span style="font-variant:small-caps">Thomé & Müller u. a. (1905)</span>]] verändert
ller u. a. (1905)</span>]] verändert  +
Portraitbild Pflanze Miniaturbild [[Datei:Heracleum sphondylium (Thomé Bd.3
[[Datei:Heracleum sphondylium (Thomé Bd.3 1905, BHL-81509, Tafel 451) clean, no-description.jpg|x120px|rahmenlos|'''A''' Teil der Pflanze, '''1''' Stempel; '''2''' halbreife Frucht; '''3''' Fruchtträger mit den Früchtchen; '''4''' Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung nach Tafel 451 in [[ #Thomé & Müller Bd.03 1905|<span style="font-variant:small-caps">Thomé & Müller u. a. (1905)</span>]] verändert]]
er u. a. (1905)</span>]] verändert]]  +
Quellenangaben [[ #Hegi Bd.5-2 Dicotyledones 1926|<spa
[[ #Hegi Bd.5-2 Dicotyledones 1926|<span style="font-variant:small-caps">Hegi (Bd. 5.2. Dicotyledones, 1926)</span>]], S. 1428f.: »Pflanze zweijährig bis ausdauernd, in allen Teilen stark unangenehm riechend. Grundachse dick, spindelförmig-ästig, aussen gelblich, innen weiss, im Frühjahr einen scharfen, gelblichen Saft führend, mit schwachem Möhrengeruch. <span style="letter-spacing:0.5ex">Stengel</span> (30) 50 cm bis mannshoch, aufrecht, röhrig, kantig-gefurcht, steifhaarig mit meist rückwärts gerichteten Borstenhaaren, an den Knoten mit einem besonders auffälligen Borstenkranz versehen (sehr selten gleich der ganzen Pflanze völlig kahl), oberwärts ästig, beblättert. <span style="letter-spacing:0.5ex">Laubblätter</span> in Zerteilung und Behaarung äusserst veränderlich: bald alle ungeteilt und nur gelappt, bald die <span style="letter-spacing:0.5ex">Grundblätter</span> ungeteilt und die Stengelblätter (wenigstens teilweise) fiederschnittig, bald alle Laubblätter fiederschnittig mit 3 bis 5 (selten 7) Abschnitten; diese in verschiedener Weise gelappt, die Lappen bald mehr handförmige-, bald mehr fiederförmig-angeordnet, bald breit, bald schmal, stumpfer oder spitzer oder zugespitzt, ungleich grob-kerbsägig mit kurz bespitzten Zähnen. Bei den 3- und mehrschnittigen Laubblättern sind die Seitenabschnitte ungleichhälftig (asymmetrisch) ausgebildet, und zwar ist die nach dem Blattgrunde gerichtete („basiskope“) Hälfte im Wachstum gegenüber der nach der Blattspitze gerichteten („akroskopen“) Hälfte gefördert.[[#Hegi_Bd-5-2_Seite_1428|¹<sup>[Seite 1428]</sup>]]) Behaarung der Laubblätter auf der Oberseite bald ziemlich lang und weich, bald kürzer und rauher, zuweilen 0; auf der Unterseite besonders an den stärkeren Nerven (wie an der Blattspindel) borstig, auf der Fläche meist feiner und weicher oder auch 0. Untere Laubblätter (oft sehr gross, bis 60 cm lang) gestielt, die oberen auf den weitbauchigen, weisslichgrünen, am schmal-häutigen Rande borstig-wolligen, an der Spitze kurz- und stumpf- 2-öhrigen Scheiden sitzend. <span style="letter-spacing:0.5ex">Blattstiel</span> und <span style="letter-spacing:0.5ex">Blattspindel</span> seitlich-zusammengedrückt, unterseits leicht gekielt, oberseits tief-rinnig, letztere an den Verzweigungsstellen mit einem besonders auffälligen Borstenkranz versehen. Dolden am Stengel und an den (oben oft gegenständigen) Aesten endständig, gross (etwa 20 cm im Durchmesser), ziemlich flach, etwa 15- bis 30-strahlig. <span style="letter-spacing:0.5ex">Doldenstrahlen</span> sehr ungleich-lang, kantig, gleich den Blütenstielen besonders auf der Innenseite von stumpfen (oft gegen die Spitze leicht verdickten und etwas drüsigen) oder spitzen Haaren weichflaumig bis borstig. <span style="letter-spacing:0.5ex">Hüllblätter</span> 0 oder (besonders an den Seitendolden) 1 bis 6, kurz, lanzettlich-pfriemlich (selten durch Verlaubung vergrössert); <span style="letter-spacing:0.5ex">Hüllchenblätter</span> zahlreich, lanzettlich- bis linealisch-pfriemlich, meist kürzer als die Blüten, krautig (nur an der Spitze weisslich), dicht behaart und bewimpert. <span style="letter-spacing:0.5ex">Blüten</span> fast alle zwitterig (wenige männlich). <span style="letter-spacing:0.5ex">Kelchrand</span> stumpf, mit kurzen und breiten Zähnen. <span style="letter-spacing:0.5ex">Kronblätter</span> verkehrt-herzförmig-ausgerandet und in der Ausrandung mit einem eingeschlagenen Läppchen versehen, fast stets ungleichförmig (das äussere [unpaare] Kronblatt der Randblüten grösser und tiefer 2-lappig als die übrigen), aussen öfter etwas behaart, weiss oder grünlich, grüngelb oder gelblich, auch rosa, purpurn oder bläulich. <span style="letter-spacing:0.5ex">Fruchtknoten</span> zur Blütezeit weichflaumig bis zottig oder feinborstig oder auch völlig kahl. <span style="letter-spacing:0.5ex">Frucht</span> elliptisch, breiter oder schmäler verkehrt-eiförmig oder fast kreisrund, beiderends oder nur oben ausgerandet (in den genannten Merkmalen äusserst veränderlich und zur Einteilung der Art nicht verwertbar), etwa (5) 6 bis 10 (11) mm lang, bei der Reife öfter kahl, seltener bleibend steif- oder weichhaarig; <span style="letter-spacing:0.5ex">Flügelrand</span> (ausserhalb des Nervs) (<span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">3</sub></span>) <span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">2</sub></span> bis 1 mm breit. Ueber den anatomischen Bau der Fruchtwand siehe oben die Beschreibung der Gattung (pag. 1417). Griffel zur Blütezeit fast aufrecht, <span class="bruch template-frac" style="line-height:0"><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">3</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">4</sub></span> bis 4 mm lang, mit leicht kopfig angeschwollener <span style="letter-spacing:0.5ex">Narbe</span>, ebenso lang bis 2 (<span class="bruch template-frac" style="line-height:0">2<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">2</sub></span>) mal so lang als das Griffelpolster; später oft etwas verbogen und teilweise zurückgeschlagen. — (V) VI bis X, die spätblühenden Formen (nach dem Heuschnitt) oft rotblütig; vereinzelt auch im Winter (I) blühend. Im ganzen Gebiete in verschiedenen Unter- und Abarten verbreitet und häufig von der Ebene bis über die Baumgrenze in Wiesen (besonders Fettwiesen), Gebüschen, an Deichen, Weg- und Waldrändern, in feuchten Waldlichtungen, im Gebirge in Karfluren, an steinigen Felshängen, im Legföhrengebüsch, gelegentlich auch apophytisch in Getreide- und Kartoffel- feldern. Steigt in den Bayerischen Alpen bis 2100 m, im Schweizer Jura bis 1600 m, in Glarus bis 1800 m, in St. Gallen bis 2000 m, im Wallis bis 2400 m, in Graubünden (Bernina) bis 2500 m[[#Hegi_Bd-5-2_Seite_1430|¹<sup>[Seite 1430]</sup>]]). <span style="letter-spacing:0.5ex">Allgemeine Verbreitung</span>: Fast ganz Europa (in Skandinavien nördlich bis 68° 35' nördl. Breite [Trondenes] vordringend); West- und Nord-Asien (Ostgrenze unsicher, vielleicht bis Ost-Sibirien reichend); westliches Nord-Afrika; verschleppt (auf Oedland) in Nord-Amerika (besonders an der Ostküste). ---- ¹<span id="Hegi_Bd-5-2_Seite_1428"></span><sup>[Seite 1428]</sup>) Die von <span style="font-variant:small-caps">Briquet</span> ehedem (1903) für ''H. Sphondylium'' gemachte Angabe von „heterogener“ und „fluktuierender Dissymmetrie“, bei welcher an verschiedenen Abschnittpaaren eines und desselben Blattes teils basiskope, teils akroskope Asymmetrie vorkommen sollte (wie dies bei ''Pastináca'' tatsächlich der Fall ist; vgl. oben pag. 1415), hat sich nach dem Verf. selbst („Causes d’erreur dans l’étude des folioles et des segments foliaires dissymétriques sur des materiaux desséchés“; „Candollea“, Org. du Cons. et Jard. bot. Genève I [1923], pag. 521/4) als irrtümlich erwiesen; die heterogene Asymmetrie war an Herbarmaterial durch die (unbemerkt gebliebene) gleichzeitige Verdrehung von Blattspindel (zwischen den Abschnittpaaren) und Abschnittstielen, wodurch ein gänzlich verändertes Bild entsteht, vorgetäuscht worden. ¹<span id="Hegi_Bd-5-2_Seite_1430"></span><sup>[Seite 1430]</sup>) [zu pag. 1430] Die hochgelegenen Fundorte der Nordalpen beziehen sich wohl durchwegs auf die subsp. ''montanum'', diejenigen aus den Südalpen vermutlich teils auf die subsp. ''Granatense'' var. ''incanum'' (Wallis), teils auf die subsp. ''Pyrenaicum'' var. ''Pollinianum'' (z. B.: Berninagebiet).«
. ''Pollinianum'' (z. B.: Berninagebiet).«  +
Synonymliste ''Heracleum laciniatum'' Desf.; ''Heracleum australe'' Hartm.  +
Teil der Pflanze gesamte Pflanze  +
Umgangssprachliche Artnamen Wiesen-Bärenklau, Gemeiner Bärenklau, Bärentatze, Gemeines Heilkraut  +
Wissenschaftlicher Artname He­ra­cle­um sphon­dy­li­um L.  +
Wissenschaftlicher Artname formatiert ''He­ra­cl<u>e</u>­um sphon­d<u>y</u>­li­um'' L.  +
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Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung + Hat Unterobjekt
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