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Wiesen-Knöterich (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung
Pflanzenverwendung auf Seite Wiesen-Knöterich (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung +
Portraitbild Pflanze Datei:Persicaria bistorta (Thomé Bd.2 1904, BHL-44721, Tafel 195) clean, no-description.jpg +
Portraitbild Pflanze Beschriftung Wiesen-Knöterich. ''Bistorta officinalis''
Wiesen-Knöterich. ''Bistorta officinalis'' Raf., Tafel 195. [als ''Persicaria bistorta'' (L.) Samp.]: ''A'' Teil eines Wurzelstockes mit unterem Stengelstück; ''B'' blühendes Stengelende; ''1'' Blütenknospen mi Deckblättern; ''2'' männliche Blüte; ''3'' Längsschnitt durch eine Zwitterblüte; ''4'' Staubblätter; ''5'' Stempel. ''6'' Frucht in der zusammenfallenden Blütenhülle; ''7'' Frucht in natürlicher Grösse und vergrössert; ''8'' Frucht durchschnitten, um den in der Figur nach unten liegenden Keim und das Eiweiss zu zeigen. ''1'' bis ''7'' vergrössert; nach [[Thomé & Müller Bd.02 1904|<span>Thomé & Müller (Bd. 2, 1904)</span>]] verändert
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Portraitbild Pflanze Miniaturbild [[Datei:Persicaria bistorta (Thomé Bd.2 19
[[Datei:Persicaria bistorta (Thomé Bd.2 1904, BHL-44721, Tafel 195) clean, no-description.jpg|x120px|rahmenlos|Wiesen-Knöterich. ''Bistorta officinalis'' Raf., Tafel 195. [als ''Persicaria bistorta'' (L.) Samp.]: ''A'' Teil eines Wurzelstockes mit unterem Stengelstück; ''B'' blühendes Stengelende; ''1'' Blütenknospen mi Deckblättern; ''2'' männliche Blüte; ''3'' Längsschnitt durch eine Zwitterblüte; ''4'' Staubblätter; ''5'' Stempel. ''6'' Frucht in der zusammenfallenden Blütenhülle; ''7'' Frucht in natürlicher Grösse und vergrössert; ''8'' Frucht durchschnitten, um den in der Figur nach unten liegenden Keim und das Eiweiss zu zeigen. ''1'' bis ''7'' vergrössert; nach [[Thomé & Müller Bd.02 1904|<span>Thomé & Müller (Bd. 2, 1904)</span>]] verändert]]
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Quellenangaben [[Losch 1903|<span style="font-variant:
[[Losch 1903|<span style="font-variant:small-caps">Losch (1903)</span>]], Taf. 18. Fig. 2: »Natterwurz (''Polygonum bistorta'' L.), Drachen-, Krebs-, Ottern-, Schlangen-, Schlippenwurz, Gänseampfer, Nudeln, Ochsen-, Lämmerzunge, Pferdshaar, Schlangenkraut, -tritt, Wurmkraut; Wieſenkohl; Schluche, Schlucker. Der ausdauernde, außen braune, innen fleiſchrote Wurzelstock ist geknäuelt gewunden. Der Stengel wird faſt einen Meter hoch. Die untern Blätter ſind lang, gewellt, eiförmig länglich, in den Stiel hinablaufend. Die oberen Stengelblätter ſitzen und ſind lang zugeſpitzt. Die walzenförmige Blutenähre iſt zart roſarot. Die Natterwurz blüht von der zweiten Hälfte des Mai bis in Auguſt. Sie gehört zu unieren Gebirgsried- und -wieſenpflanzen. Die Wurzel ist ſehr zuſammenziehend; ihr Geſchmack wild und ſtreng; die Blumen ſind wohlriechend. <strong>Anwendung.</strong> Früher war die Wurzel als ''Radix Bistortae'' offizinell. Sie dient im Abſud 20 gr aufs Liter Waſſer- gegen Blutflüſſe, Ruhr und Durchfall. Aeußerlich iſt ſie ein ſehr gutes Wundmittel. Das Pulver der Wurzel verwenben die Tierärzte gegen Durchfall der Pferde. Aus Kräuterbüchern: „Natterwurz hat eine beſonders gute Eigenſchaft, damit ſie dem Gift widerſtrebt; ein Quintlein (4 gr) dieſer Wurzel gepulvert in weißem Wein warm getrunken, ſich in ein warmes Bett legen, ſo muß das Gift mit Schwitzen ausfahren. Gleiche Wirkung hat die Brühe, darin die Wurzel geſotten ist. Natterwurz gepulvert und mit Roſenzucker eingenommen, ſtillt trefflich wohl das Blutſpeien, rote Ruhr und andere Flüſſe des Leibs. Hilft den Frauen, denen ihre Zeit zu viel gebt. Man mag auch das Pulver mit Quittenſaft trinken. Genanntes Pulver verteilt das Blut im Leibe, das vom Fallen oder Stoßen zuſammengelaufen iſt, und heilt die innerlichen Wunden. Das Pulver, ein halb Quintlein ſchwer (2 gr) in einem weichen Ei etliche Tage nacheinander eingenommen, bewahrt die Schwangeren vor Frühgeburt. Wem die Galle übergeht, wovon Erbrechen kommt, der miſche Natterwurzpulver mit Eiweiß, brat’s auf einem heißen Ziegelstein oder einer Kachel und eſſe es; er geneſt. Ein Quintlein (4 gr) dieſer Wurzel iſt eine gute Arznei wider die Gonorrhöe, täglich eingenommen in einem geſtählten Waſſer, jedoch daß zuvor der Leib gereinigt ſei. Natterwurz in rotem ſaurem Wein oder Eſſig geſotten und pflaſterweiſe auf die Lenden und Schoß gelegt, ſtillt und heilt allerlei Flüſſe der Mutter-, läßt die Frucht nicht vor der Zeit abgeben. Das Pulver in die Wunden geſtreut, heilt ſie und ſtillt das Blut. Zu dem Krebs und andern alten, fließenden, freſſenden Geſchwären und Schäden hat das aus der Wurzel gebrannte Waſſer und das Pulver großes Lob, damit gewaſchen und das Pulver auſgeſtreut Natterwurz, Bertram und gebrannter Alaun, jedes in gleichem Gewicht gepulvert und mit Honig vermengt, iſt eine köſtliche Arznei für hohle Zähne, einer Erbſe groß darein getan. Es zieht die Flüſſe heraus und ſtillt die Schmerzen.“«
Flüſſe heraus und ſtillt die Schmerzen.“«  +
Teil der Pflanze Wurzel  +
Umgangssprachliche Artnamen Wiesen-Knöterich, Schlangen-Knöterich, Schlangenwurz, Natternwurz, Gänseampfer  +
Verwendung von Pflanzen medizinische Verwendung (Volksheilkunde)  +
Wissenschaftlicher Artname Bistorta officinalis Raf.  +
Wissenschaftlicher Artname formatiert ''Bistorta officinalis'' Raf.  +
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