Semantisches Browsen

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wolliges Honiggras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung
Pflanzenverwendung auf Seite Wolliges Honiggras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung +
Portraitbild Pflanze Datei:Holcus lanatus - Billeder af nordens flora 1917ff., 2 0407-464, Rchb. v01 1850-Spelze, clean, no-description.jpg +
Portraitbild Pflanze Beschriftung '''1''' Pflanze vom obereren Halm abgeschn
'''1''' Pflanze vom obereren Halm abgeschnitten und nach unten versetzt gezeichnet. '''2''' Ährchen (5/1). '''3''' zwei blühende Ährchen, jedoch ohne Hüllspelze (5/1) '''A.''' Blüten mit markierter Granne​—Abb. '''1''' bis '''3''' aus [[ #Mentz & Ostenfeld Nordens Flora 02 1917ff|<span style="font-variant:small-caps">Mentz & Ostenfeld (Bd. 2, 1917ff., Tafel 464)</span>]], '''A''' aus [[ #Reichenbach & Reichenbach - Ic. Fl. Germ. et Helv. 01 1850|<span style="font-variant:small-caps">Reichenbach & Reichenbach (Bd. 1., 1850, Tafel XCVII/97, Nr. 90)</span>]]
50, Tafel XCVII/97, Nr. 90)</span>]]  +
Portraitbild Pflanze Miniaturbild [[Datei:Holcus lanatus - Billeder af norde
[[Datei:Holcus lanatus - Billeder af nordens flora 1917ff., 2 0407-464, Rchb. v01 1850-Spelze, clean, no-description.jpg|x120px|rahmenlos|'''1''' Pflanze vom obereren Halm abgeschnitten und nach unten versetzt gezeichnet. '''2''' Ährchen (5/1). '''3''' zwei blühende Ährchen, jedoch ohne Hüllspelze (5/1) '''A.''' Blüten mit markierter Granne​—Abb. '''1''' bis '''3''' aus [[ #Mentz & Ostenfeld Nordens Flora 02 1917ff|<span style="font-variant:small-caps">Mentz & Ostenfeld (Bd. 2, 1917ff., Tafel 464)</span>]], '''A''' aus [[ #Reichenbach & Reichenbach - Ic. Fl. Germ. et Helv. 01 1850|<span style="font-variant:small-caps">Reichenbach & Reichenbach (Bd. 1., 1850, Tafel XCVII/97, Nr. 90)</span>]]]]
, Tafel XCVII/97, Nr. 90)</span>]]]]  +
Quellenangaben [[ #Sinclair & Friedrich - Hortus Gram
[[ #Sinclair & Friedrich - Hortus Gramineus Woburnensis 1826|<span style="font-variant:small-caps">Sinclair & Friedrich (1826)</span>]], Seite 176 in ''Hortus Gramineus Woburnensis'' (Übersetzung): »Die Menge zarter Haare, welche die Oberfläche der ganzen Pflanze bedecken, machen das Heu weich und schwammig, in welchem Zustande es weder Hornvieh noch Pferde gerne fressen. Sir <span style="font-variant:small-caps">Humphry Davy</span> hat gezeigt, daß seine nährenden Bestandtheile ganz aus Schleim und Zucker bestehen; und daß die nährenden Bestandtheile der Gräser, welche das Vieh am liebsten frißt, entweder einen fast säuerlichen oder salzigen Geschmack haben. Zugleich bemerkt er, daß der Geschmack des Nahrungsstoffes, welcher in dem wollichten Honiggrase enthalten ist, arabischem Gummi gleicht, und für das Vieh angenehmer gemacht werden kann, wenn man es mit Salz überstreut. Dieß kann mit so wenig Kosten und Aufenthalt zur Zeit der Heuernte geschehen, daß man es nicht zu ernstlich denjenigen Landwirthen empfehlen kann, welche viel davon auf Wiesen oder Weiden haben. Der Verstorbene Herzog <span style="font-variant:small-caps">von Bedford</span> machte Versuche im Großen mit diesem Grase, deren Ergebniss bewiesen haben, daß es sowohl zum Heumachen als zur Weide wenig Werth besizt. Seine Vorzüge bestehen darin, daß es einen reichlichen Ertrag liefert, und leicht gezogen werden kann. Allein das Vieh liebt es nicht, und es ist nicht frühzeitig; und hat es einmal Besitz vom Boden genommen, so kann man es kaum wieder ausrotten. Da man so viele, in jeder Beziehung bessere Gräser besizt, so kann es keinen Anspruch auf eine Stelle bei der Anlage der besten dauernden Weiden machen; und zum Anbau für sich allein ist es ganz verwerflich. Die Menge Nahrungsstoff, welche es enthält, und weil es einen Bestandtheil der reichsten Weiden in Devonshire ausmacht, sind jedoch Umstände, welche ihm einen geringen Platz auf dauernden Weiden anweisen, wo der Boden nicht leicht und kieshaltig ist; ist er aber so beschaffen, so vermehrt es sich in einem den bessern Weidegräsern höchst nachtheiligen Grade. In diesem Falle muß man daher den Samen dieses Grases nie ohne viel Vorsicht anwenden. Es trägt viel Samen, und weil er leicht ist, wird er vom Winde nach allen Richtungen hingetragen; auch kommt er gewöhnlich vor der Heuernte zur Reife, obgleich es ein spät blühendes Gras ist. Wenn man daher davon los werden will, muß man es nie in Samen schießen, und stark abhüten lassen. Das beste Mittel aber ist, wenn man die Weide aufreißt, und einen fünfjährigen Fruchtwechsel darauf zieht, worauf man das Land mit andern Gräsern bepflanzen kann. Es blüht und reift den Samen im Monat Juli.«
blüht und reift den Samen im Monat Juli.«  +
Synonymliste ''Notholcus lanatus'' (L.) Nash ex Hitchc.
''Notholcus lanatus'' (L.) Nash ex Hitchc.; ''Nothoholcus lanatus'' (L.) Nash; ''Holcus tuberosus'' Salzm. ex Trin.; ''Holcus oriolis'' Sennen & Gonzalo; ''Holcus muticus'' Kunze; ''Holcus intermedius'' Krock.; ''Holcus glaucus'' Willk.; ''Holcus argenteus'' C.Agardh ex Roem. & Schult.; ''Holcus aestivalis'' Jord. & Fourr.; ''Ginannia pubescens'' Bubani; ''Ginannia lanata'' F.T.Hubb.; ''Avena pallida'' Salisb.; ''Avena lanata'' (L.) Koeler; ''Aira holcus-lanatus'' Vill.
(L.) Koeler; ''Aira holcus-lanatus'' Vill.  +
Teil der Pflanze gesamte Pflanze  +
Umgangssprachliche Artnamen Wolliges Honiggras, Honiggras, Wolliges Rossgras  +
Verwendung von Pflanzen Weidewirtschaft mit Gräsern  +
Wissenschaftlicher Artname Holcus lanatus L.  +
Wissenschaftlicher Artname formatiert ''H<u>o</u>lcus lan<u>a</u>tus'' L.  +
verstecke Attribute die hierhin verlinken 
Wolliges Honiggras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung + Hat Unterobjekt
„Hat Unterobjekt“ ist ein softwareseitig fest definiertes Attribut, das ausschließlich semantische Annotationen (Zuweisungen von Attributwerten zu Attributen) speichert und sich somit ähnlich einer Wikiseite verhält, dessen Inhalt für den Benutzer nicht direkt einsehbar ist.
 

 

Bitte den Namen einer Seite angeben, um mit dem Browsen zu beginnen.