Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Wissenswertes
Stichwort | Teil der Pflanze | Quellenangaben, Anmerkungen, Weiterführendes |
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gesamte Pflanze | Spach (Bd. 10, 1839), S.172: Die Rinde und die Wurzel des Bärenklau sind sehr blass; es ist sichergestellt, dass sie, wenn sie frisch auf die Haut aufgetragen werden, Geschwürbildungen verursachen. | |
; | gesamte Pflanze | Madus (Bd.1, 1938), S. 1542: »Namensursprung: Der Gattungsname „Heracleum“, den Plinius gebraucht, ist von unsicherer Bedeutung, er soll von dem Heros Herakles oder Herkules, der die Heilkraft der Pflanze entdeckt haben soll, abgeleitet sein, Sphondylium ist ein altgriechischer Pflanzenname, dessen Herkunft nicht feststeht. Bärenklau und verschiedene andere volkstümliche Bezeichnungen beziehen sich auf die Gestalt der rauhhaarigen Blätter.« |
gesamte Pflanze | Madus (Bd.1, 1938), S. 1542, 1544: »Wiesen-Bärenklau, Unechte Bärenklau, Heilkraut […] Volkstümliche Bezeichnungen: Als Volksname ist Bärenklau oder eine entsprechende Bezeichnung (althochdeutsch lappo = Ruder, dann auch Tatze, Latsche, eigentlich Pantoffel, Schlapp-schuh; Tappe = [weicher] Tierfuß) weit verbreitet, z.B. Bärepot = -pfote (Nahegebiet), Bornklawen, Barnklawe, Bärnklawe (Gotha), Bärlape (Unterfranken), Bärentatz’n (schlesisch, bayrisch-österreichisch) usw. Auf die rauhe Behaarung der Pflanze gehen ferner Ochsenzunge (Eifel, Sachsen), Ruchmül = Rauhmaul (Gotha), Kaumüle (Göttingen). Pferdskümmel (Eifel), Pferdekümmel (Egerland‚ Riesengebirge), Roßkemmich, Gaulkemmisch (Schwaben), Roßchümmi (Schweiz) bezeichnen den Bärenklau als kümmelähnliche Pflanze. Die Pflanze bildet eine Nahrung für Schweine und Kaninchen, daher Säuchrut, Süschärlig, Chüngelichrut (Schweiz).« | |
; | gesamte Pflanze | Madus (Bd.1, 1938), S. 1542, 1544: »Geschichtliches und Allgemeines. In den Schriften der alten Römer und Griechen läßt sich unser Heracleum sphondylium nicht mit Sicherheit nachweisen. Erst bei den „Vätern der Botanik“ (Gesner, Matthiolus, Bauhin, Tournefort) wird es bestimmt bezeichnet. […]«
Hegi 1926, S. 1452f. »Die Früchte, die bei Zürich in einem Pfahlbau der Bronce-Eisenzeit nachgewiesen wurden, finden sich zuweilen in europäischen Grassaaten.« |
gesamte Pflanze | Dietrich (Bd. 10, 1842), Tafel 706: »Deutsche Namen: Gemeines Heilkraut, unächte oder gemeine Bärenklad, Bärentatze, Bärenwurzel, Bartsch, Perst, Kuh-Pastinak.« | |
; ; ; ; ; ; ; ; ; ; | gesamte Pflanze | Schmeil & Fitschen (Pflanzen der Heimat, 1913), Nr. 38: »Die Bärenklau. (Heracleum sphondylium L.)
Die ansehnliche Pflanze hat große, mehrlappige Blätter. Diese sind am Grunde zu bauchigen Scheiben verbreitert, die anfangs die jungen Blütenstände schützend umhüllen. Später sammelt sich in ihnen das von den Blättern abfließende Regenwasser an. Sind die ›Becken‹ gefüllt, so rinnt das überfließende Wasser an dem gefurchten Stengel herab und wird der Wurzel zugeführt, die senkrecht in die Erde hinabsteigt, und deren Verzweigungen sich nur wenig nach den Seiten ausbreiten (vgl. Spitzahorn !). Es ist übrigens nicht ausgeschlossen, daß die Pflanze einen Teil der in den Blattscheiden sich ansammelnden Flüssigkeit auch direkt aufsaugt. Die kleinen Blüten stehen wie bei dem Wasserschierling in einer ›zusammengesetzten‹ Dolde. Jnfolge dieser Anordnung erregen sie in hohem Maße die Aufmerksamkeit der Insekten, die ihnen sonst sicher kaum zuteil werden würde. Da die Blüten am Rande der Dolde, und zwar besonders wieder deren äußere Blumenblätter, stark Vergrößert sind, wird die Auffälligkeit der Blütenstände nicht unwesentlich gesteigert. Dem Zruchtknoten, der alle anderen Blütenteile trägt, ist eine fleischige Scheibe aufgelagert, die eine glänzende Schicht Honig absondert. Da die Pflanze den süßen Saft gleichsam in einer flachen Schüssel darbietet, ist er selbst kurzrüsseligen Tieren zugänglich. Der Jnsektenbesuch ist dementsprechend auch ein reicher und mannigfaltiger; Käfer, Fliegen und Bienen stellen sich besonders zahlreich ein. Die Schmetterlinge dagegen, die mit ihrem langen Rüssel die dünne Honigschicht schwer aufsaugen können, bleiben den Blüten meist fern. Die fünf Staubblätter sind bereits Verschrumpft und abgefallen, wenn die beiden Narben zur Aufnahme des Blütenstaubes bereit sind. Da nun die Insekten in kurzer Zeit viele Dolden besuchen und über die in einer Ebene ausgebreiteten Blüten rasch dahinschreiten, beladen sie sich in jüngeren Blüten mit Staub, den sie auf älteren wieder an den Narben abstreifen. Die Teilfrüchte (s. S. 37) stellen große, flache Scheiben dar, die von einem häutigen Saume umgeben sind und daher leicht vom Winde erfaßt und verbreitet werden können. Wiesen, lichte Waldstellen, gemein. 6—9. H. 60—150 cm. — Doldengewächse.« |
gesamte Pflanze | Sturm Bd. 12 1904, S. 137: »In lichten Wäldern und Gesträuchen, und Grasland, an Ufern und Wegen; gemein, in den Alpen bis über 1000 m, jedoch in Norddeutschiand von der Oder ostwärts schnell an Häufigkeit abnehmend, in Westpreussen und dem nördlichen Posen nnr selten vorübergehend eingeschleppt, in Ostpreussen fehlend.« | |
gesamte Pflanze | Bährle-Rapp (2012): Gewinnung: Droge aus dem Kraut. Hauptbestandteile: Furanocumarine, ätherisches Öl. Hinweis: Phototoxische Reaktionen möglich. | |
; | gesamte Pflanze | Hegi 1926, S. 1429f.: »Im ganzen Gebiete in verschiedenen Unter- und Abarten verbreitet und häufig von der Ebene bis über die Baumgrenze in Wiesen (besonders Fettwiesen), Gebüschen, an Deichen, Weg- und Waldrändern, in feuchten Waldlichtungen, im Gebirge in Karfluren, an steinigen Felshängen, im Legföhrengebüsch, gelegentlich auch apophytisch in Getreide- und Kartoffelfeldern. Steigt in den Bayerischen Alpen bis 2100 m, im Schweizer Jura bis 1600 m, in Glarus bis 1800 m, in St. Gallen bis 2000 m, im Wallis bis 2400 m, in Graubünden (Bernina) bis 2500 m¹).
Allgemeine Verbreitung: Fast ganz Europa (in Skandinavien nördlich bis 68° 35′ nördl. Breite [Trondenes] vordringend); West- und Nord-Asien (Ostgrenze unsicher, vielleicht bis Ost-Sibirien reichend); westliches Nord-Afrika; verschleppt (auf Oedland) in Nord-Amerika (besonders an der Ostküste). ¹) Die hochgelegenen Fundorte der Nordalpen beziehen sich wohl durchwegs auf die subsp. montanum, diejenigen aus den Südalpen vermutlich teils auf die subsp. Granatense var. incanum (Wallis), teils auf die subsp. Pyrenaicum var. Pollinianum (z. B.: Berninagebiet). « |
; ; ; | Blätter; Stängel; | Hegi 1926, S. 1452f.: »Die rinnigen Blattstiele dienen der zentripetalen Ableitung des Wassers. Die bauchigen, derben Blattscheiden bieten den in ihnen eingeschlossenen jungen Sprossteilen einen wirksamen Schutz. Die rauhe Behaarung dient im allgemeinen als (nicht sehr wirksames!) Schutzmittel gegen Tierfrass; der Borstenkranz unmittelbar unter den Verzweigungsstellen der Blattspindel und am Grunde der Stengelblattscheiden bildet jedoch nach Briquet einen lokalen Verdunstungsschutz für die „interkalaren“ Wachstumszonen. Auch die flaumig-filzige Behaarung der Laubblatt-Unterseite bei manchen südlichen Formen ist offenbar als Transpirations-Schutzmittel aufzufassen. Die starkduftenden Blüten, deren Auffälligkeit zudem durch die meist strahlende Ausbildung der äusseren Kronblätter erhöht wird, werden von einer sehr grossen Zahl von kurzrüsseligen Insekten besucht. […] Die Früchte, vielerorts „Batzen“ geheissen, sind durch ihren dünnen Flügelrand an die Windverbreitung angepasst.« |
; ; | gesamte Pflanze | Hegi 1926, S. 1453f.: »Von Missbildungen wurden bei H. Sphondylium sens. strict. (=subsp. australe) beobachtet: Zwangsdrehung des Stengels ( besonders nach Abschneiden der Hauptachse); abnorme Verzweigung mit doldig gedrängten Aesten; zentrale Durchwachsung der Dolde; Ausbildung kleiner Döldchen an der Stelle von Einzelblüten; verlängerte,wieder als selbständige Dolden ausgebildete Doldenstrahlen; Verlaubung der Hüll- und Hüllchenblätter (nicht selten; siehe Fig. 2555)³), oft verbunden mit mannigfaltigen Vergrünungserscheinungen der Blüten, wie grüne (krautige) Kronblätter, Umwandlung der Blüten in kleine Blättchen, kronblattartige Verbildung der Staubblätter⁴) (zuweilen mit dem Reste eines Staubbeutels an der Spitze), Blütensprossung aus den Achseln der Kelch- und der freien Fruchtblätter; Verwachsung von Dolden- strahlen oder Blüten; Randblüten mit 6 Kronblättern und 4 Staubblättern (oder auch mit 6 Staubblättern); Blüten mit 3 Fruchtblättern; Keimpflanzen mit 3 Keimblättern. J. Jeswiet beobachtete in den Dolden junge Pflänzchen. Auch von subsp. Sibiricum wurden Verlaubung der Hüll- und Hüllchenblätter1 [Seite 1454]), Durchwachsung von Dolden und Döldchen und Vergrünung der Blüten beschrieben. — Von Schmarotzer-Pilzen kommen in Betracht: Erýsibe Polýgoni DC., Plasmópara nívea (Ung.), Puccínia Heracléi (Grev.), Synchýtrium aúreum Schroet., Botriosphǽria políta (Fries), Cyathácula coronáta (Bull.), Diapórthe Berkeleýi (Desm.) und D. inquilina (Wallr.), Didymosphǽria conoídea Niessl, Heterosphǽria patélla (Tode) var. alpéstris Fries, Leptosphǽria dohíolum (Pers.) und L. rubicúnda Rehm, Lophióstoma caúlium (Fries), Mollista atráta Karst., Mycosphaerélla caulícola (Karst.), Ophióbolus porphyrógenus (Tode) und O. tenéllus (Auersw.), Pezizélla effúgiens (Rob.) und Phylláchora Heracléi (Fries). Gallbildungen werden erzeugt durch Macrolábis corrúgans Kieff. (Blattzipfel wie in der Knospenlage zusammengefaltet), Contannía Heracléi Rübs. (Blattfläche mit gelben Falten und Ausstülpungen nach oben), Philǽus spumráius L. (Blattzipfel ± missgebildet, gefaltet, kraus), Protómyces macrósporus Unger (Blätter und Sprossadisen mit schwieligen Verdickungen) und Contannia Nicolaýi Rübs. (Blüten geschlossen bleibend).
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; | gesamte Pflanze | Hegi 1926, S. 1415f.: »Heracléum1 L. (= Pastináca sect. III. Heracleum Calestani 1905, Sphondýlium2) […]
1) Pflanzenname bei Plinius von unsicherer Bedeutung, abgeleitet von dem Heros (Halbgotte) Herakles oder Herkules, der die Heilkraft der Pflanze entdeckt haben soll (vielleicht bezieht sich ihr Name auch auf ihren kräftigen Wuchs). Bei Theophrast findet sich das Wort in adjektivischer Form: πάνακες ἡράκλειον [pánakes herákleion], ebenso bei Dioskurides; die Pflanze des letzteren entspricht mit grösster Wahrscheinlichkeit dem Opöpanax hispidus (vgl. die Gattung Opopanax, pag. 1359). Das „Panax Heracleum“ von Lobel (1581) und Dalechamps (= Panax herculéum bei Caesalpinus [?] und Tabernaemontanus = Panax sphondilii folio sive Heracleum bei J. Bauhin 1623 = H. Pánaces L. pro parte) ist unser heutiges H. (Sphondylium subsp.) montanum (vgl. pag. 1441, Fussn. 1 und 1443), während das „Pánaces Heracléum“ von Mattioli (1554) anscheinend dem H. (Sphondylium subsp.) Pyrenaicum var. Poilinianum (pag. 1448/9) entspricht. Als substantivischer Gattungsname im heutigen Sinne scheint Heracleum erst von Linné (1735) eingeführt worden zu sein. 2) [zu pag. 1415] Altgriechischer Pflanzenname von unsicherer Bedeutung; σφονδύλιον [sphondýlion] bei Dioskurides, σφονδύλειον [sphondýleion] bei Nikandros. Wird aufgefasst als Verkleinerungsform von griech. σφόνδυλος [sphóndylos] = Wirbel, Knochen, Gelenk, Knauf, wegen der kropfartig angeschwollenen Stengelblattscheiden. Anderseits ist σφονδύλη [sphondýle] oder σπονδύλη [spondýle] der Name eines unter der Erde von Wurzeln lebenden, beim Angreifen stinkenden Insektes (Wanze?), mit dessen Geruch derjenige unserer Pflanze möglicherweise verglichen wurde. — Sprengel hält des σφονδύλιον [sphondýlion] der Alten für unser Heracleum Sphondylium, was jedoch nach der (sehr dürftigen) Beschreibung bei Dioskurides nicht sehr wahrscheinlich ist. Die in den Abbildungen zu Dioskurides (Codex Constantinopolxtanus [um 600] pag. 314r?) als σφονδύλιον dargestellte Pflanze ist bestimmt kein Heracleum, sondern nach der Meinung des Bearbeiters (Thellung) am ehesten Pastinaca sativa. Sicher im Sinne unseres Heracleum Sphondylium wurde der Name sodann von den „Vätern der Botanik“ (C. Gesner 1561, Mattioli [= Matthiolus] 1568, C. Bauhin, J. Bauhin, Morison, auch Tournefort) gebraucht (andere Autoren, wie Lobel 1576, Dodonaeus 1583, Caesalpinus 1583, verwendeten die Schreibweise Spondylium; italienische Form; Spondelio bei Anguillara 1561). Der substantivische Name Heracleum (von Panax [oder Panaces] Heracleum Diosk. entlehnt) im heutigen Sinne scheint auf Linné (1735) zurückzugehen, und zwar verwirft dieser (Hortus Cliffortianus [1737], pag. 103) den zuvor gebräuchlichen Namen Sphondylium zur Vermeidung der Homonymie mit einer Insekten-Gattung, deren Geruch die Pflanze besitzen soll (vgl. oben); tatsächlich hat Linné später (1758) eine Muschel-Gattung Spóndylus, Fabricius (1775) eine Käfer-Gattung Spóndylis aufgestellt.« |
gesamte Pflanze | Hegi 1926, S. 1428: »Der Name Bärenklau (mittelhochdeutsch berenkläwe) bezieht sich auf die Gestalt der rauhhaarigen Blätter. Als Volksname ist diese oder eine entsprechende Bezeichnung (ahd. lappo = Ruder, dann auch Tatze, vgl. Bärlapp Bd. I, pag. 66; Latsche eigentl. Pantoffel, Schlappschuh; Tappe = [weicher] Tierfuss) weit verbreitet, z. B. Bärepot [= -pfote] (Nahegebiet), Bornklawen, Barnklawe, Bärnklawe (Gotha), Bärlappe (Unterfranken), Bärentatz’n (schlesisch, bayerisch-österreichisch), Bärntoutschn (Böhmerwald), Bäratatza (St. Gallen), Bäretope (alemannisch), Bäretalpe (Schweiz), Bäreletsche (Baden), Bärnprotschn, Bärnprouzn (Böhmerwald), Bärenfuss, Wolfsklau (Niederrhein), Bullnklau (Schleswig-Holstein); Säulapp’n (Mittelfranken); Kuhlatsch (sächsisch), Latsche (Baden). Auf die rauhe Behaarung der Pflanze gehen ferner Ochsenzunge (Eifel, Sachsen), Ruchmül [= Rauhmaul] (Gotha), Kaumüle (Göttingen). Pferdskümmel (Eifel), Pferdekümmel (Egerland, Riesengebirg), Rosskemmich, Gaulkemich (Schwaben), Rosschümmi (Schweiz) bezeichnen den Bärenklau als kümmelähnliche Pflanze (vgl, Chaerefolium silvestre, Carum Carvi). Bange(-le) [= Bengel, Stengel] (Schweiz, Baden), Buggele, Erd-Buchla (St. Gallen), Schärta, Schäärlech, Schärlig, Scharling, Schärlicher (Schweiz), Schättele (Schwaben) sind Benennungen, die auch andere hochwachsende Doldenblütler (vgl. Chaerefolium silvestre) sowie Cirsium oleraceum tragen. Auf die hohlen (pfeifenrohrähnlichen) Stengel, die angeschwollenen (tütenähnlichen) Blattscheiden beziehen sich Ruhpiepe, Sprützenholt (Westfalen), Schallpiepen (Elberfeld), Tuten, Wissetäüt (Eifel), Kröpel [zu „Kropf“?] (Göttingen). Die Pflanze bildet eine Nahrung für Schweine und Kaninchen, daher Säuchrut, Süschärlig, Chüngelichrut (Schweiz). Die Pflanze, die sich im „Oehmd“ (Emd = Grummet) unangenehm bemerkbar macht, heisst in der Schweiz auch Emdstengel, -chirbel. Die Bezeichnung Bartsch, die noch ab und zu in Ostpreussen und Schlesien zu hören ist, stammt aus dem Slavischen (russ. bortschewik, poln. barszcz); wohl daraus verderbt ist der Name Porst. Andere Bezeichnungen sind noch Bochele (Baden), (grosse) Stengel (Schwäbische Alb), Snotken (Westfalen, Rheine), Keistrupfen [Küh-] (Egerland), Ueberich, Ibere(ch), Iberi(g) (St. Gallen, Zürich).« | |
; | gesamte Pflanze | © Floraweb 2020: Anm.: Schmetterlinge Gefährdung: die Gefährdung der Schmetterlinge richtet sich nach der Roten Liste der Großschmetterlinge Deutschlands (Bestandteil der Datenbank LEPIDAT am BfN). Dabei bedeuten:
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