Mitteleuropäische Cryptocephalinae

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Die Fallkäfer sind in Mitteleuropa duch die Triben Cryptocephalini Fallkäfer und Clytrini Ameisenfallkäfer vertreten. Die Larven leben in einem selbstgebauten Köcher, den sie mit sich herumtragen. Für Afrotropische Arten siehe Afrotropische Cryptocephalini

Schlüssel zu den Mitteleuropäischen Fallkäfern (Coleoptera: Chrysomelidae: Cryptocephalinae) (Chrysomelidae)
By: Matthias Schöller
Chrysomelidae, Cryptocephalinae (Insecta: Coleoptera)
Geographic Scope: Mitteleuropa — Collaboration: open — Status: Vollständig
1
Fühler gesägt, Vorderhüften nahe beieinanderstehend: Clytrini Ameisenfallkäfer   ► 2
Fühler fadenförmig, Vorderhüften durch den Fortsatz der Vorderbrust weit voneinander getrennt 
 Fallkäfer  –  Cryptocephalini
2 (1)
Hinterwinkel des Halsschildes nach oben gebogen und leicht über das Niveau der Flügeldecken erhoben. Mandibeln des Männchens stets viel größer als die des Weibchens   ► 3
Hinterwinkel des Halsschildes auf dem Niveau der Flügeldecken   ► 4
3 (2)
Halsschild zweifarbig, schwarz mit breiten roten Rändern 
  Cheilotoma musciformis (Goeze 1777)
Halsschild einfarbig schwarz oder schwarz mit Metallglanz 
  Labidostomis Chevrolat 1836
4 (2)
Vorderhüften durch einen schmalen Forsatz der Vorderbrust getrennt, Beine kräftig, Vorderbeine der Männchen kaum länger als die der Weibchen, Körperlänge über 7 mm 
  Clytra Laicharting 1781
Vorderhüften direkt aneinanderstossend   ► 5
5 (4)
Körper dicht und lang beborstet; Flügeldecken gelb oder rötlich mit schwarzen Punkten, Halsschild und übrige Körperteile immer schwarz 
  Lachnaia Chevrolat 1836
Körper auch unten nicht dicht und lang beborstet; Halsschild ohne Borsten, oft rot oder zweifarbig   ► 6
6 (5)
Vorderrand des Labrum gerundet, abgestutzt oder nur schwach ausgerandet; Lappen des 3. Tarsengliedes zugespitzt 
  Coptocephala Chevrolat 1836
Vorderrand des Labrum mehr oder weniger tief ausgerandet oder eingeschnitten   ► 7
7 (6)
Vorderbeine der Männchen viel länger als die der Weibchen 
  Tituboea Lacordaire 1848
Vorderbeine der Männchen etwa so lange wie die der Weibchen 
  Smaragdina Chevrolat 1836