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Bärwurz (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung |
Anmerkungen |
<div class="definition-inline" id="Hegi … <div class="definition-inline" id="Hegi_Bd_5-2_Dicotyledones_1926_Fachausdruecke">
; [http://www.zeno.org/Brockhaus-1911/A/Leukorrhöe Fluor albus] : s. Leukorrhöe (grch.), = Weißer Fluß, übermäßige Schleimabsonderung aus den weiblichen Geschlechtsteilen
; [https://www.dwds.de/wb/Katarrh Katarrh] : ‘Schleimhautentzündung (besonders der Atmungsorgane) mit vermehrter Flüssigkeitsabsonderung’, in den Arzneibüchern zu Anfang des 16. Jhs. (wie umgangssprachlich vielfach noch heute) ‘Schnupfen’. Es ist aus lat. catarrhus, griech. katárrhūs (κατάρρους) ‘Schnupfen’, eigentlich ‘das Herabfließen’, entlehnt, zu griech. <span style="font-family: 'Arial Unicode MS', 'Lucida Sans Unicode', 'Chrysanthi Unicode', 'Doulos SIL', Gentium, GentiumAlt, Code2000, 'TITUS Cyberbit Basic', 'DejaVu Sans', 'Bitstream Vera Sans', 'Bitstream Cyberbit', 'Hiragino Kaku Gothic Pro', 'Matrix Unicode', 'Lucida Grande', 'MV Boli', 'MS Mincho', Arial, sans-serif;">katarrhé͞in</span> (καταρρεῖν) ‘herab-, herunterfließen’
; [http://www.zeno.org/Brockhaus-1911/A/Menostase Menostase] : (grch.), krankhafte Unterdrückung der Menstruation (Regelblutung)
; [https://www.dwds.de/wb/Stomachikum Stomachicum] : (Medizin) Mittel, das den Appetit anregt u. die Verdauung fördert
; [https://archive.org/details/bub_gb_8AkjAQAAIAAJ/page/n807/mode/1up Tonicum] : (v. lat. tonus) stärkend, spannend; tonische Mittel (Tonica)
</div> end; tonische Mittel (Tonica)
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Pflanzenverwendung auf Seite | Bärwurz (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung + |
Portraitbild Pflanze | Datei:Illustration Meum athamanticum0 clean no-description.jpg + |
Portraitbild Pflanze Beschriftung |
'''A B''' blühende Pflanze. '''1''' Blüte; … '''A B''' blühende Pflanze. '''1''' Blüte; '''2''' reife Frucht; '''3''' Teilfrüchtchen vom Rücken; '''4''' Fruchtquerschnitt. ''1'' bis ''4'' vergrößert — Abbildung aus [[ #Thomé & Müller Bd.03 1888|<span style="font-variant:small-caps">Thomé & Müller (1888)</span>]] t;Thomé & Müller (1888)</span>]] +
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Portraitbild Pflanze Miniaturbild |
[[Datei:Illustration Meum athamanticum0 cl … [[Datei:Illustration Meum athamanticum0 clean no-description.jpg|x120px|rahmenlos|'''A B''' blühende Pflanze. '''1''' Blüte; '''2''' reife Frucht; '''3''' Teilfrüchtchen vom Rücken; '''4''' Fruchtquerschnitt. ''1'' bis ''4'' vergrößert — Abbildung aus [[ #Thomé & Müller Bd.03 1888|<span style="font-variant:small-caps">Thomé & Müller (1888)</span>]]]] Thomé & Müller (1888)</span>]]]] +
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Quellenangaben |
[[ #Hegi Bd.5-2 Dicotyledones 1926|<spa … [[ #Hegi Bd.5-2 Dicotyledones 1926|<span style="font-variant:small-caps">Hegi u.a. (1926)</span>]], S. 1303: »Die Pflanze besitzt (besonders in der Wurzel und in der Frucht) einen durchdringenden, auch im getrockneten Zustande (im Herbarium) sich lange Zeit erhaltenden, gewürzhaften Geruch nach Fenchel (''Foeniculum vulgare'') und Bocksklee (''Trigonella Fœnum Graecum'') oder Schabziegerklee (''Trigonella caerulea'') und einen scharfen, fast brennenden Geschmack. Die getrocknete Wurzel war ehedem als <span style="letter-spacing:0.5ex">Rádix Méi</span> (athamántini) s. Radix Meu, r. Antéthi ursini, r. Foeniculi ursini, gleich der Frucht (Frúctus Méi [athamántini]) gebräuchlich. Beide haben einen balsamischen Geruch und einen scharf aromatischen Geschmack. Die Wurzel enthält 0,67 % ätherisches Oel (vom Geruch des Liebstöckelöles), Harz, Gummi, viel Stärke (28 %), Zucker, etwas fettes Oel, Wachs, Pektin usw., jedoch kein Umbelliferon. Sie wurde ehedem als Aromaticum, [[#Hegi_Bd_5-2_Dicotyledones_1926_Fachausdruecke|Stomachicum]], [[#Hegi_Bd_5-2_Dicotyledones_1926_Fachausdruecke|Tonicum]], bei Uteruskrankheiten, gegen Hysterie, [[#Hegi_Bd_5-2_Dicotyledones_1926_Fachausdruecke|Katarrh]], [[#Hegi_Bd_5-2_Dicotyledones_1926_Fachausdruecke|Menostase]], [[#Hegi_Bd_5-2_Dicotyledones_1926_Fachausdruecke|Fluor albus]] usw. angewendet; heute hat sie höchstens in der Tierarzneikünde noch einige Bedeutung. Die Früchte dienen gelegentlich zur Verfälschung der Fenchelfrüchte. Auch finden sie sich ab und zu in europäischen Grassaaten. Im Erzgebirge wird das Kraut als Einlage bei der Bereitung der „Köppernickelsuppe“ benützt, während die kräftig würzige Wurzel vielerorts zum Ansetzen eines magenstärkenden Schnapses verwendet wird. Vom Weidevieh wird die frische Pflanze gemieden, nicht aber die getrocknete, welche ihr würziges Aroma dem Heu mitteilt und deshalb in erster Linie den Charakter einer Futterwürze besitzt. Als solche übernimmt sie in den Mittelgebirgen öfters die Rolle der Muttern (Ligusticum Mutellina), ähnlich wie ''Angelica Pyrenaea ''in den Pyrenäen. Immerhin kann sie bei massenhaftem Auftreten den Heuertrag einer Wiese beeinträchtigen. In der Landschaftsgärtnerei wird die Bärwurz als Zierpflanze für Rasenflächen verwendet; als Deutsche Gartenpflanze (wohl zu Arzneizwecken?) wird sie bereits von Conrad <span style="font-variant:small-caps">Gesner</span> (1561) erwähnt. <span style="font-variant:small-caps">Thal</span> kennt sie für den Harz (1577) als wilde Pflanze unter dem Namen ''Libanotis narthekoeides maior''. Im Herbarium von <span style="font-variant:small-caps">Rostius</span> in Lund (1610) ist sie als ''Daucus Creticus, beren wurtzell'', vertreten. Die Aussaat der Früchte geschieht nach der Samenreife; die Keimkraft hält 1 Jahr an, die Keimung erfolgt sehr unregelmässig.« , die Keimung erfolgt sehr unregelmässig.« +
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Synonymliste |
''Meum nevadense'' Boiss.; ''Meum athamant … ''Meum nevadense'' Boiss.; ''Meum athamanta'' Pers.; ''Carum meum'' Stokes; ''Athamanta meum'' L.; ''Aethusa tenuifolium'' Salisb.; ''Aethusa meum'' L.; ''Aeth<u>u</u>sa m<u>e</u>um'' L.; ''Sel<u>i</u>num m<u>e</u>um'' E.H L.Krause; ''S<u>e</u>seli m<u>e</u>um'' Scop. gt;seli m<u>e</u>um'' Scop. +
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Teil der Pflanze | Blätter + |
Umgangssprachliche Artnamen | Bärwurz, Haarblättrige Bärwurz, Bärenfenchel, Mutterwurz + |
Verwendung von Pflanzen | Futterwürze im Weide-Heu + |
Wissenschaftlicher Artname | Meum athamanticum Jacq. + |
Wissenschaftlicher Artname formatiert | ''M<u>e</u>um atham<u>a</u>nticum'' Jacq. + |
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