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Sauerampfer (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung |
Pflanzenverwendung auf Seite | Sauerampfer (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung + |
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Portraitbild Pflanze | Datei:Rumex acetosa (Billeder af nordens flora 1917ff., v2 359, BHL-39907) clean, no-description.jpg + |
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Sauerampfer. ''Rumex acetosa'', Taf. 359 a … Sauerampfer. ''Rumex acetosa'', Taf. 359 aus [[ #Mentz & Ostenfeld Nordens Flora 02 1917ff|<span style="font-variant:small-caps">Mentz & Ostenfeld (Bd. 2, 1917ff.)</span>]]. Bild 1. Wurzelstock und unterer Teil des Stiels. Bild 2. Männlicher Blütenstand. Bild 3. Weiblicher Blütenstand. Bild 4. Ein Teil des Fruchtstands. Bild 5. Männliche Blüte (5/1). Bild 6. Weibliche Blüte (5/1) Bild. 7. Die Blüte kurz vor der Reifung der Früchte. Bild 8. Nüsschen, quer durchbrochen (5/1). Bild 8. Nüsschen, quer durchbrochen (5/1). +
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[[Datei:Rumex acetosa (Billeder af nordens … [[Datei:Rumex acetosa (Billeder af nordens flora 1917ff., v2 359, BHL-39907) clean, no-description.jpg|x120px|rahmenlos|Sauerampfer. ''Rumex acetosa'', Taf. 359 aus [[ #Mentz & Ostenfeld Nordens Flora 02 1917ff|<span style="font-variant:small-caps">Mentz & Ostenfeld (Bd. 2, 1917ff.)</span>]]. Bild 1. Wurzelstock und unterer Teil des Stiels. Bild 2. Männlicher Blütenstand. Bild 3. Weiblicher Blütenstand. Bild 4. Ein Teil des Fruchtstands. Bild 5. Männliche Blüte (5/1). Bild 6. Weibliche Blüte (5/1) Bild. 7. Die Blüte kurz vor der Reifung der Früchte. Bild 8. Nüsschen, quer durchbrochen (5/1).]] ld 8. Nüsschen, quer durchbrochen (5/1).]] +
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Quellenangaben |
[[ #Boswell et al., English Botany 08 1873 … [[ #Boswell et al., English Botany 08 1873|<span style="font-variant:small-caps">Boswell u.a. (Bd. 8, 1873)</span>]], S. 54f.: »This plant is also known by the name of Greensauce, and is so common in all fields and waysides, that few people are unfamiliar with its appearance or pleasant acid taste. The leaves of the sorrel contain a considerable quantity of binoxalate of potash, which gives them their acid flavour and medicinal and dietetic properties. They have been employed from the most distant time as a salad, and on the Continent are still cultivated for that purpose. In the markets of Paris sorrel is nearly as abundant during the season as peas are in London. In this country the leaves are rarely eaten, unless by children and rustics, though in Ireland they are still largely consumed by the peasantry with fish and milk. Though the acid principle of the sorrel is in a large amount poisonous, the herb does not appear to be at all unwholesome, unless when eaten in very large quantities, as in some few recorded cases, when it has acted injuriously on children. In Scandinavia, according to Dr. Clarke, the plant has been used in times of scarcity to put in bread. The leaves contain a little starch and mucilage and the root is rather farinaceous. When dried, the roots, boiled in water, yield a fine red colour, which may be used as a dye. The juice of the leaves also will curdle milk, as well as rennet, and in some countries is used instead of it for that purpose The salt of sorrel, binoxalate of potash, is much used for bleaching straw and removing ink stains from linen, and is often sold in the shops under the name of “essential salt of lemons.” Its poisonous qualities are not commonly known, or doubtless it would often be substituted for oxalic acid. Dr. Taylor, in his work on Poisons, relates three cases of poisoning with this substance, two of which proved fatal. In one of the latter, a lady took by mistake half an ounce of the salts of sorrel, instead of cream of tartar. She had scarcely swallowed the draught, when she was seized with violent pain and convulsions, and died in eight minutes. The substance for which this poisonous salt is most likely to be mistaken is the bitartrate of potash, or cream of tartar. Lime water furnishes a ready means of distinguishing these two salts. It precipitates both of them white, but the precipitate from the bitartrate of potash is redissolved on adding to it a small quantity of a solution of tartaric acid, while that from the binoxalate is not redissolved. It may be as well to mention another simple means of distinction-the colour of ink is immediately discharged by warming it with a few grains of binoxalate, but is unaffected by the bitartrate of potash.«<hr style="width:50%;margin:1ex auto;" />Übersetzung ([https://www.DeepL.com/Translator deepl.com]): »Diese Pflanze ist auch unter dem Namen Grüne Soße bekannt und so häufig auf allen Feldern und an Wegrändern zu finden, daß kaum jemand ihr Aussehen oder ihren angenehm sauren Geschmack kennt. Die Blätter des Sauerampfers enthalten eine beträchtliche Menge an Kaliumbinoxalat (Kleesalz), das ihnen ihren sauren Geschmack und ihre medizinischen und gesundheitsernährenden Eigenschaften verleiht. Seit jeher werden sie als Salat verwendet, und auf dem Kontinent werden sie immer noch zu diesem Zweck angebaut. Auf den Pariser Märkten ist Sauerampfer während der Saison fast so reichlich vorhanden wie Erbsen in London. Hierzulande werden die Blätter nur selten gegessen, es sei denn von Kindern und Landbewohnern, während sie in Irland von der Landbevölkerung noch immer in großem Umfang mit Fisch und Milch verzehrt werden. Obwohl das saure Prinzip des Sauerampfers in großen Mengen giftig ist, scheint das Kraut überhaupt nicht ungesund zu sein, es sei denn, es wird in sehr großen Mengen verzehrt, wie in einigen wenigen dokumentierten Fällen, in denen es schädlich auf Kinder gewirkt hat. In Skandinavien, so Dr. Clarke, wurde die Pflanze in Zeiten der Knappheit als Brotaufstrich verwendet. Die Blätter enthalten etwas Stärke und Schleim, und die Wurzel ist eher mehlartig. Die getrockneten Wurzeln ergeben, in Wasser gekocht, eine schöne rote Farbe, die als Färbemittel verwendet werden kann. Der Saft der Blätter läßt auch Milch gerinnen, ebenso wie Lab, und wird in manchen Ländern anstelle von Lab verwendet. Das Salz des Sauerampfers, Binoxalat der Pottasche, wird häufig zum Bleichen von Stroh und zum Entfernen von Tintenflecken aus Leinen verwendet und wird in den Geschäften oft unter dem Namen „ätherisches Zitronensalz“ verkauft. Seine giftigen Eigenschaften sind nicht allgemein bekannt, sonst würde es zweifellos oft durch Oxalsäure ersetzt werden. Dr. Taylor berichtet in seinem Werk über Gifte von drei Vergiftungsfällen mit dieser Substanz, von denen zwei tödlich verliefen. In einem dieser Fälle nahm eine Dame versehentlich eine halbe Unze [≈ 15 g] Sauerampfer-Salz anstelle von Weinsteincreme ein. Kaum hatte sie den Zug geschluckt, wurde sie von heftigen Schmerzen und Krämpfen geplagt und starb innerhalb von acht Minuten. Die Substanz, mit der dieses giftige Salz am ehesten verwechselt werden kann, ist das Kaliumhydrogenbitartrat oder der Weinstein. Mit Kalkwasser lassen sich diese beiden Salze leicht unterscheiden. Beides fällt weiß aus, aber der Niederschlag des Kaliumbitrats löst sich wieder auf, wenn man ihm eine kleine Menge einer Weinsäurelösung hinzufügt, während sich der des Binoxalats nicht wieder auflöst. Ein weiteres einfaches Unterscheidungsmerkmal sei hier erwähnt: Die Farbe der Tinte wird beim Erwärmen mit einigen Körnchen Binoxalat sofort gelöscht, während sie vom Kaliumhydroxid nicht beeinträchtigt wird.« Kaliumhydroxid nicht beeinträchtigt wird.« +
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Teil der Pflanze | Blätter + |
Umgangssprachliche Artnamen | Sauerampfer + |
Verwendung von Pflanzen | Salat + |
Wissenschaftlicher Artname | Rumex acetosa L. + |
Wissenschaftlicher Artname formatiert | ''Rumex acetosa'' L. + |
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