Alexanderplatz (Berlin)

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Alexanderplatz

Großgruppe: Grünfläche (wie Parks oder Friedhöfe)
Schutzstatus: nicht geschützt
Ortsangabe: Mitte

Was gibt es hier zu entdecken?
Das Gebiet um den Alexanderplatz ist eine Einkaufsgegend im Zentrum einer Großstadt. Trotz der urbanen Gegend leben vor allem zahlreiche Vogelarten im Areal. Eine Besonderheit ist, dass Nebelkrähen aus dem gesamten Berliner Stadtgebiet hier ihre Schlafbäume haben. Es bilden sich insbesondere in den Abendstunden große Schwärme.

Im Gebiet vorkommende holzige Blütenpflanzen
Sommerlinde – Tilia platyphyllos
Im Gebiet vorkommende Vogelarten
Amsel – Turdus merula, Blaumeise – Cyanistes caeruleus, Dohle – Corvus monedula, Elster – Pica pica, Graureiher – Ardea cinerea, Habicht – Accipiter gentilis, Hausrotschwanz – Phoenicurus ochruros, Haussperling – Passer domesticus, Kohlmeise – Parus major, Lachmöwe – Chroicocephalus ridibundus, Mäusebussard – Buteo buteo, Nebelkrähe – Corvus cornix, Ringeltaube – Columba palumbus, Saatkrähe – Corvus frugilegus, Silbermöwe – Larus argentatus, Star – Sturnus vulgaris, Straßentaube – Columba livia, Turmfalke – Falco tinnunculus, Waldohreule – Asio otus, Wanderfalke – Falco peregrinus
Im Gebiet vorkommende Schmetterlinge
Gammaeule – Autographa gamma
Im Gebiet vorkommende Säugetiere
Eichhörnchen – Sciurus vulgaris, Hausmaus – Mus musculus, Rotfuchs – Vulpes vulpes, Wanderratte – Rattus norvegicus
Beschreibung des Gebietes, Naturdenkmales etc.:
Das Gelände ist geprägt durch versiegelte Flächen. Ein ausgedehntes Fußgängerareal mit zahlreichen Baumscheiben (hauptsächlich Linden) und einigen für Parkanlagen typischen Beeten, sowie eine kleine Wiese und zwei Springbrunnen sind vorhanden.
Entstehungsgeschichte:
Das Zentrum Berlins, unmittelbar an der Spree gelegen, muss ursprünglich sumpfig gewesen sein, wird aber bereits seit vielen Jahrhunderten als menschliches Siedlungsareal genutzt. Den Namen erhielt der damalige Paradeplatz unter König Friedrich Wilhelm III anlässlich eines Besuchs von Zar Alexander I. im Jahre 1805. Im Zuge der Industrialisierung entwickelte sich der Platz zu einem Zentrum Berlins mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und Kultureinrichtungen und diente als wichtiger Knotenpunkt für den öffentlichen Nahverkehr. Nach großen Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg wurde der Platz enttrümmert und mit neuem Konzept komplett neu gestaltet. Es entstand ein großer Platz, der von mehreren breiten Straßen umschlossen wird. Nach Mauerfall wurde der Platz erneut umgestaltet. Eine Entwicklung zu mehr Einkaufs- und Kultureinrichtungen hält bis heute an.

Sonstiges:
Bis 2016 brütete ein Wanderfalkenpaar im Turm des Roten Rathauses. Einschränkung der Zugänglichkeit:
keine Einschränkung

Bilder

Quellen und Weblinks